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Süß & Samtig bei Horror Tattoos {Video}

Hallo meine Zuckerschnecken!
Was habe ich lange gewartet, um euch den heutigen Beitrag zeigen zu können.
Ich war bei der Produktion der Serie Horror Tattoos - wir retten deine Haut in Duisburg! 


Wie es dazu kam?
Mein Freund war in der ersten Staffel im letzten Jahr bei dem Casting in Essen, denn er hatte ein richtig schlechtes Tattoos und wir dachten, wir versuchen unser Glück! Als wir die ganzen Menschenmassen sahen, war die Hoffnung so gut wie verflogen. Es war damals ein langer Tag und er kam immer und immer wieder eine Runde weiter, wir waren total aufgeregt!
Letztendlich hat er in der ersten Staffel ein wunderbares Cover-Up von Mick gewonnen und von da an hat sich für uns vieles verändert. Warum verändert? Das alte Tattoo war schlecht gestochen und seine Ex-Freundin trug das gleiche. Für uns beide war das nicht wirklich schön. Nun ziert ein wunderschöner japanischer Koi seinen Unterarm und die Erweiterung ist schon geplant.


Dieses Jahr wurde ein Casting für die zweite Staffel im Landschaftspark in Duisburg produziert. Mein Freund und ich waren hinter den Kulissen dabei und haben das Produktions-Team unterstützt. Total gefreut haben wir uns, da eine weitere Siegerin aus der Essener Sendung vom letzten Jahr dabei war und wir noch eine alte Bekannte dort treffen durften! Auf dem Foto seht ihr von links nach rechts: Vivi (Gewinnerin aus dem Vorjahr), Berti, Mick, mich, vor mir mein Freund Yves (ebenfalls Gewinner aus dem Vorjahr), Nancy, Randy und die liebste Kati.

Um mich für das wunderbare Cover-Up von meinem Freund zu bedanken, habe ich dem Horror-Tattoos Team rund um die liebe Produzentin Heike eine Torte gebacken. Die Füllung ist eine Fruchtbuttercreme aus Erdbeeren. Zudem habe ich Schoko-Bons unter die Fruchtbuttercreme gehoben, denn die liebt die Jury! Innen befindet sich außerdem ein Wunderkuchen mit Erdbeermilch. Die Torte ist eingedeckt mit weißem Fondant und die Farbkleckse sind aus eingefärbter Ganache aus weißer Schokolade. Und entschuldigt die Fotos, ich habe verpennt hier zu Hause gute zu machen...


Den Aufleger hat mit übrigens die liebe Ines von Fun Bakery gesponsert. Ihre Produkte sind meine erste Wahl, was essbare Fotos angeht, die Fondant-Aufleger haben einfach eine unglaublich gute Qualität, schmecken und Ines ist super fix im Versand! 

Hier im Video, gemacht von der lieben Heike, könnt ihr sehen, wie ich der Jury die Torte überreiche (und ihr seht meinen Freund mit seinem Cover-Up)!



Die Qualität ist nicht so bombe - war leider nur eine Handykamera, entschuldigt das bitte.

eure Hannah

Triple Lemon Cake

Bereit für ein bisschen Sonne und leuchtendes gelb? 
Dann nicht's wie weiter gelesen!
Dies ist mein erstes Törtchen, das mit Buttercreme eingestrichen und nicht mit Fondant eingedeckt ist. Es ist ein Geburtstagstörtchen für meinen Schwiegerpapa gewesen. Er liebt den Geschmack von Zitronen. Also sollte eine richtige kleine Zitronenbombe her und das Ergebnis seht ihr hier.

Das Törtchen sollte einmal ohne Fondant sein, ich wollte den Ombre-Look auch einmal ausprobieren zudem wird Fondant hier nicht so sehr geliebt, wenn es um den Geschmack geht.
Außerdem konnte ich endlich meine tolle Tortenplatte von Driftwood & Stones verwenden, ich liebe sie!


Zu Beginn war ich mir recht unsicher, was es für ein Törtchen werden sollte - da habe ich meine Schwiegermama zu Rat gezogen und sie gab mir den Zitronen-Tip. Also konnte die Planung des durch und durch gelben Törtchen los gehen. Als Boden habe ich meinen Zitronenkuchen gebacken, allerdings in einer geringeren Menge (schreibe ich euch unten hin). Ich habe den Kuchen in drei einzelnen Böden gebacken und diese mit den Wilton Gelfarben unterschiedlich stark gelb gefärbt.


Als Füllung zwischen den Boden dient eine schöne, dicke Schicht Lemon Curd die die Böden saftig hält. Außen ist die Torte eingestreichen mit einer Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme, diese hat mir besonders gut gefallen da sie durch das Lemon Curd und den Frischkäse nicht zu mächtig ist. Diese habe ich ebenfalls im Ombre-Look eingefärbt.


Dieses Törtchen durfte ich per Bus an sein Ziel bringen, das war schon ganz lustig, wie die Leute geschaut haben! Das Törtchen kam allerdings super an - bei den Leuten im Bus, die ganz begeistert waren und nachfragten was das ist und wie das geht und (was natürlich wichtiger ist) bei meinen Schwiegereltern.
Viel übrig geblieben ist nicht - und darum hier für euch das Rezept für den Triple Lemon Cake (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!).

Triple Lemon Cake

Zutaten für ein 20 cm Törtchen:
für den Boden:
  • 260 g Butter, weich
  • 260 g Zucker
  • 260 g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Backpulver
  • 75 ml Zitronensaft
  • 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
für die Füllung:
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
  • 225 g Butter, weich
  • 115 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 120 g Lemon-Curd
  • 400 - 500 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung:
für den Boden:
  1. Heizt euren Ofen auf 170°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Schlagt in einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig. 
  3. Arbeitet anschließend die weiche Butter unter.
  4. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Zitronenabrieb. Gebt die Mehl-Mischung abwechselnd mit dem Zitronensaft zum Teig und arbeitet alles gut ein.
  5. Teilt den Teig in drei Portionen, ich habe eine Portion in der original Farbe gelassen und zwei mit dem Gelb der Wilton Icing Colors unterschiedlich stark eingefärbt.
  6. Gebt euren Teig anschließend in die Form und backt ihn etwa 20 Minuten aus (Stäbchenprobe!). Lasst die Böden anschließend gut auskühlen.
für die Füllung:
  1. Bereitet einmal das Lemon-Curd zu, das Rezept findet ihr hier. Alternativ könnt ihr auch Lemon Curd kaufen. Wenn ihr es selber zubereitet, macht dies am Vortag, damit das Lemon-Curd abkühlen und fest werden kann.
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
  1. Schlagt die Butter in einer Schüssel auf, bis sie hell und cremig ist.
  2. Gebt den Frischkäse, die Zitronenschale sowie das Lemon-Curd hinzu und schlagt es weiter auf, bis die Masse homogenist. 
  3. Nun gebt ihr den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu. Schlagt die Buttercreme nun für zwei Minuten auf hoher Stufe auf.
  4. Eure Buttercreme ist nun fertig, auch hier habe ich die Buttercreme in drei Portionen geteilt und 2 davon mit den Wilton Colors eingefärbt und eine in der natürlichen Farbe belassen. Den natürlichen Farbton erkennt ihr an der hellsten Buttercreme-Schicht.

Anschließend habe ich die Böden gestapelt und mit Lemon-Curd bestrichen. Mein dunkelster Boden ist unten, der hellste oben - wie auch bei der Buttercreme außen. Ich habe die Torte mit Lemon-Curd im Kühlschrank einige Stunden anziehen lassen und sie dann mit der Buttercreme eingestrichen.

eure Hannah

Aprikosen-Marzipan-Schichtdessert mit Amarettini Crumbs

Wir treffen uns regelmäßig mit dem besten Freund meines Partners und seiner Frau sowie deren Kindern zum essen. Immer im Wechsel ist eine Seite für das Hauptgericht und die andere für den Nachtisch zuständig. 

Ich freue mich immer sehr, wenn wir mit dem Dessert an der Reihe sind - denn das kann ich euch hier sehr gut vorstellen und ich kann mich ausprobieren :)
Diesmal habe ich mich für ein Schichtdessert entschieden. Schichtdesserts lassen sich sehr gut vorbereiten und machen optisch immer einen tollen Eindruck. Egal, ob ihr sie in einer Schüssel anrichtet oder je eine Portion in einem Glas serviert, es sieht immer toll aus. Vielleicht habt ihr schon das Kirsch-Cookie-Schichtdessert auf meiner Seite gesehen. Dieses Rezept habe ich von meiner Mutter und alle verlangen immer danach, wenn wir zuhause zu Besuch sind oder Geburtstage gefeiert werden.



Das Aprikosen-Marzipan-Schichtdessert mit Amarettini Crumbs ähnelt in der Grundstruktur sehr dem Kirsch-Cookie-Schichtdessert. Quarkcreme - Kekskrümel - Frucht.
Aber diese Kombination kann kaum schief gehen. Der Quark und die Früchte geben Leichtigkeit und Aroma und die Amarettinis knuspern einfach wundervoll! Die verschiedenen Texturen kommen erst im Mund zusammen und jeder Löffel schmeckt ein wenig anders.


Aprikosen-Marzipan-Schichtdessert mit Amarettini Crumbs
5 Portionen

Zutaten:
  • 1 große Dose Aprikosen
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Tütchen Tortengusspulver klar
  • 500 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Amarettinis
  • 5 Gläser/eine Schüssel

Zubereitung:
  1. Zuerst bereitet ihr die Aprikosen-Marzipan-Creme zu. Gießt die Aprikosen ab und fangt den Saft auf. Gebt die Aprikosen in einen Topf und püriert sie. 
  2. Nehmt 3 El vom Aprikosensaft ab und gebt in eine Schüssel. Gebt beide Tütchen Tortengusspulver dazu und verrührt alles gut. Gebt das aufgelöste Pulver zur den pürierten Aprikosen und kocht sie auf. Bröselt nun das Marzipan hinein und püriert alles erneut, bis die Masse schön cremig ist und sich alles gut verbunden hat. Lasst es nun abkühlen.
  3. Für die Quarkcreme rührt ihr mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine den Quark mit dem Frischkäse sowie 1 Päckchen Vanillezucker cremig.
  4. Gebt alle bis auf etwa 10 Amarettinis in einen Gefrierbeutel und zerkleinert sie mit einem Nudelholz oder Topf.
  5. Nun könnt ihr im Glas oder der Schüssel anfangen alle Zutaten zu schichten. Ich habe mit 1,5 El Quarkcreme begonnen, oben auf die gleiche Menge Aprikosen-Marzipan-Creme und anschließend eine dünne Schicht Amarettini Krümel. Und ganze noch einmal. Kurz vor dem servieren könnt ihr noch ein paar ganze Amarettinis oben auf geben.

eure Hannah

Apple-Pie-Fries

Heute darf ich euch endlich ein Rezept aus der Winter-Ausgabe der Cake & Bake zeigen! Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich gewartet habe und es hat mir so sehr unter den Fingern gebrannt. Ich bin doch sowieso unglaublich ungeduldig... Neben den Apple-Pie-Fries waren dort auch die Dattel-Bacon-MuffinsApfel-Zimt-Marshmallows sowie Erdnussbutter-Marshmallows zu sehen.

Die Apple-Pie-Fries verdanke ich meiner Schwester, sie brauchte mich auf die Idee. Ich liebe Apfelkuchen, vor allem amerikanischen (warum habe ich euch noch keinen gezeigt?!) und diese kleinen Biester machen es euch noch einfacher, ihn euren Gästen als Kleinigkeit und Fingerfood anzubieten. Oder ihr nascht die Apple-Pie-Fries zum Kaffee, abends beim schauen eines schönen Films... Sie sind auch super schnell vorbereitet und ihr könnt sie ebenfalls fertig machen und vor dem backen einfrieren, um sie immer frisch abbacken zu können, wenn sich Besuch ankündigt.


Die Apple-Pie-Fries machen optisch auch was her, so etwas habe ich bisher nur selten gesehen und eure Gäste wahrscheinlich auch. Sie lassen sich super in Soße dippen... ach ich liebe sie! 

Apple-Pie-Fries

für den Mürbeteig:
  • 360 g Mehl
  • 260 g kalte Butter
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL kaltes Wasser
  • ½ TL Salz
für die Füllung:
  • 3 Äpfel
  • 1 Tl Zimt
  • 100g brauner Zucker
  • einen Schuss Apfelsaft
für die Karamellsoße:
  • 200 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 120 g Sahne
  • 1 Prise Salz
Ansonsten:
  • Rohrzucker

So geht’s:
  1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker in einen Topf geben und soviel Apfelsaft hinzugeben, bis ca. 1 cm Apfelsaft im Topf ist.
  2. Auf mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Äpfel weich werden, nun den Zimt zugeben und kurz mit einem Pürierstab die letzten Stückchen zerkleinern um eine glatte Masse zu erhalten. Etwas abkühlen lassen.
  3. Für den Teig die kalte Butter in Würfel schneiden und mit Zucker, Mehl, Salz und einer Prise Salz mit den Knethaken schnell zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  4. Nun langsam das Wasser zugeben und unterkneten.
  5. Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen. Für mindestens 35 Minuten in den Kühlschrank geben.
  6. Den kalten Teig auf einer bemehlten Fläche möglichst rechteckig ausrollen.
  7. Nun den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Apfelmus bestreichen. Die andere Teighälfte oben auf legen.
  8. Dann mit einem Pizzaschneider oder Messer den Teig in ca. 1 cm breite und 6 cm lange „Pommes“ schneiden. Mit Rohrzucker bestreuen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  9. Nun ca. 20 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.
  10. Dann für die Karamellsoße den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze ohne rühren schmelzen lassen. Wenn der Zucker zu schmelzen beginnt, den Topf ab und zu schwenken. Nicht zu dunkel werden lassen, dann wird es bitter. Das Karamellisieren dauert ca. 10-15 Minuten.
  11. Die Butter mit einem Schneebesen schnell unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Topf von der Herdplatte nehmen und die Sahne langsam zugeben, immer weiter rühren. Eine Prise Salz dazugeben.
  12. In ein Glas/Schälchen füllen und zu den Apple-Pie-Fries reichen.

eure Hannah

Müsli-Stangen


Vor ein paar Jahren war ich mal in einer Kur. Warum ich euch das erzähle? Dort gab es jeden Donnerstag unter anderem eine Müsli-Stange vom örtlichen Bäcker zum Frühstück. In unserer Gruppe waren die Müsli-Stangen immer heiß begehrt und als ich letztens mit einer guten Freundin, die ich dort kennen gelernt habe, in's Gespräch kam, haben wir auch über die Müsli-Stangen geredet und vor allem geschwärmt!


Seitdem gehen sie mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ich habe schließlich meine Koch- und Backbücher, das Internet, den Rezepte-Fundus meiner Oma und meiner Mutter durchsucht... und nichts so richtig gefunden, mit dem ich zufrieden war.


Irgendwann bin ich dann zufällig auf die Seite von Kölln gestoßen und habe dort ein Rezept gefunden, welches ich ein wenig verändert habe. Ich habe noch ein wenig Quark hinzugefügt, zudem werden die Müsli-Stangen dort im Müsli gewälzt. Dieses enthält Rosinen die im Ofen auf der Oberseite der Stangen verbrennen und dann sehr bitter schmecken, daher wälze ich meine Stangen nur in Haferflocken.


Diese Müsli-Stangen eignen sich hervorragend für ein gemütliches Frühstück im Bett. Durch das Müsli und die Haferflocken liefern sie euch Energie und machen satt. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich sie mit einem süßen oder herzhaften Belag lieber mag. Mit beidem harmonieren die Stangen einfach wunderbar. Nachdem ich die Fotos gemacht habe, habe ich sie aber mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von meiner Mutti gegessen. Zudem ist es Hefeteig... und ich liiiiieeebeeee Hefeteig! So schön fluffig, locker und saftig. Wie ich finde ein Gedicht.


Hier habe ich nun das Rezept für euch. Es ist wirklich einfach und die Zutaten hat man meist zu Hause.

Müsli-Stangen
(ca. 10 Stück)

Zutaten:
  • 150 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Quark
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 235 g Früchtemüsli (ohne Zuckerzusatz)
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
zudem:
  • 3 EL Milch
  • Haferflocken

Zubereitung:
  1. Erwärmt die Milch bei niedriger Temperatur und löst die Butter darin auf.
  2. Gebt alle trockenen Zutaten (Mehl, Hefe, Müsli, Salz sowie Zucker) in eine Schüssel und vermischt sie kurz.
  3. Nun gebt ihr den Quark sowie das Ei oben auf die trockenen Zutaten und übergießt alles mit der warmen Milch.
  4. Jetzt gilt: Gründlich verkneten! Lasst den Teig nun 60 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen.
  5. Nach den 60 Minuten formt ihr aus dem Teig 10 Stangen. Diese bepinselt ihr nun mit Milch und rollt sie in den Haferflocken. Legt sie auf ein Blech und lasst sie erneut 30 Mintuten ruhen.
  6. Nun ab mit ihnen in den Ofen! Etwa 20 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze.

eure Hannah

Apfel Porridge

Ich bin ja auch so ein Frühstücksmuffel. Meist geht nur ein Kaffee oder zwei, denn wenn ich Frühstücke, möchte ich Brötchen oder zumindest etwas Süßes. Aber ihr kennt das ja, immer süßes ist so ungesund und frische Brötchen muss man erstmal holen. Dann muss man das Bett verlassen, ordentliche Klamotten anziehen und raus in die Kälte oder wenn man einen Freund hat, ihn mit einem überzeugenden Lächeln dazu bringen, die Brötchen zu holen.


Da das bei mir leider auch nicht immer funktioniert und in der Woche sowieso unpraktikabel ist, musste eine andere Idee her.
Total begeistert habe ich meiner Mama einmal am Telefon erzählt, dass ich Porridge machen möchte. Ihr Kommentar: "Ih! Du weißt, dass das wie Brei schmeckt und auch aussieht?!". Ja, ok Mama... öhm... lassen wir das also. Ich merke, meine Mutter hat da keine guten Erfahrungen gemacht. Ich war ein bisschen gebremst in meiner Motivation dieses angeblich so vitaminreiche und gesunde und vor allem schnelle Frühstück auszuprobieren. Es verschwand dann erstmal wieder in irgendeiner Ecke in meinem Kopf.


Dann, an irgendeinem Wochenende, kein Brot im Haus, Sonntags morgens, also keine Aussicht auf Hilfe, sollte sich doch jemand aus der Wohnung trauen. Aber Haferflocken waren noch da! Genau so wie ein trauriges, altes Äpfelchen. Naja ok, dann habe ich doch einmal das Porridge-Rezept probiert.


Liebe Frühstücksmenschen, die ihr etwas süßes braucht, dieses Porridge ist so lecker! Und man kann es auch perfekt zubereiten, wenn man sich noch im Halbschlaf befindet - also super für das Wochenende.
Das Porridge kommt auch ganz ohne Zucker aus (außer ihr wollt das anders). Ich stehe ja auch so auf Zimt, also wird mein Porridge noch mit gefühlten 4 Löffeln (Eßlöffeln!) Zimt "verfeinert". Mein Freund rennt dann immer weg, aber dann bleibt mehr für mich. Dieses Frühstück macht super satt, schmeckt warm und kalt und ist in wenigen Minuten fertig und vor allem ist es gesund. Ein Apfel, Milch und Haferflocken: das ist ein bodenständiges Frühstück, eine gute Grundlage für den Tag. 
Und denkt dran: An apple a day keeps the doctor away!

Apfel Porridge

Zutaten für eine Portion:
  • 1 Apfel
  • 7 El Haferflocken (ca. 60 g)
  • 250 ml Milch
  • 1 Tl Honig (oder Zucker)
  • Zimt nach belieben

Zubereitung:
  1. Den Apfel waschen und wenn ihr wollt, schälen. Nun den Apfel raspeln oder in feine Stücke schneiden.
  2. Die Milch mit den Haferflocken in einen Topf geben, die Apfelstückchen zugeben und alles kurz aufkochen lassen. Achtet darauf, viel zu rühren, sonst backt euch das Porridge an. Dann etwa 7 - 10 Minuten köcheln lassen und den Porridge mit Honig, eventuell Zucker und Zimt abschmecken.
Mir schmeckt er am besten warm.
Viel Spaß!

eure Hannah

Geburtstagstörtchen

Diesmal zeige ich euch immernoch eine Torte vom vergangenem Wochenende. Es war ebenfalls ein Geburtstagstörtchen und gefällt mir sehr sehr gut!
Innen befindet sich ein Biskuit mit einer Erdbeer-Buttercreme. Das Rezept findet ihr hier unter Fruchtbuttercreme. Ich mag diese sehr gerne, da sie nicht so süß und buttrig ist, da sie hauptsächlich aus Frucht besteht. Eingestrichen ist auch diese Torte mit einer Zartbitter-Ganache.
Äußerlich waren die Vorgaben der Name, das Alter sowie die Lieblingsfarben gelb, grün und lila. Gewünscht waren außerdem gelbe Blüten, diesmal habe ich die Blüten gezuckert, das sieht einfach schön aus.


Der Biskuit ist sehr schön hochgegangen und war ganz einfach zu machen, hier ist es für eine 26er Springform.

Ihr braucht:

für den Biskuit:
  • 7 Eier
  • 240 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g zerlassene Butter
für die Fruchtbuttercreme:
  • 600 ml Erdbeerpüree (hier aus TK-Erdbeeren)
  • 60 g Speisestärke
  • 60 g Puderzucker
  • 300 g weiche Butter

Zubereitung:
für den Biskuit:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit Salz und Zucker lange schaumig schlagen (ca. 15 Minuten). 
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Stärke sieben und vorsichtig mit der zerlassenen Butter unter die Masse heben. 
  4. Alles in eine 26er Form geben und ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
für die Fruchtbuttercreme:
  1. Die TK-Früchte antauen lassen, frische Früchte waschen und den Strunk entfernen.
  2. Die Früchte pürieren und 600 ml abmessen.
  3. In einer Schüssel 60 g Speisestärke abwiegen und etwa 4 EL des Fruchtpürees abnehmen und zur Stärke geben, alles gut vermischen.
  4. Das restliche Erdbeerpüree aufkochen, 
  5. Wenn es kocht, nehmt es von der Platte und rührt die Stärke-Mischung unter.
  6. Die Masse wird sofort etwas fester. Trotzdem muss sie nun unter rühren noch einmal aufgekocht werden, damit der Stärke-Geschmack verschwindet.
  7. Bedeckt nun die Oberfläche des Fruchtpuddings mit Frischhaltefolie und lasst ihn abkühlen, am besten über Nacht.
  8. Ich stelle den Pudding immer mit der Butter in meinen Küchenschrank, damit die Butter Zimmertemperatur hat. Das ist wichtig, denn haben beide Massen eine unterschiedliche Temperatur, gerinnt die Fruchtbuttercreme.
  9. Nun schlagt ihr die Butter mit dem Puderzucker auf, bis sie cremig ist. Gebt anschließend Esslöffel für Esslöffel des Fruchtpuddings zur Butter. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun noch 1-2 EL Alkohol hinzu geben, dieser verstärkt den Geschmack der Früchte.



eure Hannah

May the force be with you - Schwarzwälder Kirschtorte

Dö dö dö dödödö dödödö... Ich bin dein Vater!

Oder ähm... naja eher dein Bäcker ;)


Ich durfte eine Star Wars Torte für ein Geburtstags"kind" backen, welches ein großer Star Wars Fan ist. Für innen war etwas typisch deutsches gewünscht, eine Schwarzwälder Kirschtorte ohne Alkohol. Eingestrichen ist die Torte mit einer Zartbitter-Ganache.
Vorbereitet habe ich die Torte schon etwa eine Woche vorher - zumindest die Laserschwerter, den Todesstern sowie das Logo und die ganzen Sternchen. Das geht mit Fondant super. Die fertigen Teile habe ich auf einem Teller gelagert und diesen in Frischhaltefolie eingepackt - gut, dass das geht, sonst hätte ich wirklich Stress am Wochenende gehabt!

Und zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe bisher erst 3 Star Wars Filme gesehen (mein Freund gibt sich Mühe das zu ändern).

Wenn ihr aber diese tolle Schwarzwälder-Kirschtorte nachbacken wollt, braucht ihr für eine 26er Torte:
für den Schoko-Biskuit:

  • 7 Eier
  • 240 g Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g zerlassene Butter
für die Füllung:
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 45 g Speisestärke
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 Prise Zimt
  • 60 g Zucker
  • 600 ml kalte Sahne
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Sofort-Gelatine (oder gemahlene Gelatine, dann nach Packungsanweisung)

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit Salz und Zucker lange schaumig schlagen (ca. 15 Minuten). 
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Stärke sieben und vorsichtig mit der zerlassenen Butter unter die Masse heben. 
  4. Alles in eine 26er Form geben und ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
  5. Den Boden auskühlen lassen und einen Ring von etwa 1 cm Breite abstechen und vorsichtig zur Seite legen, aus dem Rest drei Böden schneiden (siehe auch Torten fondanttauglich füllen).
  6. Die Böden mit insgesamt 100 ml Kirschsaft tränken.
  7. Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Diesen in einen Topf geben und Stärke sowie Zimt und Zucker zugeben und alles aufkochen lassen, bis es eingedickt ist.
  8. Dann die Kirschen dazu geben und alles abkühlen lassen.
  9. Den untersten Boden in einen Tortenring setzen und den Kuchenring wie einen Rand in den Tortenring setzen (mehr Infos hier).
  10. Die eingedickten Kirschen auf dem Boden verteilen und kalt stellen. 
  11. In der Zwischenzeit die Sahne mit 65 g Zucker steif schlagen. Kurz vor Ende die Sofort-Gelatine zugeben, diese ist in Pulver-Form und muss nicht vorher eingeweicht werden.
  12. Nun etwas Sahne auf den Kirschen verteilen und den 2. Boden auflegen (wenn ihr fondanttauglich füllt, müsst ihr den 2. Boden ein wenig kleiner schneiden). 
  13. Die restliche Sahne darauf verteilen und den 3. Boden oben auf legen. Alles über nacht in den Kühlschrank stellen.

Nun könnt ihr die Torte mit Ganache einstreichen oder wenn ihr sie ganz traditionell als Schwarzwälder-Kirschtorte präsentieren möchtet, kleidet ihr sie nun mit Sahne, Kirschen, Raspelschokolade etc. aus. Dann müsst ihr natürlich nicht fondanttauglich füllen sondern könnt ganz einfach drei Böden schneiden.

May the force be with you!



eure Hannah

Upside-Down-Cake

Da es heute wieder so warm ist, sollte spontan etwas fruchtiges her.
Mein Freund brachte vom Einkaufen Johannisbeeren mit und ich habe mich für einen leckeren Upside-Down-Cake entschieden.

Dafür braucht ihr (Kastenform 24cm):
  • 75 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Öl
  • 100 ml Wasser mit Kohlensäure
  • 175 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • ca. 150 g Beeren nach Wahl

So geht's:
  1. Früchte waschen und in die Kastenform geben.
  2. Eier mit Vanillezucker und Zucker mischen, etwa 5 Minuten schaumig schlagen.
  3. Öl und Mineralwasser dazugeben.
  4. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver zugeben und noch einmal kurz vermengen.
Den Teig nun über die Früchte geben und bei 160°C Ober/Unterhitze ca. 35 Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Wenn der Kuchen gar ist, stürzt ihn einfach aus der Form.
Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er noch warm ist ;)


eure Hannah