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Donauwellen-Cheesecake

Hallo ihr Zuckerpuppen!
Heute habe ich wirklich etwas tolles für euch: einen Donauwellen-Cheesecake.

Das heißt genauer: wunderschöner schwarz-weißer Donauwellen-Boden mit Kirschen, gekrönt mit einer Schicht aus super cremigem Cheesecake und dekoriert mit der typischen Donauwellen-Schoko-Glasur.


Ja, ich gebe zu, es klingt ein wenig... komisch? ungewohnt? Wie auch immer! Ihr wollt sicher wissen, wie ich auf diese komische Idee gekommen bin. Ich liiiiebe Käsekuchen. Es gibt nichts besseres, so locker fluffig und zart cremig. Aber wir waren zu Ostern bei meiner allerliebsten Back-Lehrerin eingeladen: meiner lieben Oma. Oma ist total gerne Donauwelle. Naja Oma isst (fast) jeden Kuchen gerne, aber Donauwellen besonders. 
Bei uns in der Familie sind sie auch ein Muss, wenn wir die Schwägerin meiner Oma besuchen. 
Ich wollte aber auch etwas neues ausprobieren und da ich bereits öfter von "Brownie-Bottom-Cheesecakes" gelesen habe und selber für die Cake & Bake Heaven einen Karotten-Cheesecake backen durfte, wollte ich dies auch mal mit einem anderen Klassiker als Boden ausprobieren. Gesagt - getan. 


Kurzerhand habe ich mit meiner Planung begonnen und bei der Lieblings-Oma das hoch gelobte Donauwellen-Rezept erfragt. Die Angaben, die sie zur Formgröße machen konnte, haben mich nicht zufrieden gestellt und so musste ich etwas rumprobieren.
Beim ersten Mal habe ich die normale Teigmenge aus dem Rezept für eine 20er Form genommen (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!). Das war definitiv zuviel Donauwellen-Teig und viel zu wenig Cheesecake. Dann hat meine Mama spontan einen zweiten gebacken, da sie den ersten Kuchen zu trocken fand. Sie hat versucht, die Käsemasse auf den leicht vorgebackenen Boden zu geben. Lecker war es aber optisch sah es eher aus, wie ein Vulkan. 
Letztendlich hat es dann mit der Hälfte des Rezeptes gut funktioniert. Die Cheesecakemasse durfte mehr werden und die Donauwelle wird vorgebacken und anschließend im Wasserbad mit dem Cheesecake quasi "überbacken".


Lange Rede, kurzer Sinn - vom Endergebnis waren alle beeindruckt. Vorher durfte ich mir Dinge anhören wie: "Ih! Und das soll schmecken?!" - "Hannah, du bist ja total verrückt!" oder "Kind, die gute alte Donauwelle von Tante Fia!"
Ja und was soll ich sagen, dann war auch meine Oma und der ganze Rest der Familie begeistert, wie lecker der Donauwellen-Boden mit einer Cheesecake-Schicht und Schoko-Topping schmecken kann!


Donauwellen-Cheesecake
für eine 20er oder 18er Springform

Zutaten:
für den Donauwellen-Boden:
  • 65 g Butter, weich
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier 
  • 3 EL Milch
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 Glas Kirschen
für den Cheesecake:
  • 500 g Frischkäse
  • 150 g Schmand
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Mehl
für die Schokoladen-Glasur:
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre
  • optional: 15 g Kokosfett

Zubereitung:

für den Donauwellen-Boden:

  1. Heizt zu Beginn den Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine Springform oder einen Tortenring mit Backpapier aus. Gießt etwa 1/2 Glas Kirschen ab.
  2. Gebt die weiche Butter mit dem Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles hell cremig auf.
  3. Nun gebt ihr die Eier hinzu und schlagt diese auf niedriger Stufe unter die Masse. 
  4. Schüttet die Milch hinzu und verarbeitet alles zu einer glatten Masse. Anschließend gebt ihr das Mehl sowie das Backpulver hinzu und schlagt alles zu einem glatten Teig auf.
  5. Füllt nun die Hälfte eures Teigs in dir Form. In die andere Hälfte rührt ihr nun den Kakao ein. Gebt den dunklen Teig oben auf den hellen. Nun gebt ihr die Kirschen auf den Teig, verteilt sie schön gleichmäßig, eventuell braucht ihr nicht alle.
  6. Backt den Boden nun für etwa 35 - 40 Minuten, oder bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Lasst den Kuchen in der Form abkühlen.
für den Cheesecake:
  1. Weiter geht's mit der Verarbeitung, wenn der Donauwellen-Boden abgekühlt ist. Zuerst packt ihr die Form mit dem Donauwellen-Kuchen rundherum gut in Alufolie ein, so dass die Form auch wasserdicht ist. Hierfür schlagt ihr mindestens 2 Stücke Alufolie um die Form und drückt diese gut fest. Anschließend stellt ihr die Form in ein tiefes Backblech, eine große Auflaufform oder in ein anderes Gefäß, das ofenfest ist und groß genug, damit die Form darin eben steht. Dieses Gefäß wird später mit Wasser gefüllt. Heizt den Ofen erneut auf 160°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Nun geht es an's Zubereiten des Cheesecakes. Hierfür gebt ihr den Frischkäse mit Schmand und Zucker in eine Rührschüssel und schlagt alles auf.
  3. Gebt nach und nach die Eier hinzu und hebt zum Schluss das Mehl unter. Die Cheesecake-Masse gebt ihr nun auf euren Donauwellen-Boden.
  4. Füllt die ofenfeste Form in der euer Kuchen steht nun mit Wasser, bis das Wasser ca. bis zur Hälfte der Kuchenform reicht. 
  5. Nun ab damit in den Ofen für ca. 45 Minuten. Die Mitte darf noch ein wenig wackelig sein. Nehmt die Form vorsichtig aus dem Wasserbad und lasst den Kuchen abkühlen.
für die Schokoladen-Glasur:
  1. Abschließend, wenn euer Donauwellen-Cheesecake abgekühlt ist, schmelzt ihr die Kuvertüre (gegebenenfalls mit Kokosfett) im Wasserbad.
  2. Gebt diese über den Donauwellen-Cheesecake und lasst die Kuvertüre kurz anziehen. Zieht mit einer Gabel das typische Wellen-Muster in die Kuvertüre.
  3. Nun den Kuchen bis zum Verzehr kalt stellen - und einfach nur genießen!

eure Hannah

Tortenfüllung auf Joghurt-Basis

Hallo ihr Lieben,
dieses mal hat es etwas länger gedauert, bis ich die Zeit gefunden habe, euch einen neuen Teil der Back Basics online zu stellen. 
Ich zeige euch heute eine Tortenfüllung auf Joghurt Basis. Diese Füllung ist hier sehr beliebt, da sie immer frisch schmeckt und nicht so mächtig ist, wie etwa eine Füllung auf Sahne Basis oder eine Buttercreme. Ihr findet die Zutaten in jedem Supermarkt und könnt die Füllung mit jedem Joghurt herstellen. Ich nutze auch sehr gerne Buttermilch-Desserts oder Sahne-Kefir.

Füllung auf Joghurt-Basis
  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Fruchtjoghurt nach Wahl
  • nach belieben 50 ml Fruchtsaft
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen gemahlene Gelatine

So geht's:
  1. Gelatine mit 6 El Wasser glatt rühren und 10 Minuten quellen lassen.
  2. Sahne steif schlagen.
  3. Mascarpone mit Joghurt, eventuell Saft und Zucker zu einer glatten Masse aufschlagen.
  4. Gelatine bei niedriger Hitze auflösen und Löffel für Löffel insgesamt 4 El der Mascarpone-Creme zur Gelatine geben und gut vermischen. Dies dient dazu die Gelatine abzukühlen ohne das sie Klümpchen bildet.
  5. Gelatine-Masse zur restlichen Creme geben und vermischen.
  6. Zum Schluss die Sahne unterheben und die Torte füllen. Danach kalt stellen.

Variationen:
Hier habt ihr wirklich freie Hand! Wie oben schon beschrieben könnt ihr für die Füllung Sahne-Joghurt, Frucht-Joghurt, Sahne-Kefir, Buttermilch-Desserts, Fruchtquark und so weiter benutzen. 
Ebenfalls gut macht sich die Füllung wenn ihr frisches Obst unterhebt. Das gleiche geht auch mit Obstkonserven, diese aber vorher gut abtropfen lassen.
Zudem könnt ihr die Creme auch mit Keks-Stücken, Schokoladenraspeln etc. machen, um der Creme mehr Biss zu geben.

eure Hannah

Wiener Boden Grundrezept

Heute zeige ich euch mein Wiener Boden-Grundrezept. 
Er unterscheidet sich zum Biskuit darin, dass im Wiener Boden flüssiges Fett (hier Butter) eingearbeitet wird, das macht ihn saftiger.
Der Wiener Boden eignet sich super als Grundlage für Motivtorten, er ist einer der klassischsten Teige, die seit langer Zeit für Torten verwendet werden. Ich tränke ihn immer mit Likör, Saft, Rum etc., damit er saftiger und aromatischer schmeckt. Tränken könnt ihr ihn mit allem, was euch so schmeckt - 100 ml Flüssigkeit reichen für die Rezeptmenge hier gut aus. Tränkt ihn erst, wenn ihr ihn in die einzelnen Böden geschnitten habt.

Wichtig ist bei dem Wiener Boden, dass ihr die Eier lange schaumig schlagt, sonst geht er nicht auf. Ihr könnt Eigelb und Eiweiß auch getrennt schlagen, dass mache ich aber schon länger nicht mehr und für das Ergebnis macht es nichts aus.

Das Rezept ist für eine 26er Springform, aber hier habe ich auch eine Tabelle für euch, mit der ihr das für alle gewünschten Größen umrechnen könnt.

Für eine 26er Form:
  • 7 Eier
  • 240 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl 
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g zerlassene Butter
  • evtl. Aroma nach Wahl (Rum, Vanille, Zitrone...)

Variationen:
Für einen Schoko-Teig nehmt ihr 150 g Mehl und 50 g Backkakao.

Für einen extra schokoladigen Teig lasst ihr die Stärke weg und gebt 100 g geschmolzene Schokolade/Kuvertüre hinzu.
Ihr könnt aber auch jedes Puddingpulver eurer Wahl nehmen, ebenfalls dann 50 g Puddingpulver und 150 g Mehl.

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit Salz und Zucker lange schaumig schlagen (ca. 15 Minuten) bis die Masse ganz hell ist und sich das Volumen verdoppelt hat
  3. Mehl, Backpulver und Stärke sieben und vorsichtig mit der zerlassenen Butter unter die Masse heben. 
  4. Alles in eine 26er Form geben und ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
nach 15 Minuten
zu Beginn







eure Hannah

May the force be with you - Schwarzwälder Kirschtorte

Dö dö dö dödödö dödödö... Ich bin dein Vater!

Oder ähm... naja eher dein Bäcker ;)


Ich durfte eine Star Wars Torte für ein Geburtstags"kind" backen, welches ein großer Star Wars Fan ist. Für innen war etwas typisch deutsches gewünscht, eine Schwarzwälder Kirschtorte ohne Alkohol. Eingestrichen ist die Torte mit einer Zartbitter-Ganache.
Vorbereitet habe ich die Torte schon etwa eine Woche vorher - zumindest die Laserschwerter, den Todesstern sowie das Logo und die ganzen Sternchen. Das geht mit Fondant super. Die fertigen Teile habe ich auf einem Teller gelagert und diesen in Frischhaltefolie eingepackt - gut, dass das geht, sonst hätte ich wirklich Stress am Wochenende gehabt!

Und zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe bisher erst 3 Star Wars Filme gesehen (mein Freund gibt sich Mühe das zu ändern).

Wenn ihr aber diese tolle Schwarzwälder-Kirschtorte nachbacken wollt, braucht ihr für eine 26er Torte:
für den Schoko-Biskuit:

  • 7 Eier
  • 240 g Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g zerlassene Butter
für die Füllung:
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 45 g Speisestärke
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 Prise Zimt
  • 60 g Zucker
  • 600 ml kalte Sahne
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Sofort-Gelatine (oder gemahlene Gelatine, dann nach Packungsanweisung)

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit Salz und Zucker lange schaumig schlagen (ca. 15 Minuten). 
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Stärke sieben und vorsichtig mit der zerlassenen Butter unter die Masse heben. 
  4. Alles in eine 26er Form geben und ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
  5. Den Boden auskühlen lassen und einen Ring von etwa 1 cm Breite abstechen und vorsichtig zur Seite legen, aus dem Rest drei Böden schneiden (siehe auch Torten fondanttauglich füllen).
  6. Die Böden mit insgesamt 100 ml Kirschsaft tränken.
  7. Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Diesen in einen Topf geben und Stärke sowie Zimt und Zucker zugeben und alles aufkochen lassen, bis es eingedickt ist.
  8. Dann die Kirschen dazu geben und alles abkühlen lassen.
  9. Den untersten Boden in einen Tortenring setzen und den Kuchenring wie einen Rand in den Tortenring setzen (mehr Infos hier).
  10. Die eingedickten Kirschen auf dem Boden verteilen und kalt stellen. 
  11. In der Zwischenzeit die Sahne mit 65 g Zucker steif schlagen. Kurz vor Ende die Sofort-Gelatine zugeben, diese ist in Pulver-Form und muss nicht vorher eingeweicht werden.
  12. Nun etwas Sahne auf den Kirschen verteilen und den 2. Boden auflegen (wenn ihr fondanttauglich füllt, müsst ihr den 2. Boden ein wenig kleiner schneiden). 
  13. Die restliche Sahne darauf verteilen und den 3. Boden oben auf legen. Alles über nacht in den Kühlschrank stellen.

Nun könnt ihr die Torte mit Ganache einstreichen oder wenn ihr sie ganz traditionell als Schwarzwälder-Kirschtorte präsentieren möchtet, kleidet ihr sie nun mit Sahne, Kirschen, Raspelschokolade etc. aus. Dann müsst ihr natürlich nicht fondanttauglich füllen sondern könnt ganz einfach drei Böden schneiden.

May the force be with you!



eure Hannah

High Heels und ein Krönchen

Diesmal durfte ich für die liebe Helena eine Geburtstagstorte zaubern. Wie ihr seht, wurde sie süße 20 Jahre alt. Die High Heels sind meine erste Arbeit mit Blütenpaste und haben mich auch einige Nerven gekostet, aber ich bin super zufrieden mit ihnen, ebenso wie mit dem Diadem. Für den High Heel wird es aufjedenfall bald auch ein Tutorial inklusive Schablonen geben! Sie sind nicht so schwer wie man sich das vorstellt. Außerdem konnte ich mich hier an einem Leopardenmuster versuchen :)
Nun aber zum Innenleben. Im Kuchen befindet sich ein saftiger und weicher Schokoladenkuchen. Das Rezept stammt aus Amerika und ich habe es übersetzt und ausprobiert. Der erste Versuch ging ein wenig daneben da ich ihn zu lange im Ofen gelassen habe... Da war dann nichts mehr mit weich und saftig ;) Ansonsten ist aber auch die Zubereitung so unglaublich einfach und schnell erledigt. Am besten schmeckt der Kuchen übrigens einen Tag nach dem backen (oder noch später) mit einer Schicht Aprikosenmarmelade. Und für alle, die etwas bedenken wegen dem Kaffee haben, man schmeckt ihn später nicht, der Geschmack ist einfach rund.
Aber nun genug geredet, hier kommt das Rezept!




super saftiger amerikanischer Schokokuchen
(26er Springform oder 23x23 cm Form)

Ihr braucht:

  • 500 g Zucker
  • 210 g Mehl
  • 100 g Kakao (Backkakao!)
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier
  • 240 ml Buttermilch
  • 240 ml starken Kaffee
  • 120 ml Öl
  • 1 Päckchen Vanillezucker

So einfach geht's:
  1. Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Mischt alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Vanillezucker) in einer Schüssel, bis alles gleichmäßig gemischt ist.
  3. Nun gebt ihr die flüssigen Zutaten (Eier, Buttermilch, Kaffee und Öl) hinzu und rührt alles mit dem Handrührgerät ca. 2 Minuten auf höchster Stufe durch. Euer Teig sollte nun ziemlich dünnflüssig sein.
  4. Ab in eure Form und nun ca. 30 - 40 Minuten backen. Bloß nicht zu lange, wenn bei der Stäbchenprobe noch etwas an eurem Stäbchen klebt - kein Thema. Besser so als zu trocken.

















eure Hannah

Teigmengen kalkulieren

Oft werde ich gefragt, wie ich meine Teigmengen berechne.
Da ich oft mit anderen als der "Standard"-26er Form backe, habe ich mir mal eine Tabelle angelegt - diese habe ich für euch nun nochmal schön gestaltet ;)
Hier könnt ihr die Umrechnungs-Verhältnisse entnehmen.

So lest ihr die Tabelle:

Oben könnt ihr die Backformgröße im Rezept nachsehen. Meist ist das ja eine 26er Form.
Wenn ihr nun eine Torte mit 22 cm Durchmesser backen wollt, müsst ihr alle Zutatenmengen mit dem Faktor aus der Tabelle multiplizieren.

Ihr braucht zB. für die 26er Form 300 g Mehl. 4 Eier, 200 ml Öl...
Dann sucht ihr euch den Faktor zwischen beiden Formgrößen, hier zB. 0,72.

Also:
300 g Mehl x 0,72 = 216g Mehl
4 Eier x 0,72 = 2,88 Eier (nehme dann 3)
200 ml Öl x 0,72 = 144ml Öl

Ihr benötigt also für die Teigmenge in einer 22er Form 216 g Mehl, 2,88 (3) Eier, 144 ml Öl...
So multipliziert ihr nun alle Zutaten mit dem Faktor. Gegebenenfalls müsst ihr bei Eiern etc. etwas auf/abrunden.


Aber... was wenn eure Größen nicht in der Tabelle sind? 
Kein Problem!
Ich habe eine Formel, mit der ihr jede Formgröße umrechnen könnt. 
Ihr berechnet das Volumen beider Formen und setzt diese ins Verhältnis zu einander. 

Für eine Springform: d²x Pi/4x Höhe 
Also für eine 26cm Springform mit 5 cm Höhe
(26x26x3,1416) geteilt durch 4 x 5 =
(2123,72) / 4 x5 = 2654,6 cm³

Für eine 18cm Springform mit 5cm Höhe:
(18x18x3,1416) / 4 x 5 =
1017,88 / 4 x 5 = 1272,35 cm³

Nun setzt ihr beide ins Verhältnis (gewünschte Form / Ausgangsform)
1272,35 / 2654,6 = 0,48
Also benötigt ihr aus dem Rezept der 26er Form die 0,48-Fache Menge des Teiges, damit er für eine 18er Form reicht.

Für Bleche/Kastenformen ist die Formel übrigens:
Länge x Breite x Höhe = cm³


Ich hoffe ihr versteht mich und es ist euch eine kleine Hilfe
 
Ansonsten schreibt mir eine Nachricht oder einen Kommentar und ich helfe euch weiter :)


eure Hannah

Ganache

Wenn ihr eine Torte mit Fondant überziehen wollt, muss zwischen die Torte, die Füllung und den Fondant eine Buttercreme oder eine Ganache. Das muss sein, da bei direktem Kontakt mit Teig oder Füllung (oder anderen Cremes) der Fondant Flüssigkeit zieht und sich dann auflöst.

Ihr könnt eure Torte aber auch mit Ganache füllen.

Zum Füllen braucht ihr folgende Mischverhältnisse:
weiße Schokolade 400g auf 200g Sahne
Vollmilch 300g auf 200g Sahne
Zartbitter 200g auf 200g Sahne

Zum Einstreichen eurer Torte braucht ihr:
weiße Schokolade 600g auf 200g Sahne
Vollmilch 500g auf 200g Sahne
Zartbitter 400g auf 200g Sahne

Wenn ihr Kinderschokolade, Yoghurette, After Eight, gefüllte Schokoladen etc. nehmen möchtet, nehmt immer die Verhältnisse wie bei weißer Schokolade!

Und so bereitet ihr eure Ganache zu:
  1. Hackt eure Schokolade/Kuvertüre klein.
  2. Gebt die Sahne in einen Topf und kocht sie auf.
  3. Dann gebt ihr die gehackte Schokolade hinzu und nehmt den Topf von der Flamme.
  4. Alles ca. 5 Minuten stehen lassen und dann verrühren.
  5. Wenn die Masse noch nicht homogen ist, geht einmal mit dem Pürierstab durch.
  6. Ich lasse die Ganache bei Zimmertemperatur 2-4 Stunden stehen, sie setzt sich und wird fester. So verwende ich sie meist, sie ist nicht zu hart aber auch nicht so flüssig, dass sie direkt runterläuft. Bitte nicht in den Kühlschrank, denn dann könnt ihr euch damit ein Loch in den Kopf schlagen ;) 
Wenn ihr sie zum Füllen benutzt, schlagt sie vorher mit dem Mixer noch einmal auf.
Wenn eure Ganache euch doch mal zu fest ist, gebt sie kurz in die Mikrowelle.
Mit welcher Konsistenz ihr am besten arbeiten könnt, müsst ihr selber herausfinden.


Ihr könnt im übrigen auch Nutella nehmen, um eure Torte einzustreichen ;)

Ich komme mit einer dieser Portionen super hin bei einer Torte, meist bleibt etwas über - das könnt ihr einfach einfrieren. 

eure Hannah

Wunderkuchen

Ja der Wunderkuchen. Ein wundersamer Name. Er geistert schon etwas länger im Internet herum.
Ich habe ihn ausprobiert und das gute an ihm ist, dass er so schön hoch backt und sehr flexibel im Geschmack ist.

Wenn ihr ihn einen Tag auskühlen lasst, lässt er sich schön schneiden um damit eine Torte zu schichten. Falls ihr den Kuchen in einer anderen Größe benötigt, zeige ich euch hier, wie ihr das ganz einfach umrechnen könnt.

Ihr braucht (26er Springform):

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Öl
  • 200 ml einer Flüssigkeit eurer Wahl (Likör, Fruchtsäfte, Buttermilch-Getränke...)
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

So geht's:
  1. Eier, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel geben. Alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat. Ich schlage immer 15 Minuten - damit ist man auf der sicheren Seite.
  2.  So sieht eure Masse zu Beginn aus
    So sieht sie fertig aus
  3. Öl und die Flüssigkeit eurer Wahl hinzu geben. Nicht mehr lange mixen!
  4. Das gesiebte Mehl sowie Backpulver nur noch kurz unterheben!
  5. Jetzt alles bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Ich backe übrigens alle meine Kuchen mit der Hubbelfrei-/Isoliermethode.

eure Hannah