Hallo Zuckerschnecken!
Dieses Törtchen gab es zum Geburtstag meines Freundes. Er hat sich zum Abschluss des Sommers noch etwas fruchtiges gewünscht - diesen Wunsch habe ich ihm natürlich gerne erfüllt.
Geworden ist es also ein Mandelbiskuit mit einer Pfirsich-Buttercreme, getränkt mit Pfirsichsaft und dekoriert mit Pfirsichen. Mein Freund war begeistert und allen hat die Torte gut geschmeckt. Ich habe allerdings wieder viel zu viel gebacken, so haben unsere neuen Nachbarn direkt einmal probieren dürfen. Die haben sich gefreut ;)

Wenn ihr dieses leckere Törtchen nachbacken wollt, kommt hier euer Rezept. Das Törtchen könnt ihr auch mit Pfirsichen aus der Dose backen, so holt ihr euch den Sommer immer nach Hause.
Pfirsich-Mandel-Torte
Ihr braucht für ein 22cm Törtchen:
für den Mandelbiskuit:
- 5 Eier
- 1,5 Prisen Salz
- 150 g Zucker
- 180 g gemahlene Mandeln
- 30 g Speisestärke
- 45 g Mehl
- 3/4 Tl Backpulver
für die Pfirsichbuttercreme:
- 600 ml Pfirsichpüree (entspricht etwa 600 g frischen oder Dosen Pfirsich)
- 60 g Speisestärke
- 60 g Puderzucker
- 300 g Butter, weich
- evtl. Lebensmittelfarbe
- Pfirsichsaft zum tränken der Böden
- 2 Pfirsiche für die Dekoration
Zubereitung:
für den Biskuit:
- Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen und den Tortenring in Backpapier einschlagen.
- Nun die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen.
- Wenn der Eischnee schön steif ist, hebt vorsichtig das Eigelb unter.
- Anschließend siebt ihr das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver über die Eischnee-Masse. Gebt ebenso die Mandeln hinzu und hebt alles vorsichtig unter.
- Gebt den Teig in eure Form und streicht ihn glatt, backt ihn für ca. 40 - 45 Minuten.
für die Pfirsichbuttercreme:
- Püriert die Pfirsiche, bis sich in der Masse keine Stückchen mehr befinden. Ist sie sehr dickflüssig, gebt etwas Pfirsichsaft hinzu.
- Gebt die Speisestärke in eine kleine Schüssel und gebt etwa 4 - 6 EL Fruchtpüree hinzu, verrührt alles gut.
- Kocht das Pfirsichpüree auf, wenn es köchelt gebt ihr die Speisestärke-Mischung hinzu und verrührt, sich sich die Stärke gut aufgelöst hat. Lasst alles noch einmal erneut aufkochen, ihr merkt, wie die Masse direkt eindickt. Dabei immer schön rühren.
- Deckt den Pfirsichpudding mit Frischhaltefolie ab, legt diese direkt auf die Oberfläche des Puddings, damit er keine Haut bildet.
- Wenn der Pfirsichpudding abgekühlt ist (am besten über Nacht) könnt ihr die Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen. Anschließend gebt ihr nach und nach den Pfirsichpudding hinzu und schlagt alles gut auf.
- Ihr könnt die Creme noch einfärben, um den Farbeffekt zu verstärken, ich habe hierfür gelb und rot von Wilton genommen.
eure Hannah
Hallo ihr Zuckerpuppen!
Heute habe ich wirklich etwas tolles für euch: einen Donauwellen-Cheesecake.
Das heißt genauer: wunderschöner schwarz-weißer Donauwellen-Boden mit Kirschen, gekrönt mit einer Schicht aus super cremigem Cheesecake und dekoriert mit der typischen Donauwellen-Schoko-Glasur.
Ja, ich gebe zu, es klingt ein wenig... komisch? ungewohnt? Wie auch immer! Ihr wollt sicher wissen, wie ich auf diese komische Idee gekommen bin. Ich liiiiebe Käsekuchen. Es gibt nichts besseres, so locker fluffig und zart cremig. Aber wir waren zu Ostern bei meiner allerliebsten Back-Lehrerin eingeladen: meiner lieben Oma. Oma ist total gerne Donauwelle. Naja Oma isst (fast) jeden Kuchen gerne, aber Donauwellen besonders. Bei uns in der Familie sind sie auch ein Muss, wenn wir die Schwägerin meiner Oma besuchen.
Ich wollte aber auch etwas neues ausprobieren und da ich bereits öfter von "Brownie-Bottom-Cheesecakes" gelesen habe und selber für die Cake & Bake Heaven einen Karotten-Cheesecake backen durfte, wollte ich dies auch mal mit einem anderen Klassiker als Boden ausprobieren. Gesagt - getan.
Kurzerhand habe ich mit meiner Planung begonnen und bei der Lieblings-Oma das hoch gelobte Donauwellen-Rezept erfragt. Die Angaben, die sie zur Formgröße machen konnte, haben mich nicht zufrieden gestellt und so musste ich etwas rumprobieren.
Beim ersten Mal habe ich die normale Teigmenge aus dem Rezept für eine 20er Form genommen (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!). Das war definitiv zuviel Donauwellen-Teig und viel zu wenig Cheesecake. Dann hat meine Mama spontan einen zweiten gebacken, da sie den ersten Kuchen zu trocken fand. Sie hat versucht, die Käsemasse auf den leicht vorgebackenen Boden zu geben. Lecker war es aber optisch sah es eher aus, wie ein Vulkan.
Letztendlich hat es dann mit der Hälfte des Rezeptes gut funktioniert. Die Cheesecakemasse durfte mehr werden und die Donauwelle wird vorgebacken und anschließend im Wasserbad mit dem Cheesecake quasi "überbacken".
Lange Rede, kurzer Sinn - vom Endergebnis waren alle beeindruckt. Vorher durfte ich mir Dinge anhören wie: "Ih! Und das soll schmecken?!" - "Hannah, du bist ja total verrückt!" oder "Kind, die gute alte Donauwelle von Tante Fia!"
Ja und was soll ich sagen, dann war auch meine Oma und der ganze Rest der Familie begeistert, wie lecker der Donauwellen-Boden mit einer Cheesecake-Schicht und Schoko-Topping schmecken kann!
Donauwellen-Cheesecake
für eine 20er oder 18er Springform

Zutaten:
für den Donauwellen-Boden:
- 65 g Butter, weich
- 65 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eier
- 3 EL Milch
- 100 g Mehl
- 1/4 TL Backpulver
- 1 EL Kakao
- 1 Glas Kirschen
für den Cheesecake:
- 500 g Frischkäse
- 150 g Schmand
- 3 Eier
- 75 g Zucker
- 2 EL Mehl
für die Schokoladen-Glasur:
- 100 g Zartbitter-Kuvertüre
- optional: 15 g Kokosfett
Zubereitung:
für den Donauwellen-Boden:
- Heizt zu Beginn den Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine Springform oder einen Tortenring mit Backpapier aus. Gießt etwa 1/2 Glas Kirschen ab.
- Gebt die weiche Butter mit dem Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles hell cremig auf.
- Nun gebt ihr die Eier hinzu und schlagt diese auf niedriger Stufe unter die Masse.
- Schüttet die Milch hinzu und verarbeitet alles zu einer glatten Masse. Anschließend gebt ihr das Mehl sowie das Backpulver hinzu und schlagt alles zu einem glatten Teig auf.
- Füllt nun die Hälfte eures Teigs in dir Form. In die andere Hälfte rührt ihr nun den Kakao ein. Gebt den dunklen Teig oben auf den hellen. Nun gebt ihr die Kirschen auf den Teig, verteilt sie schön gleichmäßig, eventuell braucht ihr nicht alle.
- Backt den Boden nun für etwa 35 - 40 Minuten, oder bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Lasst den Kuchen in der Form abkühlen.
für den Cheesecake:
- Weiter geht's mit der Verarbeitung, wenn der Donauwellen-Boden abgekühlt ist. Zuerst packt ihr die Form mit dem Donauwellen-Kuchen rundherum gut in Alufolie ein, so dass die Form auch wasserdicht ist. Hierfür schlagt ihr mindestens 2 Stücke Alufolie um die Form und drückt diese gut fest. Anschließend stellt ihr die Form in ein tiefes Backblech, eine große Auflaufform oder in ein anderes Gefäß, das ofenfest ist und groß genug, damit die Form darin eben steht. Dieses Gefäß wird später mit Wasser gefüllt. Heizt den Ofen erneut auf 160°C Ober/Unterhitze vor.
- Nun geht es an's Zubereiten des Cheesecakes. Hierfür gebt ihr den Frischkäse mit Schmand und Zucker in eine Rührschüssel und schlagt alles auf.
- Gebt nach und nach die Eier hinzu und hebt zum Schluss das Mehl unter. Die Cheesecake-Masse gebt ihr nun auf euren Donauwellen-Boden.
- Füllt die ofenfeste Form in der euer Kuchen steht nun mit Wasser, bis das Wasser ca. bis zur Hälfte der Kuchenform reicht.
- Nun ab damit in den Ofen für ca. 45 Minuten. Die Mitte darf noch ein wenig wackelig sein. Nehmt die Form vorsichtig aus dem Wasserbad und lasst den Kuchen abkühlen.
für die Schokoladen-Glasur:
- Abschließend, wenn euer Donauwellen-Cheesecake abgekühlt ist, schmelzt ihr die Kuvertüre (gegebenenfalls mit Kokosfett) im Wasserbad.
- Gebt diese über den Donauwellen-Cheesecake und lasst die Kuvertüre kurz anziehen. Zieht mit einer Gabel das typische Wellen-Muster in die Kuvertüre.
- Nun den Kuchen bis zum Verzehr kalt stellen - und einfach nur genießen!
eure Hannah
Frohe Ostern meine Zuckerschnuten!
Passend zum Fest habe ich für euch ein Rezept für Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes. Ich habe dieses Rezept in den letzten 2 Wochen drei mal gebacken - die Cupcakes waren schneller weg, als ich schauen konnte. Meine Familie hat sie verschlungen! Naja, ich war auch nicht ganz untätig.
Sie schmecken super leicht und sind total saftig. Zudem schmecken sie durch die Möhren und Walnüsse sehr aromatisch und haben ein wunderbares Mundgefühl. Ihr könnt sie sogar als gesund verkaufen! Wobei, man soll sich ja ruhig auch mal etwas gönnen.
Die Zubereitung der Cupcakes ist wirklich einfach und trotz der Raspelei mit den Karotten ist der Teig wirklich schnell hergestellt und abgebacken.
Ich bin auf die Idee gekommen, da ich Karotten-Kuchen einfach sehr lecker und aromatisch finde. In der Cake & Bake gibt es aktuell auch einen wunderbaren Carrot-Cheesecake von mir für Ostern. In diesem sind auch Karotten und Nüsse im Teig, und zudem eine Prise Zimt. Der Zimt hebt das Nuss-Aroma wunderbar hervor.
Als Topping gibt es dazu eine Karamell-Buttercreme mit Karamell-Spritzern oben auf. Ich habe mehrere Versuche für meine erstes Karamellsoße gebraucht, aber ich kann euch nun genau sagen, woran es bei mir lag. Ich musste trotz der geringen Menge Zucker den größten Topf nehmen, den ich habe (ein riesiger Suppen-Topf) damit die Zuckerschicht am Boden so dünn wie möglich ist. Nehmt ihr einen zu kleinen Topf, ist die Zuckerschicht dicker. Dadurch wird der Zucker unten zu schnell zu Karamell und wird zu bitter, wobei der Zucker oben noch lange nicht geschmolzen ist. Meinen Herd habe ich auch nur auf Stufe 1 von 9 statt auf mittlere Hitze gestellt.
Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes
für 12 - 14 Cupcakes

Zutaten:
für die Cupcakes:
- 200 g Zucker
- 120 g Mehl
- 1 Tl. Natron
- 1/2 Tl. Salz
- 1,5 Tl. Zimt
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 180 ml Öl
- 2 Eier
- 130 g geriebene Möhren
- 70 g gehackte Walnüsse
- 115 g geriebener Apfel
für das Topping:
- 120 g Butter, weich
- 200 g Puderzucker
- 224 g Frischkäse (Philadelphia)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/4 Tl. Salz
- 60 ml Karamell-Soße
- 70 g gehackte Walnüsse
für die Karamellsoße:
- 200 g Zucker
- 80 g Butter
- 120 ml Sahne
- 1/4 Tl. Salz
Zubereitung:
für die Cupcakes:
- Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und bestückt eure Muffinform mit Papier-Förmchen.
- Mischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Natron, Salz, Zimt, Vanille) zusammen.
- Gebt das Öl und die Eier hinzu und schlagt alles mit dem Mixer auf, bis es gut verbunden ist.
- Nun gebt ihr die geriebenen Möhren sowie Äpfel und die gehackten Nüsse hinzu und hebt diese unter.
- Füllt die Förmchen zu 3/4 mit Teig und backt sie für etwa 15 Minuten (Stäbchenprobe!). Lasst die Cupcakes anschließend abkühlen.
für die Karamellsoße:
- Gebt den Zucker in einen möglichst großen Topf. Erhitzt den Zucker auf niedriger Stufe bis der Zucker beginnt zu karamellisieren. Nun schwenkt ihr den Topf ab und an, bis der ganze Zucker karamellisiert ist. Rührt nicht mit einem Löffel um, an dem würde einfach alles kleben bleiben.
- Wenn alles karamellisiert ist, nicht mehr lange warten! Sonst wird eure Soße bitter. Rührt die Butter unter und nehmt den Topf anschließend von der Flamme.
- Gießt die Sahne hinzu, verrührt alles gut. Zum Schluss gebt ihr noch die Prise Salz zu eurer Karamell-Soße. Nun lasst sie abkühlen.
für das Topping:
- Schlagt die Butter in einer Rührschüssel mit Zucker, Salz und Vanillezucker auf, bis sie hell und cremig ist.
- Gebt nun den Frischkäse hinzu und schlagt alles weiter auf.
- Zum Schluss gebt ihr noch die Karamellsoße hinzu und rührt sie gut unter die Creme.
- Stellt die nun kurz kalt, bevor ihr sie auf die Cupcakes spritzt.
- Verziert die Cupcakes mit Walnuss-Stücken und Karamellsoße.
eure Hannah
Hallo meine Lieben!
Momentan ist es hier alles ein wenig chaotisch. Das liegt vor allem daran, das ich fleißig für mein Examen lernen muss. Ich versuche trotzdem, euch regelmäßig hier Leckereien zu präsentieren.
Da meine liebe Mama letztes Wochenende ihren Geburtstag gefeiert hat, konnte ich so ein paar Dinge endlich einmal ausprobieren, die mir schon länger in den Fingerspitzen gekribbelt haben!
Heute zeige ich euch als erstes die kleinen Fingerfood-Muffins, die es abends zum Buffet gab. Ich habe zweierlei Sorten gemacht, Olive-Feta und Thunfisch-Knoblauch. Als erstes zeige ich euch aber die Oliven-Feta-Muffins.
Bei uns in der Familie wird Olive und Feta sehr gerne gegessen. Die Kombination gibt auch einfach ein tolles Aroma her. Ein bisschen aufgepeppt haben wir die Muffins noch mit getrockneten Tomaten.


Als die Muffins auf dem Buffet standen, waren die meisten Gäste erst einmal irritiert. Wie Muffin? Aber die sind doch süß? Pustekuchen!
Ihr habt in der Rezeptübersicht sicher schon meine Dattel-Bacon-Muffins gesehen, ich finde diese kleinen herzhaften Gesellen sind so oft unterschätzt. Sie sind super handlich und einfach mega lecker! Ich habe die Muffins in Mini-Muffin-Förmchen gebacken, diese haben einen Durchmesser von etwa 3 cm. Ihr könnt aber natürlich auch ganz normale Muffin-Förmchen nehmen.
Darum probiert sie doch einfach mal auf eurer nächsten Party aus! Euren Ideen sind hier übrigens auch kaum Grenzen gesetzt.

Oliven-Feta-Muffins mit getrockneten Tomaten
Zutaten für 12 Muffins oder 24 Mini-Muffins
- 70 g Butter
- 40 g Zucker
- 3 Eier
- 140 ml Buttermilch
- 200 g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 100 g grüne Oliven, in Streifen geschnitten
- 125 g Feta
- 75 g getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
- Pfeffer
- Oregano
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ihr könnt die Form nun mit Papier-Förmchen auslegen, ich mache das bei herzhaften Muffins aber nicht. So sehen sie etwas gröber und rustikaler aus und sind direkt auf den ersten Blick zu unterscheiden.
- Würfelt am besten vor der Zubereitung des Teiges euren Feta, schneidet ihn ruhig recht klein. Schneidet ebenfalls die getrockneten Tomaten in kleine Stücke. Die Oliven gießt ihr ab. Wenn ihr nur ganze bekommen habt, schneidet ihr diese in kleine Ringe.
- Nun aber zum Teig! Schlagt in einer Schüssel die Butter mit dem Zucker kurz auf.
- Gebt nach und nach die drei Eier zur Masse und arbeitet sie gut unter.
- Anschließend gebt ihr die Buttermilch sowie das Mehl mit etwas Pfeffer und Oregano sowie das Backpulver zur Masse, bis sich das Mehl gut gelöst hat.
- Zum Schluss hebt ihr die Oliven, die getrockneten Tomaten und den Feta unter den Teig. Verteilt alles gleichmäßig in den Förmchen, füllt sie etwa zu 1/3 mit Teig. Backt die herzhaften Muffins für 10 - 15 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
eure Hannah


Bereit für ein bisschen Sonne und leuchtendes gelb?
Dann nicht's wie weiter gelesen!
Dies ist mein erstes Törtchen, das mit Buttercreme eingestrichen und nicht mit Fondant eingedeckt ist. Es ist ein Geburtstagstörtchen für meinen Schwiegerpapa gewesen. Er liebt den Geschmack von Zitronen. Also sollte eine richtige kleine Zitronenbombe her und das Ergebnis seht ihr hier.
Das Törtchen sollte einmal ohne Fondant sein, ich wollte den Ombre-Look auch einmal ausprobieren zudem wird Fondant hier nicht so sehr geliebt, wenn es um den Geschmack geht.
Außerdem konnte ich endlich meine tolle Tortenplatte von Driftwood & Stones verwenden, ich liebe sie!
Zu Beginn war ich mir recht unsicher, was es für ein Törtchen werden sollte - da habe ich meine Schwiegermama zu Rat gezogen und sie gab mir den Zitronen-Tip. Also konnte die Planung des durch und durch gelben Törtchen los gehen. Als Boden habe ich meinen Zitronenkuchen gebacken, allerdings in einer geringeren Menge (schreibe ich euch unten hin). Ich habe den Kuchen in drei einzelnen Böden gebacken und diese mit den Wilton Gelfarben unterschiedlich stark gelb gefärbt.
Als Füllung zwischen den Boden dient eine schöne, dicke Schicht Lemon Curd die die Böden saftig hält. Außen ist die Torte eingestreichen mit einer Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme, diese hat mir besonders gut gefallen da sie durch das Lemon Curd und den Frischkäse nicht zu mächtig ist. Diese habe ich ebenfalls im Ombre-Look eingefärbt.
Dieses Törtchen durfte ich per Bus an sein Ziel bringen, das war schon ganz lustig, wie die Leute geschaut haben! Das Törtchen kam allerdings super an - bei den Leuten im Bus, die ganz begeistert waren und nachfragten was das ist und wie das geht und (was natürlich wichtiger ist) bei meinen Schwiegereltern.
Viel übrig geblieben ist nicht - und darum hier für euch das Rezept für den Triple Lemon Cake (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!).

Triple Lemon Cake
Zutaten für ein 20 cm Törtchen:
für den Boden:
- 260 g Butter, weich
- 260 g Zucker
- 260 g Mehl
- 5 Eier
- 1 Vanillezucker
- 1 Backpulver
- 75 ml Zitronensaft
- 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
für die Füllung:
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
- 225 g Butter, weich
- 115 g Frischkäse (Philadelphia)
- 120 g Lemon-Curd
- 400 - 500 g Puderzucker
- 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
Zubereitung:
für den Boden:
- Heizt euren Ofen auf 170°C Ober/Unterhitze vor.
- Schlagt in einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig.
- Arbeitet anschließend die weiche Butter unter.
- Mischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Zitronenabrieb. Gebt die Mehl-Mischung abwechselnd mit dem Zitronensaft zum Teig und arbeitet alles gut ein.
- Teilt den Teig in drei Portionen, ich habe eine Portion in der original Farbe gelassen und zwei mit dem Gelb der Wilton Icing Colors unterschiedlich stark eingefärbt.
- Gebt euren Teig anschließend in die Form und backt ihn etwa 20 Minuten aus (Stäbchenprobe!). Lasst die Böden anschließend gut auskühlen.
für die Füllung:
- Bereitet einmal das Lemon-Curd zu, das Rezept findet ihr hier. Alternativ könnt ihr auch Lemon Curd kaufen. Wenn ihr es selber zubereitet, macht dies am Vortag, damit das Lemon-Curd abkühlen und fest werden kann.
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
- Schlagt die Butter in einer Schüssel auf, bis sie hell und cremig ist.
- Gebt den Frischkäse, die Zitronenschale sowie das Lemon-Curd hinzu und schlagt es weiter auf, bis die Masse homogenist.
- Nun gebt ihr den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu. Schlagt die Buttercreme nun für zwei Minuten auf hoher Stufe auf.
- Eure Buttercreme ist nun fertig, auch hier habe ich die Buttercreme in drei Portionen geteilt und 2 davon mit den Wilton Colors eingefärbt und eine in der natürlichen Farbe belassen. Den natürlichen Farbton erkennt ihr an der hellsten Buttercreme-Schicht.
Anschließend habe ich die Böden gestapelt und mit Lemon-Curd bestrichen. Mein dunkelster Boden ist unten, der hellste oben - wie auch bei der Buttercreme außen. Ich habe die Torte mit Lemon-Curd im Kühlschrank einige Stunden anziehen lassen und sie dann mit der Buttercreme eingestrichen.
eure Hannah
Wir treffen uns regelmäßig mit dem besten Freund meines Partners und seiner Frau sowie deren Kindern zum essen. Immer im Wechsel ist eine Seite für das Hauptgericht und die andere für den Nachtisch zuständig.
Ich freue mich immer sehr, wenn wir mit dem Dessert an der Reihe sind - denn das kann ich euch hier sehr gut vorstellen und ich kann mich ausprobieren :)
Diesmal habe ich mich für ein Schichtdessert entschieden. Schichtdesserts lassen sich sehr gut vorbereiten und machen optisch immer einen tollen Eindruck. Egal, ob ihr sie in einer Schüssel anrichtet oder je eine Portion in einem Glas serviert, es sieht immer toll aus. Vielleicht habt ihr schon das Kirsch-Cookie-Schichtdessert auf meiner Seite gesehen. Dieses Rezept habe ich von meiner Mutter und alle verlangen immer danach, wenn wir zuhause zu Besuch sind oder Geburtstage gefeiert werden.
Das Aprikosen-Marzipan-Schichtdessert mit Amarettini Crumbs ähnelt in der Grundstruktur sehr dem Kirsch-Cookie-Schichtdessert. Quarkcreme - Kekskrümel - Frucht.
Aber diese Kombination kann kaum schief gehen. Der Quark und die Früchte geben Leichtigkeit und Aroma und die Amarettinis knuspern einfach wundervoll! Die verschiedenen Texturen kommen erst im Mund zusammen und jeder Löffel schmeckt ein wenig anders.
Aprikosen-Marzipan-Schichtdessert mit Amarettini Crumbs
5 Portionen

Zutaten:
- 1 große Dose Aprikosen
- 200 g Marzipan-Rohmasse
- 2 Tütchen Tortengusspulver klar
- 500 g Quark
- 200 g Frischkäse
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g Amarettinis
- 5 Gläser/eine Schüssel
Zubereitung:
- Zuerst bereitet ihr die Aprikosen-Marzipan-Creme zu. Gießt die Aprikosen ab und fangt den Saft auf. Gebt die Aprikosen in einen Topf und püriert sie.
- Nehmt 3 El vom Aprikosensaft ab und gebt in eine Schüssel. Gebt beide Tütchen Tortengusspulver dazu und verrührt alles gut. Gebt das aufgelöste Pulver zur den pürierten Aprikosen und kocht sie auf. Bröselt nun das Marzipan hinein und püriert alles erneut, bis die Masse schön cremig ist und sich alles gut verbunden hat. Lasst es nun abkühlen.
- Für die Quarkcreme rührt ihr mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine den Quark mit dem Frischkäse sowie 1 Päckchen Vanillezucker cremig.
- Gebt alle bis auf etwa 10 Amarettinis in einen Gefrierbeutel und zerkleinert sie mit einem Nudelholz oder Topf.
- Nun könnt ihr im Glas oder der Schüssel anfangen alle Zutaten zu schichten. Ich habe mit 1,5 El Quarkcreme begonnen, oben auf die gleiche Menge Aprikosen-Marzipan-Creme und anschließend eine dünne Schicht Amarettini Krümel. Und ganze noch einmal. Kurz vor dem servieren könnt ihr noch ein paar ganze Amarettinis oben auf geben.
eure Hannah
Hallo Schleckermäuler!
Heute zeige ich euch mein erstes Törtchen im neuen Jahr! Es ist für den Geburtstag der lieben Jacky. Jacky ist ein riesen Coca Cola Fan - aber eben Cola light! Zu ihrem Geburtstag durfte sie sich so auch über eine Coca Cola light Torte freuen, die ihre Freunde ihr geschenkt haben.
In der Torte versteckt sich ein Wunderkuchen. Diesen habe ich natürlich mit Coca Cola light gebacken ;)
Als Füllung gibt es eine Schoko-Creme auf Pudding-Basis mit Kirschen. Das, was ich davon genascht habe, war soooo lecker! Doof, dass ich jetzt von dem Törtchen nichts abbekomme.
Die Creme habe ich frei Schnauze zubereitet und ich muss sagen, lecker, lecker, lecker! Nicht so mächtig und trotzdem schokoladig. Yummie.
Da die Creme nicht Fondant tauglich ist, habe ich sie mit einem Kuchen-Ring vom Fondant isoliert, wie genau das geht, seht ihr hier. Ich fülle alle meine Torten so, ich finde, dass es optisch mehr her macht und die Torte sich so total leicht und eben mit Ganache einstreichen lässt.
Als Ganache habe ich übrigens, wie fast immer, Zartbitter benutzt.
Das Törtchen habe ich weiß eingedeckt und mit silberner Farbe von Rainbow Dust bepinselt. Das Logo habe ich aus Fondant-Strängen gelegt.
So genug bla bla - hier kommt das Rezept!
Coca Cola Wunderkuchen
Ich habe die normale Menge gemacht, die ihr auch in meinem Rezept findet. Als Flüssigkeit habe ich 200 ml Coca Cola light benutzt.
Schoko-Kirsch-Creme

Zutaten:
- 250 g Mascarpone
- 400 g Schokopudding
- 75 g Kakaopulver
- 75 g geschmolzene Schokolade, hier Zartbitter
- 200 g Sahne
- 1 Glas Kirschen
- 1 Päckchen Gelatine, gemahlen
Zubereitung:
- Ich habe den Schokopudding am Vortag selber gekocht nach Packungsanweisung, ihr könnt aber auch gekauften nehmen.
- Gebt den Mascarpone mit dem Schokopudding in eine Rührschüssel und schlagt die Masse schön auf, bis sich alles gut vermischt hat. Gebt nun das Kakaopulver dazu und rührt es unter.
- Schmelzt nun die Schokolade über dem Wasserbad und rührt sie unter die Masse.
- Gießt die Kirschen in ein Sieb und fangt den Kirschsaft auf. Gebt zu der Gelatine 6 El des Kirschsafts und lasst sie 10 Minuten quellen.
- Schlagt anschließend die Sahne steif und hebt sie unter die Masse.
- Erhitzt die Gelatine, bis sie flüssig ist und gebt nach und nach einige Löffel der Schoko-Creme hinzu, um die Gelatine abzukühlen. Rührt nun die gesamte Gelatine Masse under die Creme.
- Gebt zum Schluss die Kirschen dazu und hebt sie vorsichtig unter. Nun könnt ihr die Torte damit füllen.
eure Hannah