Pfirsich-Mandel-Torte

Hallo Zuckerschnecken!
Dieses Törtchen gab es zum Geburtstag meines Freundes. Er hat sich zum Abschluss des Sommers noch etwas fruchtiges gewünscht - diesen Wunsch habe ich ihm natürlich gerne erfüllt.



Geworden ist es also ein Mandelbiskuit mit einer Pfirsich-Buttercreme, getränkt mit Pfirsichsaft und dekoriert mit Pfirsichen. Mein Freund war begeistert und allen hat die Torte gut geschmeckt. Ich habe allerdings wieder viel zu viel gebacken, so haben unsere neuen Nachbarn direkt einmal probieren dürfen. Die haben sich gefreut ;)





























Wenn ihr dieses leckere Törtchen nachbacken wollt, kommt hier euer Rezept. Das Törtchen könnt ihr auch mit Pfirsichen aus der Dose backen, so holt ihr euch den Sommer immer nach Hause.

Pfirsich-Mandel-Torte

Ihr braucht für ein 22cm Törtchen:
für den Mandelbiskuit:
  • 5 Eier
  • 1,5 Prisen Salz
  • 150 g Zucker
  • 180 g gemahlene Mandeln 
  • 30 g Speisestärke
  • 45 g Mehl
  • 3/4 Tl Backpulver
für die Pfirsichbuttercreme:
  • 600 ml Pfirsichpüree (entspricht etwa 600 g frischen oder Dosen Pfirsich)
  • 60 g Speisestärke
  • 60 g Puderzucker
  • 300 g Butter, weich
  • evtl. Lebensmittelfarbe
  • Pfirsichsaft zum tränken der Böden
  • 2 Pfirsiche für die Dekoration

Zubereitung:
für den Biskuit:
  1. Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen und den Tortenring in Backpapier einschlagen.
  2. Nun die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen.
  3. Wenn der Eischnee schön steif ist, hebt vorsichtig das Eigelb unter.
  4. Anschließend siebt ihr das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver über die Eischnee-Masse. Gebt ebenso die Mandeln hinzu und hebt alles vorsichtig unter.
  5. Gebt den Teig in eure Form und streicht ihn glatt, backt ihn für ca. 40 - 45 Minuten.
für die Pfirsichbuttercreme:
  1. Püriert die Pfirsiche, bis sich in der Masse keine Stückchen mehr befinden. Ist sie sehr dickflüssig, gebt etwas Pfirsichsaft hinzu.
  2. Gebt die Speisestärke in eine kleine Schüssel und gebt etwa 4 - 6 EL Fruchtpüree hinzu, verrührt alles gut.
  3. Kocht das Pfirsichpüree auf, wenn es köchelt gebt ihr die Speisestärke-Mischung hinzu und verrührt, sich sich die Stärke gut aufgelöst hat. Lasst alles noch einmal erneut aufkochen, ihr merkt, wie die Masse direkt eindickt. Dabei immer schön rühren.
  4. Deckt den Pfirsichpudding mit Frischhaltefolie ab, legt diese direkt auf die Oberfläche des Puddings, damit er keine Haut bildet.
  5. Wenn der Pfirsichpudding abgekühlt ist (am besten über Nacht) könnt ihr die Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen. Anschließend gebt ihr nach und nach den Pfirsichpudding hinzu und schlagt alles gut auf.
  6. Ihr könnt die Creme noch einfärben, um den Farbeffekt zu verstärken, ich habe hierfür gelb und rot von Wilton genommen.

eure Hannah

Carrot-Cheesecake in Sommer-Stimmung

Hallo meine Lieben!
Lang lang ist es her, dass ich von mir habe hören lassen. Aber das hatte einen guten Grund. Ich habe den schulischen Teil meiner Ausbildung mit meinen drei Examen bestanden und arbeite nun im Anerkennungsjahr in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Außerdem bin ich mit meinem Freund in eine schöne, helle & große Wohnung gezogen. Hier musste so einiges renoviert werden und ich hatte keine Zeit und auch keinen Kopf fürs backen.



Jetzt melde ich mich aber zurück und zeige euch ein Rezept, dass in der Cake & Bake Frühjahrs-Ausgabe zu sehen ist. Der Carrot-Cheesecake.
Eine unglaublich leckere Kombination aus saftigem Karotten-Kuchen getoppt mit einer dicken Schicht aus cremigem amerikanischem Cheesecake!

Zuerst wird der Karottenkuchen als Basis gebacken, er wird aber keinesfalls trocken! Die Kombination schmeckt einfach sensationell und ihr könnt mit diesem Kuchen sicher vielen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nach dem der Karottenkuchen ausgekühlt ist, geht es weiter mit dem Cheesecake. Die Cheesecake-Masse wird zubereitet und auf den Karottenkuchen gegeben - alles zusammen kommt dann erneut in den Ofen.

Klingt kompliziert und verrückt, geht aber ganz einfach! Leider war der Carrot-Cheesecake so schnell weg, dass für ein Anschnittfoto nichts mehr übrig wahr. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel - probiert ihn einfach aus.


Carrot-Cheesecake
für eine 26cm Springform/Tortenring

Zutaten:
für den Karottenkuchen:
  • 145 g Pecannüsse oder Walnüsse, etwas mehr für Deko
  • 90 g Zucker
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g gehobelte Karotten 
  • 160 g Mehl
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Zimt
  • ¾ Tl Ingwer
  • ½ Tl Muskat
  • evtl. ½ Tl Gewürznelken
  • evtl. ½ Tl Piment
    oder 1 Tütchen Lebkuchengewürz
für den Cheesecake:
  • 870 g Frischkäse
  • 200 g saure Sahne
  • 130 g Zucker
  • 4 große Eier
  • 4 EL Mehl 
  • 4 TL Zimt 
  • 1 Vanillezucker 
  • Schale von 1 Zitrone oder geriebene Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft
für den Guss:
  • 65 g Puderzucker
  • 80 g Frischkäse

Zubereitung:
für den Karottenkuchen:
  • Den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
  • Die Nüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 5-10 Minuten backen. Danach komplett abkühlen lassen und grob hacken. 
  • In einer Schüssel Zucker, Öl und Vanille ca. 4 Minuten verquirlen. Eier nacheinander zugeben. 
  • Nun die gehobelten Karotten unterheben und in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze vermengen.
  • Alles zusammen geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Die geschredderten Nüsse unterheben. 
  • Den Teig in die Springform geben und etwa 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht. 
  • Kleiner Tipp: Den Kuchen könnt ihr am besten in der Form lassen.
für den Cheesecake:
  • Für den Käsekuchen ebenfalls den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen und Frischkäse, saure Sahne sowie Zucker kurz aufschlagen, bis alles gut vermengt ist. 
  • Nun nacheinander die Eier zugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.Anschließend Mehl, Zimt, Zitronensaft sowie Zitronenschale und Vanillezucker zugeben. 
  • Dann die Käse-Creme über den ausgekühlten Karotten-Kuchen in der Form geben und glatt streichen. 
  • Die Springform rundherum mit Alufolie einpacken, sodass kein Wasser hineinkommen kann und in eine große ofenfeste Form stellen. Die Form etwa bis zur Hälfte mit Wasser füllen. So backt der Cheesecake im Wasserbad und wird super fluffig und cremig. Das ist übrigens auch ein bewährter Trick aus dem Heimatland des Cheesecakes - den USA ;)
  • Den Kuchen nun 1 Stunde bei 175°C backen und im Ofen auskühlen lassen. Über Nacht im Kühlschrank lagern. 
für den Guss:
  • Für das Topping Puderzucker und Frischkäse verquirlen und gleichmäßig über den Käsekuchen geben. Nach belieben mit Nüssen garnieren.

eure Hannah

Es ist Erdbeerzeit + ein Tarte-Rezept

Endlich ist wieder Erdbeerzeit. Wir kaufen die Erdbeeren immer auf einem kleinen Erdbeer- und Spargelhof bei meinen Eltern in der Nähe. Jeden Tag frisch gepflückt und ich weiß ganz genau, wo die Beerchen herkommen.
Erdbeeren gibt es bei uns zu dieser Zeit fast täglich und Spargel (leider) auch. Den mag ich nämlich so gar nicht, im Gegensatz zur restlichen Familie.



Und wie einige sicher mitbekommen haben, habe ich vor kurzem meine Examen geschrieben und nun sind mein Zuckerstück und ich im Umzugschaos. Da kam eine gute Freundin meiner Mutter und hat uns einen sehr schönen Esstisch mit Stühlen angeboten! Da haben wir nicht nein gesagt und was wollte sie dafür? Einen Kuchen. Etwas schokoladiges sollte es sein. Und da ist diese leckere Schokoladen-Erdbeer-Tarte mit Oreos entstanden. Sie kam so gut an, dass ich das Rezept mit euch teilen will. 


Schoko-Erdbeer-Tarte mit Oreo-Stückchen

Zutaten:
für den Mürbeteig:
  • 320 g Mehl
  • 60 g Back-Kakao
  • 160 g Zucker
  • 160 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
für die Schokoladencreme:
  • 400 g Zartbitter-Schokolade
  • 200 g Sahne
  • 80 g Butter
  • eine Hand voll Erdbeeren
  • ca. 10 Oreos

Zubereitung:
  1. Heizt den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Gebt alle Zutaten für den Mürbeteig - bis auf die Eier - in eine Schüssel. Verknetet alles mit den Händen zu einem krümeligen Teig. Gebt anschließend die beiden Eier hinzu und verknetet alles zu einem glatten Mürbeteig. Packt den Teig in Frischhaltefolie und gebt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  3. Legt eure Tarte-Form mit Backpapier aus oder fettet sie ein. Tipp: Wenn ihr keine Form mit Hebeboden habt, so legt ein Kreuz aus zwei Streifen Backpapier in den Boden und darauf einen Kreis aus Backpapier, so könnt ihr später den Boden ganz leicht aus der Form heben.
  4. Rollt den Mürbeteig aus und legt ihn in die Form. Stecht den Boden mehrmals mit einer Gabel ein und backt ihn 10 Minuten blind (mit Backpapier belegen und trockenen Reis, Erbsen, Linsen etc. oben auf geben). Dann noch 10 Minuten normal weiter backen und auskühlen lassen.
  5. Gebt die Sahne in einen Topf und lasst sie aufkochen. Hackt die Schokolade und gebt diese mit der Butter in die leicht kochende Sahne. Nehmt den Topf von der Platte und wartet 5 Minuten, dann rührt ihr gut um, bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Diese gebt ihr nun auf den Mürbeteig-Boden. 
  6. Wascht und entstielt die Erdbeeren und halbiert diese. Gebt die Erdbeeren mit den Oreos auf die Schokoladencreme und lasst den Kühlschrank mindestens 1,5 - 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
  7. Und lasst es euch schmecken!

eure Hannah

Karamell-Brezel-Cookies, soft baked

Endlich schaffe ich es, euch noch einmal hier zu schreiben. Mein Gott ist das nun schon lange her - entschuldigt. Ich stehe gerade mitten im Examen, das werdet ihr sicherlich verstehen.


Trotz allem, jetzt gibt es endlich mal ein neues Rezept. Und zwar das für Karamel-Brezel-Cookies. Die Cookies sind außen knusprig und innen schön soft und weich. Die Cookies habe ich gebacken, als wir Besuch von Freunden bekommen haben. Sie waren total begeistert. Die Cookies schmecken übrigens nicht nur super, sie sehen auch sehr schön aus - ist ja auch wichtig! Auch, wenn sie den ersten Tag nicht überleben werden ;)


Wichtig ist bei den Cookies die Mischung aus braunem und weißem Zucker und das Natron. Mit Backpulver allein werden die Cookies nicht so schön. Zudem gebe ich den Teig nicht als Kugeln auf das Blech sondern forme kleine Zylinder daraus, also quasi kleine, dicke Teig-Würstchen. Die Brezeln sollen eigentlich auf die Teig-Zylinder gelegt werden, so waren meine Brezeln aber immer irgendwo auf dem Cookie nur nicht in der Mitte. Also habe ich die Brezeln zum Abschluss auf die fertigen und noch weichen und warmen Cookies gedrückt - so sind sie auch wirklich in der Mitte.


Karamell-Bretzel-Cookies

Zutaten:
  • 330 g Mehl
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Salz
  • 240 g Butter, weich
  • 100 g Zucker, weiß
  • 130 g Zucker, braun
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Schoko-Chips
  • 75 g grob zerbröselte Salz-Brezeln
  • 36 ganze Salz-Brezeln
  • 20 Muh-Muh's (Sahne-Karamell), halbieren
  • Meersalz

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Vermischt die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Natron und das Salz in einer Schüssel.
  3. Schlagt in einer anderen Schüssel die Butter mit dem weißen und dem braunen Zucker schaumig. Gebt die Eier sowie den Vanillezucker hinzu.
  4. Rührt nun die trockenen Zutaten unter und hebt zum Schluss die zerbröselten Brezeln und die Schoko-Chips unter.
  5. Stellt aus dem Teig Kugeln a 60 g (große Cookies) oder 30 g (normale Cookies) her. Drückt ein Loch in die Kugel und arbeitet ein halbes Sahne-Karamell gut ein. Schließt das Loch und formt aus der Kugel einen Zylinder. Diesen setzt ihr auf das Backblech. Achtet darauf, maximal vier große oder sechs kleine Cookies auf ein Blech zu setzen, da sie sehr stark verlaufen. Ihr könnt nun in den Teig noch von außen einige Schoko-Chips oder Brezel-Stücke stecken, das sieht am Ende schöner aus.
  6. Nun backt ihr die großen Cookies für 11-12 oder die kleinen Cookies für 8-9 Minute. Nehmt sie aus dem Ofen und drückt eine ganze Brezel vorsichtig in den noch warmen Cookie und bestreut ihn mit Meersalz. Lasst sie einige Minuten auf dem Blech auskühlen, da sie noch sehr instabil sind und lasst es euch schmecken!

eure Hannah

Erdnussbutter-Schokoladen-Torte

Ich kann es einfach nicht lassen. Ich will es auch gar nicht lassen. Denn Erdnussbutter und Schokolade, das ist fast die beste Kombination die es gibt. Süß & Salzig. Zwei tolle Farben. Einfach lecker.


Diese Erdnussbutter-Schokoladen-Torte ist für den Geburtstag meiner Mama entstanden, sie hat sich diese Torte gewünscht. Wir haben in ihren Geburtstag rein gefeiert und die Torte durfte ich ihr um Mitternacht übergeben. Alle waren begeistert und ganz schnell war auch die Torte weggefuttert. Schade drum - aber ich habe sie seitdem schon des öfteren erneut backen dürfen!
Für die Dekoration habe ich Reeses Peanut Butter Cups und Reeses Peanut Butter Chips im Internet bestellt. Die Peanut Butter Cups kennen bestimmt schon viele von euch, leider sind sie in Deutschland immer noch schwer erhältlich. Die Peanut Butter Chips sind ein MUSS für jeden Erdnussbutter-Liebhaber, denn sie lassen sich in Cookies verarbeiten wie Schoko-Drops oder ihr könnt sie schmelzen wie Schokolade, so habe ich zum Beispiel die Schoko-Erdnuss-Splitter oben auf der Torte hergestellt.


Die Torte ist wirklich einfach zu backen und auch für die Erdnussbutter-Creme müsst ihr kein Küchen-Genie sein, diese Torte macht einfach die wunderbare Kombination so unglaublich lecker! Auf dem Foto seht ihr übrigens den Kuchen mit zwei statt drei Lagen, wollte ich mal ausprobieren. Mit drei Lagen passt aber mehr Erdnussbutter-Creme dazwischen - viiiiiel besser!


Erdnussbutter-Schokoladen-Torte
für ein 20 cm Törtchen

Zutaten:
für den Schokoladenkuchen:

  • 300 g Mehl
  • 600 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 115 g Kakaopulver
  • 1 EL Natron
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1,5 TL Salz
  • 3 Eier
  • 360 ml Buttermilch
  • 360 ml starker Kaffee
  • 180 ml geschmacksneutrales Öl
für die Erdnussbutter-Creme:
  • 450 g Erdnussbutter
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Butter, weich
  • 175 g Frischkäse (Philadelphia)
für die Deko:
  • 150 g Zartbitter-Schokolade
  • Reeses Peanut Butter Cups
für die Bruchschokolade:
  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 75 g Reeses Peanut Butter Chips
  • 20 g Palmin Soft

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine 20 cm Backform mit Backpapier aus.
  2. Vermischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz) gut miteinander.
  3. In einer anderen Schüssel vermischt ihr die Eier mit der Buttermilch, dem Kaffee sowie dem Öl und schlagt alles kurz auf, bis sich die Zutaten gut vermengt haben.
  4. Gebt nun die trockenen Zutaten zu den feuchten und mixxt alles 2 Minuten lang gut durch. Nicht wundern, der Teig ist sehr dünn.
  5. Aus dem Teig werden nun nacheinander drei Böden gebacken. Gebt jeweils 1/3 des Teiges in eure 20 cm Form und backt jeden Boden etwa 20 - 25 Minuten lang (Stäbchenprobe nicht vergessen).
  6. Für die Erdnussbutter-Creme schlagt ihr die Butter mit dem Vanillezucker cremig auf. Gebt die Erdnussbutter hinzu und rührt diese ebenfalls gründlich unter. Anschließend siebt ihr den Puderzucker und gebt diesen ebenfalls zur Erdnussbutter-Creme. Zum Schluss gebt ihr den Frischkäse hinzu und rührt diesen ebenfalls unter, bis alles gut vermischt ist.
  7. Nun könnt ihr die drei Böden stapeln und zwischen die Böden eine Schicht Erdnussbutter-Creme geben. Ist die Torte fertig gestapelt, ummantelt ihr sie mit dem Rest Erdnussbutter-Creme.
für die Deko:
  1. Für die Bruchschokolade habe ich Zartbitter-Schokolade sowie Reeses Peanut Butter Chips mit Palmin getrennt im Wasserbad geschmolzen und anschließend die Schokolade auf ein Backpapier gegeben. Anschließend habe ich die geschmolzenen Peanut Butter Chips in Klecksen auf die noch flüssige Zartbitter-Schokolade gegeben und mit einem Schaschlikspieß vermischt. Ein paar Stunden trocknen lassen und dann in Stücke brechen.
  2. Für die verlaufene Schokolade habe ich ebenfalls Zartbitter-Schokolade geschmolzen und diese anschließend über die gekühlte Torte gegeben. Vorsichtig in Richtung der Ränder streichen und die Schokolade härtet durch den kalten Untergrund schnell aus.

eure Hannah

Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars

Hallo meine Zuckerpuppen!
Ich habe diesmal für euch wieder etwas, das seinen Ursprung auf der anderen Seite vom großen Teich hat. Schwesterchen sei dank klicke ich mich nämlich durch viele amerikanische Back- und Foodblogs.






























Die Idee habe ich dort gefunden, das Rezept jedoch selbst zusammen gestellt und zwar für Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars - oder auf deutsch Schokosplitter-Keks-Käsekuchen-Schnitten! Ich finde, auf englisch klingt es irgendwie besser :D Ich bin ja eigentlich dafür, die deutsche Sprache aufrecht zu erhalten, wir haben so viele tolle Worte! Aber leider, leider, leider klingen manche Dinge auf englisch einfach schnittiger, ausgefallener und naja... besser. An meine Deutschlehrer: Es tut mir Leid, manchmal ist das so. Ich gelobe für die Zukunft mein Bestes zu geben!


Nichtsdestotrotz: Ich wusste direkt, dass muss ich ausprobieren. Es gibt kaum etwas besseres als Cookies, außer vielleicht Käsekuchen. Das tolle ist, hierbei muss ich mich nicht einmal entscheiden, ich kann einfach beides zusammen essen. Als ich meinem Freund von der Idee erzählt habe, war er direkt der gleichen Meinung. 

Während des Backens roch die ganze Wohnung schon nach einer unglaublich tollen Mischung aus Keks und Käsekuchen. Wir konnten auch nicht warten, bis dieser Blechkuchen abgekühlt war... Wir haben direkt ein warmes Stück probiert und ich hatte die ganze Zeit meine Oma im Ohr "Kind, iss keinen warmen Kuchen davon bekommt man Bauchweh!". Liebe Oma, ich sage dir hiermit: diese These habe ich als Kind sehr oft auf die Probe gestellt und kann dir sagen: das ist Quatsch. Trotzdem habe ich dich lieb!


Und weil die Schoko-Keks-Käsekuchen-Wunderteile einfach unglaublich lecker sind, gebe ich euch nun das Rezept für die kleinen Monster. Sie sind in 45 Minuten komplett fertig und ihr braucht keine außergewöhnlichen oder unglaublich teuren Zutaten. Einfach, schnell gemacht und das Wichtigste: Lecker!



Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars
für ein Blech oder Backrahmen von ca. 20 x 30 cm

Zutaten:
für den Keks-Teig:

  • 225 g Butter, weich
  • 225 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Salz
  • 100 g Schoko-Drops/Chunks (evtl. mehr für oben)
für die Käsekuchen-Schicht:
  • 250 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und legt eure Form mit Backpapier aus. Wenn ihr keine Form habt, könnt ihr euch auch aus Alufolie einen Backrahmen falten und diesen mit Backpapier auslegen.
  2. Schlagt in einer Rührschüssel die Butter mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker cremig. Gebt anschließend die beiden Eier hinzu und vermengt alles gleichmäßig.
  3. Anschließend gebt ihr das Mehl zusammen mit Salz und Natron hinzu und verarbeitet alles zu einer gleichmäßigen Masse. Die Hälfte dieses Teiges streicht ihr auf den Boden eurer Form. In die andere Hälfte gebt ihr die Schoko-Drops/Chunks und hebt diese vorsichtig unter. Lasst ein paar über, die ihr vor dem Backen oben auf gebt, das sieht dann noch besser aus.
  4. Für die Käsemasse rührt ihr in einer anderen Schüssel den Frischkäse mit Ei, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse. Diese Masse verteilt ihr auf eurer Teigschicht in der Form.
  5. Anschließend mehlt euch die Hände ein. Jetzt werden aus dem restlichen Keksteig kleine platte Kekse geformt und oben auf die Käsekuchen-Masse gelegt. Es macht nichts, wenn ihr Lücken dazwischen habt, erst das macht die tolle Optik aus! Bestreut diese Keksteig-Stücke mit den restlichen Schoko-Drops/Chunks und backt alles 35 Minuten lang im Ofen.
  6. Am besten schmecken die Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars, wenn sie abgekühlt sind.
eure Hannah

Süß & Samtig bei Horror Tattoos {Video}

Hallo meine Zuckerschnecken!
Was habe ich lange gewartet, um euch den heutigen Beitrag zeigen zu können.
Ich war bei der Produktion der Serie Horror Tattoos - wir retten deine Haut in Duisburg! 


Wie es dazu kam?
Mein Freund war in der ersten Staffel im letzten Jahr bei dem Casting in Essen, denn er hatte ein richtig schlechtes Tattoos und wir dachten, wir versuchen unser Glück! Als wir die ganzen Menschenmassen sahen, war die Hoffnung so gut wie verflogen. Es war damals ein langer Tag und er kam immer und immer wieder eine Runde weiter, wir waren total aufgeregt!
Letztendlich hat er in der ersten Staffel ein wunderbares Cover-Up von Mick gewonnen und von da an hat sich für uns vieles verändert. Warum verändert? Das alte Tattoo war schlecht gestochen und seine Ex-Freundin trug das gleiche. Für uns beide war das nicht wirklich schön. Nun ziert ein wunderschöner japanischer Koi seinen Unterarm und die Erweiterung ist schon geplant.


Dieses Jahr wurde ein Casting für die zweite Staffel im Landschaftspark in Duisburg produziert. Mein Freund und ich waren hinter den Kulissen dabei und haben das Produktions-Team unterstützt. Total gefreut haben wir uns, da eine weitere Siegerin aus der Essener Sendung vom letzten Jahr dabei war und wir noch eine alte Bekannte dort treffen durften! Auf dem Foto seht ihr von links nach rechts: Vivi (Gewinnerin aus dem Vorjahr), Berti, Mick, mich, vor mir mein Freund Yves (ebenfalls Gewinner aus dem Vorjahr), Nancy, Randy und die liebste Kati.

Um mich für das wunderbare Cover-Up von meinem Freund zu bedanken, habe ich dem Horror-Tattoos Team rund um die liebe Produzentin Heike eine Torte gebacken. Die Füllung ist eine Fruchtbuttercreme aus Erdbeeren. Zudem habe ich Schoko-Bons unter die Fruchtbuttercreme gehoben, denn die liebt die Jury! Innen befindet sich außerdem ein Wunderkuchen mit Erdbeermilch. Die Torte ist eingedeckt mit weißem Fondant und die Farbkleckse sind aus eingefärbter Ganache aus weißer Schokolade. Und entschuldigt die Fotos, ich habe verpennt hier zu Hause gute zu machen...


Den Aufleger hat mit übrigens die liebe Ines von Fun Bakery gesponsert. Ihre Produkte sind meine erste Wahl, was essbare Fotos angeht, die Fondant-Aufleger haben einfach eine unglaublich gute Qualität, schmecken und Ines ist super fix im Versand! 

Hier im Video, gemacht von der lieben Heike, könnt ihr sehen, wie ich der Jury die Torte überreiche (und ihr seht meinen Freund mit seinem Cover-Up)!



Die Qualität ist nicht so bombe - war leider nur eine Handykamera, entschuldigt das bitte.

eure Hannah

Donauwellen-Cheesecake

Hallo ihr Zuckerpuppen!
Heute habe ich wirklich etwas tolles für euch: einen Donauwellen-Cheesecake.

Das heißt genauer: wunderschöner schwarz-weißer Donauwellen-Boden mit Kirschen, gekrönt mit einer Schicht aus super cremigem Cheesecake und dekoriert mit der typischen Donauwellen-Schoko-Glasur.


Ja, ich gebe zu, es klingt ein wenig... komisch? ungewohnt? Wie auch immer! Ihr wollt sicher wissen, wie ich auf diese komische Idee gekommen bin. Ich liiiiebe Käsekuchen. Es gibt nichts besseres, so locker fluffig und zart cremig. Aber wir waren zu Ostern bei meiner allerliebsten Back-Lehrerin eingeladen: meiner lieben Oma. Oma ist total gerne Donauwelle. Naja Oma isst (fast) jeden Kuchen gerne, aber Donauwellen besonders. 
Bei uns in der Familie sind sie auch ein Muss, wenn wir die Schwägerin meiner Oma besuchen. 
Ich wollte aber auch etwas neues ausprobieren und da ich bereits öfter von "Brownie-Bottom-Cheesecakes" gelesen habe und selber für die Cake & Bake Heaven einen Karotten-Cheesecake backen durfte, wollte ich dies auch mal mit einem anderen Klassiker als Boden ausprobieren. Gesagt - getan. 


Kurzerhand habe ich mit meiner Planung begonnen und bei der Lieblings-Oma das hoch gelobte Donauwellen-Rezept erfragt. Die Angaben, die sie zur Formgröße machen konnte, haben mich nicht zufrieden gestellt und so musste ich etwas rumprobieren.
Beim ersten Mal habe ich die normale Teigmenge aus dem Rezept für eine 20er Form genommen (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!). Das war definitiv zuviel Donauwellen-Teig und viel zu wenig Cheesecake. Dann hat meine Mama spontan einen zweiten gebacken, da sie den ersten Kuchen zu trocken fand. Sie hat versucht, die Käsemasse auf den leicht vorgebackenen Boden zu geben. Lecker war es aber optisch sah es eher aus, wie ein Vulkan. 
Letztendlich hat es dann mit der Hälfte des Rezeptes gut funktioniert. Die Cheesecakemasse durfte mehr werden und die Donauwelle wird vorgebacken und anschließend im Wasserbad mit dem Cheesecake quasi "überbacken".


Lange Rede, kurzer Sinn - vom Endergebnis waren alle beeindruckt. Vorher durfte ich mir Dinge anhören wie: "Ih! Und das soll schmecken?!" - "Hannah, du bist ja total verrückt!" oder "Kind, die gute alte Donauwelle von Tante Fia!"
Ja und was soll ich sagen, dann war auch meine Oma und der ganze Rest der Familie begeistert, wie lecker der Donauwellen-Boden mit einer Cheesecake-Schicht und Schoko-Topping schmecken kann!


Donauwellen-Cheesecake
für eine 20er oder 18er Springform

Zutaten:
für den Donauwellen-Boden:
  • 65 g Butter, weich
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier 
  • 3 EL Milch
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 Glas Kirschen
für den Cheesecake:
  • 500 g Frischkäse
  • 150 g Schmand
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Mehl
für die Schokoladen-Glasur:
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre
  • optional: 15 g Kokosfett

Zubereitung:

für den Donauwellen-Boden:

  1. Heizt zu Beginn den Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine Springform oder einen Tortenring mit Backpapier aus. Gießt etwa 1/2 Glas Kirschen ab.
  2. Gebt die weiche Butter mit dem Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles hell cremig auf.
  3. Nun gebt ihr die Eier hinzu und schlagt diese auf niedriger Stufe unter die Masse. 
  4. Schüttet die Milch hinzu und verarbeitet alles zu einer glatten Masse. Anschließend gebt ihr das Mehl sowie das Backpulver hinzu und schlagt alles zu einem glatten Teig auf.
  5. Füllt nun die Hälfte eures Teigs in dir Form. In die andere Hälfte rührt ihr nun den Kakao ein. Gebt den dunklen Teig oben auf den hellen. Nun gebt ihr die Kirschen auf den Teig, verteilt sie schön gleichmäßig, eventuell braucht ihr nicht alle.
  6. Backt den Boden nun für etwa 35 - 40 Minuten, oder bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Lasst den Kuchen in der Form abkühlen.
für den Cheesecake:
  1. Weiter geht's mit der Verarbeitung, wenn der Donauwellen-Boden abgekühlt ist. Zuerst packt ihr die Form mit dem Donauwellen-Kuchen rundherum gut in Alufolie ein, so dass die Form auch wasserdicht ist. Hierfür schlagt ihr mindestens 2 Stücke Alufolie um die Form und drückt diese gut fest. Anschließend stellt ihr die Form in ein tiefes Backblech, eine große Auflaufform oder in ein anderes Gefäß, das ofenfest ist und groß genug, damit die Form darin eben steht. Dieses Gefäß wird später mit Wasser gefüllt. Heizt den Ofen erneut auf 160°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Nun geht es an's Zubereiten des Cheesecakes. Hierfür gebt ihr den Frischkäse mit Schmand und Zucker in eine Rührschüssel und schlagt alles auf.
  3. Gebt nach und nach die Eier hinzu und hebt zum Schluss das Mehl unter. Die Cheesecake-Masse gebt ihr nun auf euren Donauwellen-Boden.
  4. Füllt die ofenfeste Form in der euer Kuchen steht nun mit Wasser, bis das Wasser ca. bis zur Hälfte der Kuchenform reicht. 
  5. Nun ab damit in den Ofen für ca. 45 Minuten. Die Mitte darf noch ein wenig wackelig sein. Nehmt die Form vorsichtig aus dem Wasserbad und lasst den Kuchen abkühlen.
für die Schokoladen-Glasur:
  1. Abschließend, wenn euer Donauwellen-Cheesecake abgekühlt ist, schmelzt ihr die Kuvertüre (gegebenenfalls mit Kokosfett) im Wasserbad.
  2. Gebt diese über den Donauwellen-Cheesecake und lasst die Kuvertüre kurz anziehen. Zieht mit einer Gabel das typische Wellen-Muster in die Kuvertüre.
  3. Nun den Kuchen bis zum Verzehr kalt stellen - und einfach nur genießen!

eure Hannah