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Karamell-Brezel-Cookies, soft baked

Endlich schaffe ich es, euch noch einmal hier zu schreiben. Mein Gott ist das nun schon lange her - entschuldigt. Ich stehe gerade mitten im Examen, das werdet ihr sicherlich verstehen.


Trotz allem, jetzt gibt es endlich mal ein neues Rezept. Und zwar das für Karamel-Brezel-Cookies. Die Cookies sind außen knusprig und innen schön soft und weich. Die Cookies habe ich gebacken, als wir Besuch von Freunden bekommen haben. Sie waren total begeistert. Die Cookies schmecken übrigens nicht nur super, sie sehen auch sehr schön aus - ist ja auch wichtig! Auch, wenn sie den ersten Tag nicht überleben werden ;)


Wichtig ist bei den Cookies die Mischung aus braunem und weißem Zucker und das Natron. Mit Backpulver allein werden die Cookies nicht so schön. Zudem gebe ich den Teig nicht als Kugeln auf das Blech sondern forme kleine Zylinder daraus, also quasi kleine, dicke Teig-Würstchen. Die Brezeln sollen eigentlich auf die Teig-Zylinder gelegt werden, so waren meine Brezeln aber immer irgendwo auf dem Cookie nur nicht in der Mitte. Also habe ich die Brezeln zum Abschluss auf die fertigen und noch weichen und warmen Cookies gedrückt - so sind sie auch wirklich in der Mitte.


Karamell-Bretzel-Cookies

Zutaten:
  • 330 g Mehl
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Salz
  • 240 g Butter, weich
  • 100 g Zucker, weiß
  • 130 g Zucker, braun
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Schoko-Chips
  • 75 g grob zerbröselte Salz-Brezeln
  • 36 ganze Salz-Brezeln
  • 20 Muh-Muh's (Sahne-Karamell), halbieren
  • Meersalz

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Vermischt die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Natron und das Salz in einer Schüssel.
  3. Schlagt in einer anderen Schüssel die Butter mit dem weißen und dem braunen Zucker schaumig. Gebt die Eier sowie den Vanillezucker hinzu.
  4. Rührt nun die trockenen Zutaten unter und hebt zum Schluss die zerbröselten Brezeln und die Schoko-Chips unter.
  5. Stellt aus dem Teig Kugeln a 60 g (große Cookies) oder 30 g (normale Cookies) her. Drückt ein Loch in die Kugel und arbeitet ein halbes Sahne-Karamell gut ein. Schließt das Loch und formt aus der Kugel einen Zylinder. Diesen setzt ihr auf das Backblech. Achtet darauf, maximal vier große oder sechs kleine Cookies auf ein Blech zu setzen, da sie sehr stark verlaufen. Ihr könnt nun in den Teig noch von außen einige Schoko-Chips oder Brezel-Stücke stecken, das sieht am Ende schöner aus.
  6. Nun backt ihr die großen Cookies für 11-12 oder die kleinen Cookies für 8-9 Minute. Nehmt sie aus dem Ofen und drückt eine ganze Brezel vorsichtig in den noch warmen Cookie und bestreut ihn mit Meersalz. Lasst sie einige Minuten auf dem Blech auskühlen, da sie noch sehr instabil sind und lasst es euch schmecken!

eure Hannah

Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes

Frohe Ostern meine Zuckerschnuten!
Passend zum Fest habe ich für euch ein Rezept für Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes. Ich habe dieses Rezept in den letzten 2 Wochen drei mal gebacken - die Cupcakes waren schneller weg, als ich schauen konnte. Meine Familie hat sie verschlungen! Naja, ich war auch nicht ganz untätig.




Sie schmecken super leicht und sind total saftig. Zudem schmecken sie durch die Möhren und Walnüsse sehr aromatisch und haben ein wunderbares Mundgefühl. Ihr könnt sie sogar als gesund verkaufen! Wobei, man soll sich ja ruhig auch mal etwas gönnen.



Die Zubereitung der Cupcakes ist wirklich einfach und trotz der Raspelei mit den Karotten ist der Teig wirklich schnell hergestellt und abgebacken.
Ich bin auf die Idee gekommen, da ich Karotten-Kuchen einfach sehr lecker und aromatisch finde. In der Cake & Bake gibt es aktuell auch einen wunderbaren Carrot-Cheesecake von mir für Ostern. In diesem sind auch Karotten und Nüsse im Teig, und zudem eine Prise Zimt. Der Zimt hebt das Nuss-Aroma wunderbar hervor.

Als Topping gibt es dazu eine Karamell-Buttercreme mit Karamell-Spritzern oben auf. Ich habe mehrere Versuche für meine erstes Karamellsoße gebraucht, aber ich kann euch nun genau sagen, woran es bei mir lag. Ich musste trotz der geringen Menge Zucker den größten Topf nehmen, den ich habe (ein riesiger Suppen-Topf) damit die Zuckerschicht am Boden so dünn wie möglich ist. Nehmt ihr einen zu kleinen Topf, ist die Zuckerschicht dicker. Dadurch wird der Zucker unten zu schnell zu Karamell und wird zu bitter, wobei der Zucker oben noch lange nicht geschmolzen ist. Meinen Herd habe ich auch nur auf Stufe 1 von 9 statt auf mittlere Hitze gestellt.



Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes
für 12 - 14 Cupcakes

Zutaten:
für die Cupcakes:
  • 200 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1 Tl. Natron
  • 1/2 Tl. Salz
  • 1,5 Tl. Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180 ml Öl
  • 2 Eier
  • 130 g geriebene Möhren
  • 70 g gehackte Walnüsse
  • 115 g geriebener Apfel
für das Topping:
  • 120 g Butter, weich
  • 200 g Puderzucker
  • 224 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 Tl. Salz
  • 60 ml Karamell-Soße
  • 70 g gehackte Walnüsse
für die Karamellsoße:
  • 200 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 120 ml Sahne
  • 1/4 Tl. Salz

Zubereitung:
für die Cupcakes:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und bestückt eure Muffinform mit Papier-Förmchen.
  2. Mischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Natron, Salz, Zimt, Vanille) zusammen.
  3. Gebt das Öl und die Eier hinzu und schlagt alles mit dem Mixer auf, bis es gut verbunden ist.
  4. Nun gebt ihr die geriebenen Möhren sowie Äpfel und die gehackten Nüsse hinzu und hebt diese unter.
  5. Füllt die Förmchen zu 3/4 mit Teig und backt sie für etwa 15 Minuten (Stäbchenprobe!). Lasst die Cupcakes anschließend abkühlen.
für die Karamellsoße:
  1. Gebt den Zucker in einen möglichst großen Topf. Erhitzt den Zucker auf niedriger Stufe bis der Zucker beginnt zu karamellisieren. Nun schwenkt ihr den Topf ab und an, bis der ganze Zucker karamellisiert ist. Rührt nicht mit einem Löffel um, an dem würde einfach alles kleben bleiben.
  2. Wenn alles karamellisiert ist, nicht mehr lange warten! Sonst wird eure Soße bitter. Rührt die Butter unter und nehmt den Topf anschließend von der Flamme.
  3. Gießt die Sahne hinzu, verrührt alles gut. Zum Schluss gebt ihr noch die Prise Salz zu eurer Karamell-Soße. Nun lasst sie abkühlen.
für das Topping:
  1. Schlagt die Butter in einer Rührschüssel mit Zucker, Salz und Vanillezucker auf, bis sie hell und cremig ist.
  2. Gebt nun den Frischkäse hinzu und schlagt alles weiter auf.
  3. Zum Schluss gebt ihr noch die Karamellsoße hinzu und rührt sie gut unter die Creme.
  4. Stellt die nun kurz kalt, bevor ihr sie auf die Cupcakes spritzt.
  5. Verziert die Cupcakes mit Walnuss-Stücken und Karamellsoße.
eure Hannah

Apple-Pie-Fries

Heute darf ich euch endlich ein Rezept aus der Winter-Ausgabe der Cake & Bake zeigen! Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich gewartet habe und es hat mir so sehr unter den Fingern gebrannt. Ich bin doch sowieso unglaublich ungeduldig... Neben den Apple-Pie-Fries waren dort auch die Dattel-Bacon-MuffinsApfel-Zimt-Marshmallows sowie Erdnussbutter-Marshmallows zu sehen.

Die Apple-Pie-Fries verdanke ich meiner Schwester, sie brauchte mich auf die Idee. Ich liebe Apfelkuchen, vor allem amerikanischen (warum habe ich euch noch keinen gezeigt?!) und diese kleinen Biester machen es euch noch einfacher, ihn euren Gästen als Kleinigkeit und Fingerfood anzubieten. Oder ihr nascht die Apple-Pie-Fries zum Kaffee, abends beim schauen eines schönen Films... Sie sind auch super schnell vorbereitet und ihr könnt sie ebenfalls fertig machen und vor dem backen einfrieren, um sie immer frisch abbacken zu können, wenn sich Besuch ankündigt.


Die Apple-Pie-Fries machen optisch auch was her, so etwas habe ich bisher nur selten gesehen und eure Gäste wahrscheinlich auch. Sie lassen sich super in Soße dippen... ach ich liebe sie! 

Apple-Pie-Fries

für den Mürbeteig:
  • 360 g Mehl
  • 260 g kalte Butter
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL kaltes Wasser
  • ½ TL Salz
für die Füllung:
  • 3 Äpfel
  • 1 Tl Zimt
  • 100g brauner Zucker
  • einen Schuss Apfelsaft
für die Karamellsoße:
  • 200 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 120 g Sahne
  • 1 Prise Salz
Ansonsten:
  • Rohrzucker

So geht’s:
  1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker in einen Topf geben und soviel Apfelsaft hinzugeben, bis ca. 1 cm Apfelsaft im Topf ist.
  2. Auf mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Äpfel weich werden, nun den Zimt zugeben und kurz mit einem Pürierstab die letzten Stückchen zerkleinern um eine glatte Masse zu erhalten. Etwas abkühlen lassen.
  3. Für den Teig die kalte Butter in Würfel schneiden und mit Zucker, Mehl, Salz und einer Prise Salz mit den Knethaken schnell zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  4. Nun langsam das Wasser zugeben und unterkneten.
  5. Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen. Für mindestens 35 Minuten in den Kühlschrank geben.
  6. Den kalten Teig auf einer bemehlten Fläche möglichst rechteckig ausrollen.
  7. Nun den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Apfelmus bestreichen. Die andere Teighälfte oben auf legen.
  8. Dann mit einem Pizzaschneider oder Messer den Teig in ca. 1 cm breite und 6 cm lange „Pommes“ schneiden. Mit Rohrzucker bestreuen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  9. Nun ca. 20 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.
  10. Dann für die Karamellsoße den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze ohne rühren schmelzen lassen. Wenn der Zucker zu schmelzen beginnt, den Topf ab und zu schwenken. Nicht zu dunkel werden lassen, dann wird es bitter. Das Karamellisieren dauert ca. 10-15 Minuten.
  11. Die Butter mit einem Schneebesen schnell unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Topf von der Herdplatte nehmen und die Sahne langsam zugeben, immer weiter rühren. Eine Prise Salz dazugeben.
  12. In ein Glas/Schälchen füllen und zu den Apple-Pie-Fries reichen.

eure Hannah

Schiefes unter'm Weihnachtsbaum

Frohe Weihnachten ihr Naschkatzen 
Vorab: Entschuldigt bitte diesen ellen langen Beitrag! Aber ich habe versucht euch alles gut und verständlich zu erklären und alle Rezepte gut zu erläutern.
Wenn schon der Tannenbaum auf keine Fälle schief sein darf, dann aber die Weihnachtstorte!
Ich wollte schon lange eine Topsy Turvy Torte herstellen, hatte aber immer ein bisschen Bammel, ob das so klappt. Ich habe oft gelesen, dass man sie nicht füllen kann und dass das sowieso überhaupt nichts für Anfänger ist. Ich hatte riesigen Respekt vor dieser Torte und wollte sie füllen - immer hin habe ich dann auch gefüllte gefunden, was mich ein wenig bestärkt hat! Hier wurde aber immer Buttercreme oder Ganache genutzt, ja das wird auch richtig gut fest. Aber das wollte ich so gar nicht... vorallem mag das auch niemand aus meiner Familie. Also habe ich mir einfach selber zwei Füllungen überlegt, die super lecker schmecken und stabil sind!


Unten befindet sich eine Mischung aus meinen Lebkuchen-Cupcakes und dem Wunderkuchen mit einer Orangen-Marzipan-Füllung und Zartbitter-Ganache.

Oben gibt es Wunderkuchen mit Apfel-Cidre und einer Cranberry-Karamell-Füllung und ebenfalls Zartbitter-Ganache.


Ich wollte bei beiden Kuchen etwas weihnachtliches und winterliches, aber ich wollte nicht das typische wie Bratapfel, Kirschen mit Zimt... Und so hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich zufrieden mit der Kombination war.
Der Boden für die untere Torte, der Lebkuchen-Boden ist einfach super lecker, er ist saftig und sehr aromatisch aber trotzdem stabil genug für solch eine Torte. Die Füllung habe ich aus Orangensaft und Marzipan hergestellt, das ist einfach ein Klassiker, der untrennbar mit Weihnachten verbunden ist. Die Kombination der unteren Torte... unglaublich lecker! Und natürlich könnt ihr so auch eine normale Torte backen, die nicht Topsy Turvy wird! Zartbitter-Ganache verwende ich mittlerweile ausschließlich bei Torten, es sei denn, es ist anders gewünscht. Alles andere finde ich einfach viel zu süß.
Für das Design habe ich mir ein typisches verschneites Dörfchen gewünscht und die Häuser aus Rollfondant bereits einige Tage vorher vorbereitet. Diese habe ich noch nach dem ankleben an den Fondant mit Royal Icing verziert.


Für die obere Etage habe ich etwas im Internet gestöbert, dort habe ich Apfel-Cidre Cupcakes mit Cranberry-Topping gefunden. Das war meine Grundlagen.
Übrigens hier ein kleiner Exkurs, Cranberrys sind nicht Preiselbeeren! Cranberrys wurden und werden in Deutschland oft noch als Kulturpreiselbeeren verkauft, sind mit diesen aber nicht einmal verwandt. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass Cranberrys im Vergleich zu Preiselbeeren sehr herb und sauer schmecken!
Aber wieder zurück: Für die Torte habe ich dann einen Wunderkuchen mit Cidre gebacken sowie getränkt und die Böden mit angedickten Cranberrys sowie einer Schicht Karamell bestrichen.
Hier wollte ich es optisch etwas einfacher und klarer halten, daher gibt es lediglich rote Streifen sowie eine Abgrenzung zur Oberseite. Die Seiten sind als kleiner Hingucker mit echten Zuckerstangen dekoriert.

Hier das Rezept für die untere Etage:
Lebkuchen-Torte mit Orangen-Marzipan-Füllung


Lebkuchen-Boden
(Für eine 26er Form. Diesen habe ich 3x gebacken.)

Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 150 g Zuckerrübensirup (Grafschafter)
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 15 g Lebkuchen-Gewürz
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1/2 EL Natron

So geht's:
  1. Heizt den Backofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig auf, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Setzt das Wasser auf und bringt es zum kochen. 
  4. Gebt den Zuckerrübensirup sowie das Öl zum Teig und vermengt es gut.
  5. Gebt das Mehl mit dem Lebkuchengewürz zum Teig und hebt es kurz unter. Nehmt das Wasser von der Flamme und vermischt es mit dem Natron. Gebt alles zum Teig und vermengt es kurz, bis die Masse homogen ist.
  6. Nun gebt alles in eine Springform und backt den Kuchen etwa 50 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Orangen-Marzipan-Füllung

Ihr braucht:
  • 600 ml Orangensaft
  • 400 g Marzipan
  • 1 Tütchen gemahlene Gelatine

So geht's:
  1. Gebt den Orangensaft in einen Topf. Nehmt 6 EL ab und verrührt diese in einem anderen Topf mit der gemahlenen Gelatine und lasst diese 10 Minuten quellen.
  2. Würfelt das Marzipan und gebt es zu dem Orangensaft. Erhitzt alles und geht mit einem Pürierstab durch die Masse, um sie zu homogenisieren. Schaltet die Platte ab.
  3. Wärmt die Gelatine auf niedrigster Stufe auf, bis sie wieder flüssig wird. Gebt dann nach und nach ca. 6 Esslöffel der Orangen-Marzipan-Masse zur Gelatine um die Temperatur anzugleichen. Nun gebt ihr die Gelatine-Masse in den Topf mit der Orangen-Marzipan-Masse. Rührt alles glatt und lasst die Mischung über Nacht abkühlen. Wenn sie Zimmertemperatur hat, könnt ihr sie auch in den Kühlschrank stellen.

Und hier nun der obere Teil:
Apfel-Cidre Torte mit Cranberry-Karamell-Füllung


Apfel-Cidre Boden 
(Für einen 26er Boden. Hier habe ich den Teig in zwei 20er Formen gebacken.)


Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml geschmacksneutrales Öl
  • 200 ml Cidre
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

So geht's:
  1. Heizt den Ofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Gebt die Eier mit Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles schaumig, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Gebt das Öl sowie den Cidre zu der Eier-Masse und verrührt alles, bis es gut verteilt ist.
  4. Siebt nun das Mehl mit Backpulver zur Masse und hebt es unter bis die Masse homogen ist. Gebt alles in zwei 20er Tortenringe und backt den Boden ca. 40-45 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Cranberry-Karamell-Füllung

Ihr braucht:

  • 2 Gläser Cranberrys (je ca. 380 g Füllgewicht)
  • 45 g Speisestärke
  • Bonne Maman Karamell oder eine Dose gekochte, gezuckerte Kondensmilch (Dulce de Leche)

So geht's:
  1. Wiegt in einer Schüssel 45 g Speisestärke ab. Nehmt nun 6 El Flüssigkeit von den Cranberrys ab und gebt diese zur Stärke. Gebt ihr die Flüssigkeit zur Stärke, entstehen keine Klümpchen. Verrührt alles gut, bis sich die Stärke mit dem Saft verbunden hat.
  2. Kocht die restlichen Cranberrys mit dem Saft auf. Wenn es kocht, gebt die Speisestärke-Saft-Mischung hinzu und verrührt alles gut. Lasst es erneut aufkochen und stellt es dann beiseite zum abkühlen.
  3. Streicht auf die Böden eine Schicht der angedickten Cranberrys, streicht auf die Unterseite des nächsten Bodens eine Schicht Karamell, sodass das Karamell auf den Cranberrys liegt.

Zusammenbau
Schräg gestapelte untere Torte.
  • Schneidet drei der zwei Lebkuchen-Böden in der Mitte durch. Den dritten Boden schneidet ihr schräg, ihr setzt also an einer Seite oben an und kommt unten wieder aus (siehe Abbildung 1 hier an der Seite).
  • Bestreicht die gerade geschnittenen Böden mit Creme und setzt alle vier aufeinander. Bestreicht den letzten geraden Boden ebenfalls mit Creme und setzt den ersten schrägen Boden auf. 
  • Bestreicht diesen ebenfalls mit Creme und setzt den zweiten schrägen Boden so auf, dass die dicken Seiten der beiden schrägen Böden übereinander liegen (siehe Abbildung 2). 
  • So verfahrt ihr auch mit der kleineren Torte, nur das ihr hier statt sechs vier Böden habt. Das heißt ihr teilt einen der Kuchen waagerecht in der Mitte und den anderen ebenfalls schräg wie in der Skizze und füllt die Böden. Dann stellt ihr beide Torten, am besten über Nacht, zum kühlen in den Kühlschrank. 
  • Ist die Torte gut durchgekühlt, braucht ihr ein Cake-Board oder eine Tortenpappe, mit einmal 15 cm Durchmesser und einmal 20 cm. 
  • Setzt das kleine Cake-Board auf die Oberseite eurer kleinen Torte und dreht sie um. 
  • Nun schnitzt ihr vorsichtig, Stück für Stück, schräg von oben nach unten bis ihr die Ränder des unteren Cake-Board erkennen könnt. So wird die Torte unten schmaler als oben. Aus den Resten könnt ihr perfekt Cake-Pops oder Pralinen machen. Jetzt könnt ihr die Torte mit einer Schicht Ganache einstreichen und gut durchkühlen. 
  • Ebenso verfahrt ihr nun mit der großen Torte. Setzt das 20 cm Cake-Board mittig oben auf eure Torte und stürzt sie. Schneidet auch hier vorsichtig schräg von oben nach unten, bis ihr das Cake-Board sehen könnt. Streicht die Torte ebenfalls mit Ganache ein und kühlt sie. 
  • Streicht die kleine Torte mit einer zweiten Schicht Ganache ein und kühlt sie erneut. Nehmt die große Torte aus der Kühlung, ihr müsst nun eine gerade Standfläche für die obere Torte schaffen. Dafür legt ihr ein 15 cm Cake-Board auf die Oberseite der Torte und ritzt mit einem Messer vorsichtig die Umrisse des Cake-Boards in die Ganache. Schneidet nun eine waagerechte Fläche in die Torte (siehe Bilder unten). Bestreicht die Torte und die Standfläche erneut mit einer Schicht Ganache und kühlt sie. 
  • Nun könnt ihr die Torten einzeln mit Fondant überziehen und dekorieren. Ich für meinen Teil habe hier eine Marke benutzt, die ich vorher nicht hatte und sie ist mir dauernd gerissen... darum sieht das auch ein wenig, nun ja.. grausam aus. Aber daraus lernt man ja bekanntlich!
  • Bevor ihr die Torten aufeinander setzt, steckt in die untere Torte etwa 7 Cocktail-Strohhalme, die so lang sind wie die Torte hoch, diese stützen nun die Torte in sich und die obere Torte.
Da war die Torte schon wieder zum Essen auseinander gebaut,
 aber ihr könnt die Strohhalme erkennen!

Törtchen nach dem einstreichen und vor dem sauber abziehen.
Hier seht ihr auch die Plattform, die ich eingeschnitzt habe.













eure Hannah

Druckwelle!

Für das Sommerevent einer super tollen Gaming-Community sollte etwas besonderes her.
Da über 100 Menschen da waren, habe ich mich für meine erste 3-Stöckige Torte entschieden.

Die unterste Torte ist die bereits gepostete Karamell-Torte mit dem Eierlikörkuchen als Boden.
Die mittlere Torte ist ein Zitronenkuchen mit Zitronen-Limetten-Creme. Diese Creme erkläre ich euch gleich genau :) Sie schmeckt einfach super im Sommer, da sie schön leicht und fruchtig ist. Die Creme könnt ihr auch mit Joghurt/Sirup nach Wahl zubereiten.
Und ganz oben ist die tolle Mandarinen-Raffaello-Schmand-Creme!

Bei allen drei Torten habe ich Zartbitter-Ganache verwendet.
Die Torten hatten übrigens die Maße 30cm - 26cm - 20cm.

Das braucht ihr für die Zitronen-Limetten-Creme (reicht für eine 26er Torte):
  • 1 Päckchen gemahlene Gelatine
  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Zitronenjoghurt
  • 50 ml Limettensirup
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Zucker

So geht's:
  1. Gelatine mit 6 EL Wasser vermischen, 10 Minuten quellen lassen.
  2. Sahne steif schlagen.
  3. Mascarpone mit Joghurt, Sirup und Zucker zu einer glatten Masse vermengen.
  4. Gelatine bei niedriger Hitze auflösen und 1 EL der Mascarpone-Creme zur Gelatine geben, gut vermischen.
  5. Gelatine-Masse zur restlichen Creme geben und vermischen.
  6. Zum Schluss die Sahne unterheben & Torte füllen.

eure Hannah

Ab auf's Rad

Zum Geburtstag meines Vaters sollte es dann einmal etwas anderes als der Wunderkuchen sein.
Sein Hobby könnt ihr sicherlich an der Torte erahnen - Fahrrad fahren.

Momentan ist der Eierlikörkuchen, den ich bei der Tortentante gefunden habe mein Favorit. Er ist noch stabiler als der Wunderkuchen und sehr saftig. 

Auch hier habe ich in einer 26er Springform gebacken, wie genau ich den Eierlikörkuchen mache, findet ihr hier. Auch hier habe ich wieder die Zartbitter-Ganache verwendet ;)
so sieht eure fertige Kondensmilch aus

Als Füllung sollte eine Karamellcreme her, gesagt getan!

Ihr braucht für eine 26er Torte:
  • 300 ml Milch
  • 1 Päckchen Karamellpudding
  • 2 EL Zucker
  • 200 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

So geht's:
  1. Als erstes kocht ihr die Dose Kondensmilch. Sie sollte 1,5-2 Stunden im Topf kochen, achtet darauf, dass sie immer mit Wasser bedeckt ist! Erst öffnen, wenn sie erkaltet ist - sonst fliegt euch alles um die Ohren.
  2. Nun bereitet ihr den Pudding mit 300ml Milch und 2 EL Zucker laut Packungsanweisung zu.
  3. Wenn der Pudding abgekühlt ist, nehmt ihr die zimmerwarme Butter und schlagt sie auf. 
  4. Gebt nun den Frischkäse und den Puderzucker hinzu.
  5. Zum Schluss gebt ihr den Pudding hinzu und etwa die 1/2 der gekochten Kondensmilch.

Leider war es bei der Torte unglaublich warm und mein selbstgemachter Rollfondant war total brüchig... Da ich die Torte aber nun fertig stellen musste, habe ich versucht, mit dem Weg aus Löffelbiskuits und den Pflanzen am Rand die größten Löcher und Risse zu verschließen... Schön, wenn einem dann zu spät auffällt, dass man das Rad ja auch auf den Weg hätte stellen können ;)
Aber was soll's, mein Vater hat sich sehr gefreut!














eure Hannah