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Carrot-Cheesecake in Sommer-Stimmung

Hallo meine Lieben!
Lang lang ist es her, dass ich von mir habe hören lassen. Aber das hatte einen guten Grund. Ich habe den schulischen Teil meiner Ausbildung mit meinen drei Examen bestanden und arbeite nun im Anerkennungsjahr in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Außerdem bin ich mit meinem Freund in eine schöne, helle & große Wohnung gezogen. Hier musste so einiges renoviert werden und ich hatte keine Zeit und auch keinen Kopf fürs backen.



Jetzt melde ich mich aber zurück und zeige euch ein Rezept, dass in der Cake & Bake Frühjahrs-Ausgabe zu sehen ist. Der Carrot-Cheesecake.
Eine unglaublich leckere Kombination aus saftigem Karotten-Kuchen getoppt mit einer dicken Schicht aus cremigem amerikanischem Cheesecake!

Zuerst wird der Karottenkuchen als Basis gebacken, er wird aber keinesfalls trocken! Die Kombination schmeckt einfach sensationell und ihr könnt mit diesem Kuchen sicher vielen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nach dem der Karottenkuchen ausgekühlt ist, geht es weiter mit dem Cheesecake. Die Cheesecake-Masse wird zubereitet und auf den Karottenkuchen gegeben - alles zusammen kommt dann erneut in den Ofen.

Klingt kompliziert und verrückt, geht aber ganz einfach! Leider war der Carrot-Cheesecake so schnell weg, dass für ein Anschnittfoto nichts mehr übrig wahr. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel - probiert ihn einfach aus.


Carrot-Cheesecake
für eine 26cm Springform/Tortenring

Zutaten:
für den Karottenkuchen:
  • 145 g Pecannüsse oder Walnüsse, etwas mehr für Deko
  • 90 g Zucker
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g gehobelte Karotten 
  • 160 g Mehl
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Zimt
  • ¾ Tl Ingwer
  • ½ Tl Muskat
  • evtl. ½ Tl Gewürznelken
  • evtl. ½ Tl Piment
    oder 1 Tütchen Lebkuchengewürz
für den Cheesecake:
  • 870 g Frischkäse
  • 200 g saure Sahne
  • 130 g Zucker
  • 4 große Eier
  • 4 EL Mehl 
  • 4 TL Zimt 
  • 1 Vanillezucker 
  • Schale von 1 Zitrone oder geriebene Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft
für den Guss:
  • 65 g Puderzucker
  • 80 g Frischkäse

Zubereitung:
für den Karottenkuchen:
  • Den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
  • Die Nüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 5-10 Minuten backen. Danach komplett abkühlen lassen und grob hacken. 
  • In einer Schüssel Zucker, Öl und Vanille ca. 4 Minuten verquirlen. Eier nacheinander zugeben. 
  • Nun die gehobelten Karotten unterheben und in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze vermengen.
  • Alles zusammen geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Die geschredderten Nüsse unterheben. 
  • Den Teig in die Springform geben und etwa 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht. 
  • Kleiner Tipp: Den Kuchen könnt ihr am besten in der Form lassen.
für den Cheesecake:
  • Für den Käsekuchen ebenfalls den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen und Frischkäse, saure Sahne sowie Zucker kurz aufschlagen, bis alles gut vermengt ist. 
  • Nun nacheinander die Eier zugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.Anschließend Mehl, Zimt, Zitronensaft sowie Zitronenschale und Vanillezucker zugeben. 
  • Dann die Käse-Creme über den ausgekühlten Karotten-Kuchen in der Form geben und glatt streichen. 
  • Die Springform rundherum mit Alufolie einpacken, sodass kein Wasser hineinkommen kann und in eine große ofenfeste Form stellen. Die Form etwa bis zur Hälfte mit Wasser füllen. So backt der Cheesecake im Wasserbad und wird super fluffig und cremig. Das ist übrigens auch ein bewährter Trick aus dem Heimatland des Cheesecakes - den USA ;)
  • Den Kuchen nun 1 Stunde bei 175°C backen und im Ofen auskühlen lassen. Über Nacht im Kühlschrank lagern. 
für den Guss:
  • Für das Topping Puderzucker und Frischkäse verquirlen und gleichmäßig über den Käsekuchen geben. Nach belieben mit Nüssen garnieren.

eure Hannah

Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars

Hallo meine Zuckerpuppen!
Ich habe diesmal für euch wieder etwas, das seinen Ursprung auf der anderen Seite vom großen Teich hat. Schwesterchen sei dank klicke ich mich nämlich durch viele amerikanische Back- und Foodblogs.






























Die Idee habe ich dort gefunden, das Rezept jedoch selbst zusammen gestellt und zwar für Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars - oder auf deutsch Schokosplitter-Keks-Käsekuchen-Schnitten! Ich finde, auf englisch klingt es irgendwie besser :D Ich bin ja eigentlich dafür, die deutsche Sprache aufrecht zu erhalten, wir haben so viele tolle Worte! Aber leider, leider, leider klingen manche Dinge auf englisch einfach schnittiger, ausgefallener und naja... besser. An meine Deutschlehrer: Es tut mir Leid, manchmal ist das so. Ich gelobe für die Zukunft mein Bestes zu geben!


Nichtsdestotrotz: Ich wusste direkt, dass muss ich ausprobieren. Es gibt kaum etwas besseres als Cookies, außer vielleicht Käsekuchen. Das tolle ist, hierbei muss ich mich nicht einmal entscheiden, ich kann einfach beides zusammen essen. Als ich meinem Freund von der Idee erzählt habe, war er direkt der gleichen Meinung. 

Während des Backens roch die ganze Wohnung schon nach einer unglaublich tollen Mischung aus Keks und Käsekuchen. Wir konnten auch nicht warten, bis dieser Blechkuchen abgekühlt war... Wir haben direkt ein warmes Stück probiert und ich hatte die ganze Zeit meine Oma im Ohr "Kind, iss keinen warmen Kuchen davon bekommt man Bauchweh!". Liebe Oma, ich sage dir hiermit: diese These habe ich als Kind sehr oft auf die Probe gestellt und kann dir sagen: das ist Quatsch. Trotzdem habe ich dich lieb!


Und weil die Schoko-Keks-Käsekuchen-Wunderteile einfach unglaublich lecker sind, gebe ich euch nun das Rezept für die kleinen Monster. Sie sind in 45 Minuten komplett fertig und ihr braucht keine außergewöhnlichen oder unglaublich teuren Zutaten. Einfach, schnell gemacht und das Wichtigste: Lecker!



Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars
für ein Blech oder Backrahmen von ca. 20 x 30 cm

Zutaten:
für den Keks-Teig:

  • 225 g Butter, weich
  • 225 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Salz
  • 100 g Schoko-Drops/Chunks (evtl. mehr für oben)
für die Käsekuchen-Schicht:
  • 250 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und legt eure Form mit Backpapier aus. Wenn ihr keine Form habt, könnt ihr euch auch aus Alufolie einen Backrahmen falten und diesen mit Backpapier auslegen.
  2. Schlagt in einer Rührschüssel die Butter mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker cremig. Gebt anschließend die beiden Eier hinzu und vermengt alles gleichmäßig.
  3. Anschließend gebt ihr das Mehl zusammen mit Salz und Natron hinzu und verarbeitet alles zu einer gleichmäßigen Masse. Die Hälfte dieses Teiges streicht ihr auf den Boden eurer Form. In die andere Hälfte gebt ihr die Schoko-Drops/Chunks und hebt diese vorsichtig unter. Lasst ein paar über, die ihr vor dem Backen oben auf gebt, das sieht dann noch besser aus.
  4. Für die Käsemasse rührt ihr in einer anderen Schüssel den Frischkäse mit Ei, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse. Diese Masse verteilt ihr auf eurer Teigschicht in der Form.
  5. Anschließend mehlt euch die Hände ein. Jetzt werden aus dem restlichen Keksteig kleine platte Kekse geformt und oben auf die Käsekuchen-Masse gelegt. Es macht nichts, wenn ihr Lücken dazwischen habt, erst das macht die tolle Optik aus! Bestreut diese Keksteig-Stücke mit den restlichen Schoko-Drops/Chunks und backt alles 35 Minuten lang im Ofen.
  6. Am besten schmecken die Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars, wenn sie abgekühlt sind.
eure Hannah

Donauwellen-Cheesecake

Hallo ihr Zuckerpuppen!
Heute habe ich wirklich etwas tolles für euch: einen Donauwellen-Cheesecake.

Das heißt genauer: wunderschöner schwarz-weißer Donauwellen-Boden mit Kirschen, gekrönt mit einer Schicht aus super cremigem Cheesecake und dekoriert mit der typischen Donauwellen-Schoko-Glasur.


Ja, ich gebe zu, es klingt ein wenig... komisch? ungewohnt? Wie auch immer! Ihr wollt sicher wissen, wie ich auf diese komische Idee gekommen bin. Ich liiiiebe Käsekuchen. Es gibt nichts besseres, so locker fluffig und zart cremig. Aber wir waren zu Ostern bei meiner allerliebsten Back-Lehrerin eingeladen: meiner lieben Oma. Oma ist total gerne Donauwelle. Naja Oma isst (fast) jeden Kuchen gerne, aber Donauwellen besonders. 
Bei uns in der Familie sind sie auch ein Muss, wenn wir die Schwägerin meiner Oma besuchen. 
Ich wollte aber auch etwas neues ausprobieren und da ich bereits öfter von "Brownie-Bottom-Cheesecakes" gelesen habe und selber für die Cake & Bake Heaven einen Karotten-Cheesecake backen durfte, wollte ich dies auch mal mit einem anderen Klassiker als Boden ausprobieren. Gesagt - getan. 


Kurzerhand habe ich mit meiner Planung begonnen und bei der Lieblings-Oma das hoch gelobte Donauwellen-Rezept erfragt. Die Angaben, die sie zur Formgröße machen konnte, haben mich nicht zufrieden gestellt und so musste ich etwas rumprobieren.
Beim ersten Mal habe ich die normale Teigmenge aus dem Rezept für eine 20er Form genommen (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!). Das war definitiv zuviel Donauwellen-Teig und viel zu wenig Cheesecake. Dann hat meine Mama spontan einen zweiten gebacken, da sie den ersten Kuchen zu trocken fand. Sie hat versucht, die Käsemasse auf den leicht vorgebackenen Boden zu geben. Lecker war es aber optisch sah es eher aus, wie ein Vulkan. 
Letztendlich hat es dann mit der Hälfte des Rezeptes gut funktioniert. Die Cheesecakemasse durfte mehr werden und die Donauwelle wird vorgebacken und anschließend im Wasserbad mit dem Cheesecake quasi "überbacken".


Lange Rede, kurzer Sinn - vom Endergebnis waren alle beeindruckt. Vorher durfte ich mir Dinge anhören wie: "Ih! Und das soll schmecken?!" - "Hannah, du bist ja total verrückt!" oder "Kind, die gute alte Donauwelle von Tante Fia!"
Ja und was soll ich sagen, dann war auch meine Oma und der ganze Rest der Familie begeistert, wie lecker der Donauwellen-Boden mit einer Cheesecake-Schicht und Schoko-Topping schmecken kann!


Donauwellen-Cheesecake
für eine 20er oder 18er Springform

Zutaten:
für den Donauwellen-Boden:
  • 65 g Butter, weich
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier 
  • 3 EL Milch
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 Glas Kirschen
für den Cheesecake:
  • 500 g Frischkäse
  • 150 g Schmand
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Mehl
für die Schokoladen-Glasur:
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre
  • optional: 15 g Kokosfett

Zubereitung:

für den Donauwellen-Boden:

  1. Heizt zu Beginn den Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine Springform oder einen Tortenring mit Backpapier aus. Gießt etwa 1/2 Glas Kirschen ab.
  2. Gebt die weiche Butter mit dem Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles hell cremig auf.
  3. Nun gebt ihr die Eier hinzu und schlagt diese auf niedriger Stufe unter die Masse. 
  4. Schüttet die Milch hinzu und verarbeitet alles zu einer glatten Masse. Anschließend gebt ihr das Mehl sowie das Backpulver hinzu und schlagt alles zu einem glatten Teig auf.
  5. Füllt nun die Hälfte eures Teigs in dir Form. In die andere Hälfte rührt ihr nun den Kakao ein. Gebt den dunklen Teig oben auf den hellen. Nun gebt ihr die Kirschen auf den Teig, verteilt sie schön gleichmäßig, eventuell braucht ihr nicht alle.
  6. Backt den Boden nun für etwa 35 - 40 Minuten, oder bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Lasst den Kuchen in der Form abkühlen.
für den Cheesecake:
  1. Weiter geht's mit der Verarbeitung, wenn der Donauwellen-Boden abgekühlt ist. Zuerst packt ihr die Form mit dem Donauwellen-Kuchen rundherum gut in Alufolie ein, so dass die Form auch wasserdicht ist. Hierfür schlagt ihr mindestens 2 Stücke Alufolie um die Form und drückt diese gut fest. Anschließend stellt ihr die Form in ein tiefes Backblech, eine große Auflaufform oder in ein anderes Gefäß, das ofenfest ist und groß genug, damit die Form darin eben steht. Dieses Gefäß wird später mit Wasser gefüllt. Heizt den Ofen erneut auf 160°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Nun geht es an's Zubereiten des Cheesecakes. Hierfür gebt ihr den Frischkäse mit Schmand und Zucker in eine Rührschüssel und schlagt alles auf.
  3. Gebt nach und nach die Eier hinzu und hebt zum Schluss das Mehl unter. Die Cheesecake-Masse gebt ihr nun auf euren Donauwellen-Boden.
  4. Füllt die ofenfeste Form in der euer Kuchen steht nun mit Wasser, bis das Wasser ca. bis zur Hälfte der Kuchenform reicht. 
  5. Nun ab damit in den Ofen für ca. 45 Minuten. Die Mitte darf noch ein wenig wackelig sein. Nehmt die Form vorsichtig aus dem Wasserbad und lasst den Kuchen abkühlen.
für die Schokoladen-Glasur:
  1. Abschließend, wenn euer Donauwellen-Cheesecake abgekühlt ist, schmelzt ihr die Kuvertüre (gegebenenfalls mit Kokosfett) im Wasserbad.
  2. Gebt diese über den Donauwellen-Cheesecake und lasst die Kuvertüre kurz anziehen. Zieht mit einer Gabel das typische Wellen-Muster in die Kuvertüre.
  3. Nun den Kuchen bis zum Verzehr kalt stellen - und einfach nur genießen!

eure Hannah

Triple Lemon Cake

Bereit für ein bisschen Sonne und leuchtendes gelb? 
Dann nicht's wie weiter gelesen!
Dies ist mein erstes Törtchen, das mit Buttercreme eingestrichen und nicht mit Fondant eingedeckt ist. Es ist ein Geburtstagstörtchen für meinen Schwiegerpapa gewesen. Er liebt den Geschmack von Zitronen. Also sollte eine richtige kleine Zitronenbombe her und das Ergebnis seht ihr hier.

Das Törtchen sollte einmal ohne Fondant sein, ich wollte den Ombre-Look auch einmal ausprobieren zudem wird Fondant hier nicht so sehr geliebt, wenn es um den Geschmack geht.
Außerdem konnte ich endlich meine tolle Tortenplatte von Driftwood & Stones verwenden, ich liebe sie!


Zu Beginn war ich mir recht unsicher, was es für ein Törtchen werden sollte - da habe ich meine Schwiegermama zu Rat gezogen und sie gab mir den Zitronen-Tip. Also konnte die Planung des durch und durch gelben Törtchen los gehen. Als Boden habe ich meinen Zitronenkuchen gebacken, allerdings in einer geringeren Menge (schreibe ich euch unten hin). Ich habe den Kuchen in drei einzelnen Böden gebacken und diese mit den Wilton Gelfarben unterschiedlich stark gelb gefärbt.


Als Füllung zwischen den Boden dient eine schöne, dicke Schicht Lemon Curd die die Böden saftig hält. Außen ist die Torte eingestreichen mit einer Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme, diese hat mir besonders gut gefallen da sie durch das Lemon Curd und den Frischkäse nicht zu mächtig ist. Diese habe ich ebenfalls im Ombre-Look eingefärbt.


Dieses Törtchen durfte ich per Bus an sein Ziel bringen, das war schon ganz lustig, wie die Leute geschaut haben! Das Törtchen kam allerdings super an - bei den Leuten im Bus, die ganz begeistert waren und nachfragten was das ist und wie das geht und (was natürlich wichtiger ist) bei meinen Schwiegereltern.
Viel übrig geblieben ist nicht - und darum hier für euch das Rezept für den Triple Lemon Cake (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!).

Triple Lemon Cake

Zutaten für ein 20 cm Törtchen:
für den Boden:
  • 260 g Butter, weich
  • 260 g Zucker
  • 260 g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Backpulver
  • 75 ml Zitronensaft
  • 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
für die Füllung:
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
  • 225 g Butter, weich
  • 115 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 120 g Lemon-Curd
  • 400 - 500 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung:
für den Boden:
  1. Heizt euren Ofen auf 170°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Schlagt in einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig. 
  3. Arbeitet anschließend die weiche Butter unter.
  4. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Zitronenabrieb. Gebt die Mehl-Mischung abwechselnd mit dem Zitronensaft zum Teig und arbeitet alles gut ein.
  5. Teilt den Teig in drei Portionen, ich habe eine Portion in der original Farbe gelassen und zwei mit dem Gelb der Wilton Icing Colors unterschiedlich stark eingefärbt.
  6. Gebt euren Teig anschließend in die Form und backt ihn etwa 20 Minuten aus (Stäbchenprobe!). Lasst die Böden anschließend gut auskühlen.
für die Füllung:
  1. Bereitet einmal das Lemon-Curd zu, das Rezept findet ihr hier. Alternativ könnt ihr auch Lemon Curd kaufen. Wenn ihr es selber zubereitet, macht dies am Vortag, damit das Lemon-Curd abkühlen und fest werden kann.
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
  1. Schlagt die Butter in einer Schüssel auf, bis sie hell und cremig ist.
  2. Gebt den Frischkäse, die Zitronenschale sowie das Lemon-Curd hinzu und schlagt es weiter auf, bis die Masse homogenist. 
  3. Nun gebt ihr den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu. Schlagt die Buttercreme nun für zwei Minuten auf hoher Stufe auf.
  4. Eure Buttercreme ist nun fertig, auch hier habe ich die Buttercreme in drei Portionen geteilt und 2 davon mit den Wilton Colors eingefärbt und eine in der natürlichen Farbe belassen. Den natürlichen Farbton erkennt ihr an der hellsten Buttercreme-Schicht.

Anschließend habe ich die Böden gestapelt und mit Lemon-Curd bestrichen. Mein dunkelster Boden ist unten, der hellste oben - wie auch bei der Buttercreme außen. Ich habe die Torte mit Lemon-Curd im Kühlschrank einige Stunden anziehen lassen und sie dann mit der Buttercreme eingestrichen.

eure Hannah

Müsli-Stangen


Vor ein paar Jahren war ich mal in einer Kur. Warum ich euch das erzähle? Dort gab es jeden Donnerstag unter anderem eine Müsli-Stange vom örtlichen Bäcker zum Frühstück. In unserer Gruppe waren die Müsli-Stangen immer heiß begehrt und als ich letztens mit einer guten Freundin, die ich dort kennen gelernt habe, in's Gespräch kam, haben wir auch über die Müsli-Stangen geredet und vor allem geschwärmt!


Seitdem gehen sie mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ich habe schließlich meine Koch- und Backbücher, das Internet, den Rezepte-Fundus meiner Oma und meiner Mutter durchsucht... und nichts so richtig gefunden, mit dem ich zufrieden war.


Irgendwann bin ich dann zufällig auf die Seite von Kölln gestoßen und habe dort ein Rezept gefunden, welches ich ein wenig verändert habe. Ich habe noch ein wenig Quark hinzugefügt, zudem werden die Müsli-Stangen dort im Müsli gewälzt. Dieses enthält Rosinen die im Ofen auf der Oberseite der Stangen verbrennen und dann sehr bitter schmecken, daher wälze ich meine Stangen nur in Haferflocken.


Diese Müsli-Stangen eignen sich hervorragend für ein gemütliches Frühstück im Bett. Durch das Müsli und die Haferflocken liefern sie euch Energie und machen satt. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich sie mit einem süßen oder herzhaften Belag lieber mag. Mit beidem harmonieren die Stangen einfach wunderbar. Nachdem ich die Fotos gemacht habe, habe ich sie aber mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von meiner Mutti gegessen. Zudem ist es Hefeteig... und ich liiiiieeebeeee Hefeteig! So schön fluffig, locker und saftig. Wie ich finde ein Gedicht.


Hier habe ich nun das Rezept für euch. Es ist wirklich einfach und die Zutaten hat man meist zu Hause.

Müsli-Stangen
(ca. 10 Stück)

Zutaten:
  • 150 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Quark
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 235 g Früchtemüsli (ohne Zuckerzusatz)
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
zudem:
  • 3 EL Milch
  • Haferflocken

Zubereitung:
  1. Erwärmt die Milch bei niedriger Temperatur und löst die Butter darin auf.
  2. Gebt alle trockenen Zutaten (Mehl, Hefe, Müsli, Salz sowie Zucker) in eine Schüssel und vermischt sie kurz.
  3. Nun gebt ihr den Quark sowie das Ei oben auf die trockenen Zutaten und übergießt alles mit der warmen Milch.
  4. Jetzt gilt: Gründlich verkneten! Lasst den Teig nun 60 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen.
  5. Nach den 60 Minuten formt ihr aus dem Teig 10 Stangen. Diese bepinselt ihr nun mit Milch und rollt sie in den Haferflocken. Legt sie auf ein Blech und lasst sie erneut 30 Mintuten ruhen.
  6. Nun ab mit ihnen in den Ofen! Etwa 20 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze.

eure Hannah

Tortenfüllung auf Joghurt-Basis

Hallo ihr Lieben,
dieses mal hat es etwas länger gedauert, bis ich die Zeit gefunden habe, euch einen neuen Teil der Back Basics online zu stellen. 
Ich zeige euch heute eine Tortenfüllung auf Joghurt Basis. Diese Füllung ist hier sehr beliebt, da sie immer frisch schmeckt und nicht so mächtig ist, wie etwa eine Füllung auf Sahne Basis oder eine Buttercreme. Ihr findet die Zutaten in jedem Supermarkt und könnt die Füllung mit jedem Joghurt herstellen. Ich nutze auch sehr gerne Buttermilch-Desserts oder Sahne-Kefir.

Füllung auf Joghurt-Basis
  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Fruchtjoghurt nach Wahl
  • nach belieben 50 ml Fruchtsaft
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen gemahlene Gelatine

So geht's:
  1. Gelatine mit 6 El Wasser glatt rühren und 10 Minuten quellen lassen.
  2. Sahne steif schlagen.
  3. Mascarpone mit Joghurt, eventuell Saft und Zucker zu einer glatten Masse aufschlagen.
  4. Gelatine bei niedriger Hitze auflösen und Löffel für Löffel insgesamt 4 El der Mascarpone-Creme zur Gelatine geben und gut vermischen. Dies dient dazu die Gelatine abzukühlen ohne das sie Klümpchen bildet.
  5. Gelatine-Masse zur restlichen Creme geben und vermischen.
  6. Zum Schluss die Sahne unterheben und die Torte füllen. Danach kalt stellen.

Variationen:
Hier habt ihr wirklich freie Hand! Wie oben schon beschrieben könnt ihr für die Füllung Sahne-Joghurt, Frucht-Joghurt, Sahne-Kefir, Buttermilch-Desserts, Fruchtquark und so weiter benutzen. 
Ebenfalls gut macht sich die Füllung wenn ihr frisches Obst unterhebt. Das gleiche geht auch mit Obstkonserven, diese aber vorher gut abtropfen lassen.
Zudem könnt ihr die Creme auch mit Keks-Stücken, Schokoladenraspeln etc. machen, um der Creme mehr Biss zu geben.

eure Hannah

Schiefes unter'm Weihnachtsbaum

Frohe Weihnachten ihr Naschkatzen 
Vorab: Entschuldigt bitte diesen ellen langen Beitrag! Aber ich habe versucht euch alles gut und verständlich zu erklären und alle Rezepte gut zu erläutern.
Wenn schon der Tannenbaum auf keine Fälle schief sein darf, dann aber die Weihnachtstorte!
Ich wollte schon lange eine Topsy Turvy Torte herstellen, hatte aber immer ein bisschen Bammel, ob das so klappt. Ich habe oft gelesen, dass man sie nicht füllen kann und dass das sowieso überhaupt nichts für Anfänger ist. Ich hatte riesigen Respekt vor dieser Torte und wollte sie füllen - immer hin habe ich dann auch gefüllte gefunden, was mich ein wenig bestärkt hat! Hier wurde aber immer Buttercreme oder Ganache genutzt, ja das wird auch richtig gut fest. Aber das wollte ich so gar nicht... vorallem mag das auch niemand aus meiner Familie. Also habe ich mir einfach selber zwei Füllungen überlegt, die super lecker schmecken und stabil sind!


Unten befindet sich eine Mischung aus meinen Lebkuchen-Cupcakes und dem Wunderkuchen mit einer Orangen-Marzipan-Füllung und Zartbitter-Ganache.

Oben gibt es Wunderkuchen mit Apfel-Cidre und einer Cranberry-Karamell-Füllung und ebenfalls Zartbitter-Ganache.


Ich wollte bei beiden Kuchen etwas weihnachtliches und winterliches, aber ich wollte nicht das typische wie Bratapfel, Kirschen mit Zimt... Und so hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich zufrieden mit der Kombination war.
Der Boden für die untere Torte, der Lebkuchen-Boden ist einfach super lecker, er ist saftig und sehr aromatisch aber trotzdem stabil genug für solch eine Torte. Die Füllung habe ich aus Orangensaft und Marzipan hergestellt, das ist einfach ein Klassiker, der untrennbar mit Weihnachten verbunden ist. Die Kombination der unteren Torte... unglaublich lecker! Und natürlich könnt ihr so auch eine normale Torte backen, die nicht Topsy Turvy wird! Zartbitter-Ganache verwende ich mittlerweile ausschließlich bei Torten, es sei denn, es ist anders gewünscht. Alles andere finde ich einfach viel zu süß.
Für das Design habe ich mir ein typisches verschneites Dörfchen gewünscht und die Häuser aus Rollfondant bereits einige Tage vorher vorbereitet. Diese habe ich noch nach dem ankleben an den Fondant mit Royal Icing verziert.


Für die obere Etage habe ich etwas im Internet gestöbert, dort habe ich Apfel-Cidre Cupcakes mit Cranberry-Topping gefunden. Das war meine Grundlagen.
Übrigens hier ein kleiner Exkurs, Cranberrys sind nicht Preiselbeeren! Cranberrys wurden und werden in Deutschland oft noch als Kulturpreiselbeeren verkauft, sind mit diesen aber nicht einmal verwandt. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass Cranberrys im Vergleich zu Preiselbeeren sehr herb und sauer schmecken!
Aber wieder zurück: Für die Torte habe ich dann einen Wunderkuchen mit Cidre gebacken sowie getränkt und die Böden mit angedickten Cranberrys sowie einer Schicht Karamell bestrichen.
Hier wollte ich es optisch etwas einfacher und klarer halten, daher gibt es lediglich rote Streifen sowie eine Abgrenzung zur Oberseite. Die Seiten sind als kleiner Hingucker mit echten Zuckerstangen dekoriert.

Hier das Rezept für die untere Etage:
Lebkuchen-Torte mit Orangen-Marzipan-Füllung


Lebkuchen-Boden
(Für eine 26er Form. Diesen habe ich 3x gebacken.)

Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 150 g Zuckerrübensirup (Grafschafter)
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 15 g Lebkuchen-Gewürz
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1/2 EL Natron

So geht's:
  1. Heizt den Backofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig auf, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Setzt das Wasser auf und bringt es zum kochen. 
  4. Gebt den Zuckerrübensirup sowie das Öl zum Teig und vermengt es gut.
  5. Gebt das Mehl mit dem Lebkuchengewürz zum Teig und hebt es kurz unter. Nehmt das Wasser von der Flamme und vermischt es mit dem Natron. Gebt alles zum Teig und vermengt es kurz, bis die Masse homogen ist.
  6. Nun gebt alles in eine Springform und backt den Kuchen etwa 50 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Orangen-Marzipan-Füllung

Ihr braucht:
  • 600 ml Orangensaft
  • 400 g Marzipan
  • 1 Tütchen gemahlene Gelatine

So geht's:
  1. Gebt den Orangensaft in einen Topf. Nehmt 6 EL ab und verrührt diese in einem anderen Topf mit der gemahlenen Gelatine und lasst diese 10 Minuten quellen.
  2. Würfelt das Marzipan und gebt es zu dem Orangensaft. Erhitzt alles und geht mit einem Pürierstab durch die Masse, um sie zu homogenisieren. Schaltet die Platte ab.
  3. Wärmt die Gelatine auf niedrigster Stufe auf, bis sie wieder flüssig wird. Gebt dann nach und nach ca. 6 Esslöffel der Orangen-Marzipan-Masse zur Gelatine um die Temperatur anzugleichen. Nun gebt ihr die Gelatine-Masse in den Topf mit der Orangen-Marzipan-Masse. Rührt alles glatt und lasst die Mischung über Nacht abkühlen. Wenn sie Zimmertemperatur hat, könnt ihr sie auch in den Kühlschrank stellen.

Und hier nun der obere Teil:
Apfel-Cidre Torte mit Cranberry-Karamell-Füllung


Apfel-Cidre Boden 
(Für einen 26er Boden. Hier habe ich den Teig in zwei 20er Formen gebacken.)


Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml geschmacksneutrales Öl
  • 200 ml Cidre
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

So geht's:
  1. Heizt den Ofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Gebt die Eier mit Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles schaumig, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Gebt das Öl sowie den Cidre zu der Eier-Masse und verrührt alles, bis es gut verteilt ist.
  4. Siebt nun das Mehl mit Backpulver zur Masse und hebt es unter bis die Masse homogen ist. Gebt alles in zwei 20er Tortenringe und backt den Boden ca. 40-45 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Cranberry-Karamell-Füllung

Ihr braucht:

  • 2 Gläser Cranberrys (je ca. 380 g Füllgewicht)
  • 45 g Speisestärke
  • Bonne Maman Karamell oder eine Dose gekochte, gezuckerte Kondensmilch (Dulce de Leche)

So geht's:
  1. Wiegt in einer Schüssel 45 g Speisestärke ab. Nehmt nun 6 El Flüssigkeit von den Cranberrys ab und gebt diese zur Stärke. Gebt ihr die Flüssigkeit zur Stärke, entstehen keine Klümpchen. Verrührt alles gut, bis sich die Stärke mit dem Saft verbunden hat.
  2. Kocht die restlichen Cranberrys mit dem Saft auf. Wenn es kocht, gebt die Speisestärke-Saft-Mischung hinzu und verrührt alles gut. Lasst es erneut aufkochen und stellt es dann beiseite zum abkühlen.
  3. Streicht auf die Böden eine Schicht der angedickten Cranberrys, streicht auf die Unterseite des nächsten Bodens eine Schicht Karamell, sodass das Karamell auf den Cranberrys liegt.

Zusammenbau
Schräg gestapelte untere Torte.
  • Schneidet drei der zwei Lebkuchen-Böden in der Mitte durch. Den dritten Boden schneidet ihr schräg, ihr setzt also an einer Seite oben an und kommt unten wieder aus (siehe Abbildung 1 hier an der Seite).
  • Bestreicht die gerade geschnittenen Böden mit Creme und setzt alle vier aufeinander. Bestreicht den letzten geraden Boden ebenfalls mit Creme und setzt den ersten schrägen Boden auf. 
  • Bestreicht diesen ebenfalls mit Creme und setzt den zweiten schrägen Boden so auf, dass die dicken Seiten der beiden schrägen Böden übereinander liegen (siehe Abbildung 2). 
  • So verfahrt ihr auch mit der kleineren Torte, nur das ihr hier statt sechs vier Böden habt. Das heißt ihr teilt einen der Kuchen waagerecht in der Mitte und den anderen ebenfalls schräg wie in der Skizze und füllt die Böden. Dann stellt ihr beide Torten, am besten über Nacht, zum kühlen in den Kühlschrank. 
  • Ist die Torte gut durchgekühlt, braucht ihr ein Cake-Board oder eine Tortenpappe, mit einmal 15 cm Durchmesser und einmal 20 cm. 
  • Setzt das kleine Cake-Board auf die Oberseite eurer kleinen Torte und dreht sie um. 
  • Nun schnitzt ihr vorsichtig, Stück für Stück, schräg von oben nach unten bis ihr die Ränder des unteren Cake-Board erkennen könnt. So wird die Torte unten schmaler als oben. Aus den Resten könnt ihr perfekt Cake-Pops oder Pralinen machen. Jetzt könnt ihr die Torte mit einer Schicht Ganache einstreichen und gut durchkühlen. 
  • Ebenso verfahrt ihr nun mit der großen Torte. Setzt das 20 cm Cake-Board mittig oben auf eure Torte und stürzt sie. Schneidet auch hier vorsichtig schräg von oben nach unten, bis ihr das Cake-Board sehen könnt. Streicht die Torte ebenfalls mit Ganache ein und kühlt sie. 
  • Streicht die kleine Torte mit einer zweiten Schicht Ganache ein und kühlt sie erneut. Nehmt die große Torte aus der Kühlung, ihr müsst nun eine gerade Standfläche für die obere Torte schaffen. Dafür legt ihr ein 15 cm Cake-Board auf die Oberseite der Torte und ritzt mit einem Messer vorsichtig die Umrisse des Cake-Boards in die Ganache. Schneidet nun eine waagerechte Fläche in die Torte (siehe Bilder unten). Bestreicht die Torte und die Standfläche erneut mit einer Schicht Ganache und kühlt sie. 
  • Nun könnt ihr die Torten einzeln mit Fondant überziehen und dekorieren. Ich für meinen Teil habe hier eine Marke benutzt, die ich vorher nicht hatte und sie ist mir dauernd gerissen... darum sieht das auch ein wenig, nun ja.. grausam aus. Aber daraus lernt man ja bekanntlich!
  • Bevor ihr die Torten aufeinander setzt, steckt in die untere Torte etwa 7 Cocktail-Strohhalme, die so lang sind wie die Torte hoch, diese stützen nun die Torte in sich und die obere Torte.
Da war die Torte schon wieder zum Essen auseinander gebaut,
 aber ihr könnt die Strohhalme erkennen!

Törtchen nach dem einstreichen und vor dem sauber abziehen.
Hier seht ihr auch die Plattform, die ich eingeschnitzt habe.













eure Hannah