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Carrot-Cheesecake in Sommer-Stimmung

Hallo meine Lieben!
Lang lang ist es her, dass ich von mir habe hören lassen. Aber das hatte einen guten Grund. Ich habe den schulischen Teil meiner Ausbildung mit meinen drei Examen bestanden und arbeite nun im Anerkennungsjahr in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Außerdem bin ich mit meinem Freund in eine schöne, helle & große Wohnung gezogen. Hier musste so einiges renoviert werden und ich hatte keine Zeit und auch keinen Kopf fürs backen.



Jetzt melde ich mich aber zurück und zeige euch ein Rezept, dass in der Cake & Bake Frühjahrs-Ausgabe zu sehen ist. Der Carrot-Cheesecake.
Eine unglaublich leckere Kombination aus saftigem Karotten-Kuchen getoppt mit einer dicken Schicht aus cremigem amerikanischem Cheesecake!

Zuerst wird der Karottenkuchen als Basis gebacken, er wird aber keinesfalls trocken! Die Kombination schmeckt einfach sensationell und ihr könnt mit diesem Kuchen sicher vielen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nach dem der Karottenkuchen ausgekühlt ist, geht es weiter mit dem Cheesecake. Die Cheesecake-Masse wird zubereitet und auf den Karottenkuchen gegeben - alles zusammen kommt dann erneut in den Ofen.

Klingt kompliziert und verrückt, geht aber ganz einfach! Leider war der Carrot-Cheesecake so schnell weg, dass für ein Anschnittfoto nichts mehr übrig wahr. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel - probiert ihn einfach aus.


Carrot-Cheesecake
für eine 26cm Springform/Tortenring

Zutaten:
für den Karottenkuchen:
  • 145 g Pecannüsse oder Walnüsse, etwas mehr für Deko
  • 90 g Zucker
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g gehobelte Karotten 
  • 160 g Mehl
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Zimt
  • ¾ Tl Ingwer
  • ½ Tl Muskat
  • evtl. ½ Tl Gewürznelken
  • evtl. ½ Tl Piment
    oder 1 Tütchen Lebkuchengewürz
für den Cheesecake:
  • 870 g Frischkäse
  • 200 g saure Sahne
  • 130 g Zucker
  • 4 große Eier
  • 4 EL Mehl 
  • 4 TL Zimt 
  • 1 Vanillezucker 
  • Schale von 1 Zitrone oder geriebene Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft
für den Guss:
  • 65 g Puderzucker
  • 80 g Frischkäse

Zubereitung:
für den Karottenkuchen:
  • Den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
  • Die Nüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 5-10 Minuten backen. Danach komplett abkühlen lassen und grob hacken. 
  • In einer Schüssel Zucker, Öl und Vanille ca. 4 Minuten verquirlen. Eier nacheinander zugeben. 
  • Nun die gehobelten Karotten unterheben und in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze vermengen.
  • Alles zusammen geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten. Die geschredderten Nüsse unterheben. 
  • Den Teig in die Springform geben und etwa 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Komplett auskühlen lassen, am besten über Nacht. 
  • Kleiner Tipp: Den Kuchen könnt ihr am besten in der Form lassen.
für den Cheesecake:
  • Für den Käsekuchen ebenfalls den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen und Frischkäse, saure Sahne sowie Zucker kurz aufschlagen, bis alles gut vermengt ist. 
  • Nun nacheinander die Eier zugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.Anschließend Mehl, Zimt, Zitronensaft sowie Zitronenschale und Vanillezucker zugeben. 
  • Dann die Käse-Creme über den ausgekühlten Karotten-Kuchen in der Form geben und glatt streichen. 
  • Die Springform rundherum mit Alufolie einpacken, sodass kein Wasser hineinkommen kann und in eine große ofenfeste Form stellen. Die Form etwa bis zur Hälfte mit Wasser füllen. So backt der Cheesecake im Wasserbad und wird super fluffig und cremig. Das ist übrigens auch ein bewährter Trick aus dem Heimatland des Cheesecakes - den USA ;)
  • Den Kuchen nun 1 Stunde bei 175°C backen und im Ofen auskühlen lassen. Über Nacht im Kühlschrank lagern. 
für den Guss:
  • Für das Topping Puderzucker und Frischkäse verquirlen und gleichmäßig über den Käsekuchen geben. Nach belieben mit Nüssen garnieren.

eure Hannah

Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars

Hallo meine Zuckerpuppen!
Ich habe diesmal für euch wieder etwas, das seinen Ursprung auf der anderen Seite vom großen Teich hat. Schwesterchen sei dank klicke ich mich nämlich durch viele amerikanische Back- und Foodblogs.






























Die Idee habe ich dort gefunden, das Rezept jedoch selbst zusammen gestellt und zwar für Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars - oder auf deutsch Schokosplitter-Keks-Käsekuchen-Schnitten! Ich finde, auf englisch klingt es irgendwie besser :D Ich bin ja eigentlich dafür, die deutsche Sprache aufrecht zu erhalten, wir haben so viele tolle Worte! Aber leider, leider, leider klingen manche Dinge auf englisch einfach schnittiger, ausgefallener und naja... besser. An meine Deutschlehrer: Es tut mir Leid, manchmal ist das so. Ich gelobe für die Zukunft mein Bestes zu geben!


Nichtsdestotrotz: Ich wusste direkt, dass muss ich ausprobieren. Es gibt kaum etwas besseres als Cookies, außer vielleicht Käsekuchen. Das tolle ist, hierbei muss ich mich nicht einmal entscheiden, ich kann einfach beides zusammen essen. Als ich meinem Freund von der Idee erzählt habe, war er direkt der gleichen Meinung. 

Während des Backens roch die ganze Wohnung schon nach einer unglaublich tollen Mischung aus Keks und Käsekuchen. Wir konnten auch nicht warten, bis dieser Blechkuchen abgekühlt war... Wir haben direkt ein warmes Stück probiert und ich hatte die ganze Zeit meine Oma im Ohr "Kind, iss keinen warmen Kuchen davon bekommt man Bauchweh!". Liebe Oma, ich sage dir hiermit: diese These habe ich als Kind sehr oft auf die Probe gestellt und kann dir sagen: das ist Quatsch. Trotzdem habe ich dich lieb!


Und weil die Schoko-Keks-Käsekuchen-Wunderteile einfach unglaublich lecker sind, gebe ich euch nun das Rezept für die kleinen Monster. Sie sind in 45 Minuten komplett fertig und ihr braucht keine außergewöhnlichen oder unglaublich teuren Zutaten. Einfach, schnell gemacht und das Wichtigste: Lecker!



Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars
für ein Blech oder Backrahmen von ca. 20 x 30 cm

Zutaten:
für den Keks-Teig:

  • 225 g Butter, weich
  • 225 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1 Tl Natron
  • 1 Tl Salz
  • 100 g Schoko-Drops/Chunks (evtl. mehr für oben)
für die Käsekuchen-Schicht:
  • 250 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und legt eure Form mit Backpapier aus. Wenn ihr keine Form habt, könnt ihr euch auch aus Alufolie einen Backrahmen falten und diesen mit Backpapier auslegen.
  2. Schlagt in einer Rührschüssel die Butter mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker cremig. Gebt anschließend die beiden Eier hinzu und vermengt alles gleichmäßig.
  3. Anschließend gebt ihr das Mehl zusammen mit Salz und Natron hinzu und verarbeitet alles zu einer gleichmäßigen Masse. Die Hälfte dieses Teiges streicht ihr auf den Boden eurer Form. In die andere Hälfte gebt ihr die Schoko-Drops/Chunks und hebt diese vorsichtig unter. Lasst ein paar über, die ihr vor dem Backen oben auf gebt, das sieht dann noch besser aus.
  4. Für die Käsemasse rührt ihr in einer anderen Schüssel den Frischkäse mit Ei, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse. Diese Masse verteilt ihr auf eurer Teigschicht in der Form.
  5. Anschließend mehlt euch die Hände ein. Jetzt werden aus dem restlichen Keksteig kleine platte Kekse geformt und oben auf die Käsekuchen-Masse gelegt. Es macht nichts, wenn ihr Lücken dazwischen habt, erst das macht die tolle Optik aus! Bestreut diese Keksteig-Stücke mit den restlichen Schoko-Drops/Chunks und backt alles 35 Minuten lang im Ofen.
  6. Am besten schmecken die Chocolate Chip Cookie Cheesecake Bars, wenn sie abgekühlt sind.
eure Hannah

Donauwellen-Cheesecake

Hallo ihr Zuckerpuppen!
Heute habe ich wirklich etwas tolles für euch: einen Donauwellen-Cheesecake.

Das heißt genauer: wunderschöner schwarz-weißer Donauwellen-Boden mit Kirschen, gekrönt mit einer Schicht aus super cremigem Cheesecake und dekoriert mit der typischen Donauwellen-Schoko-Glasur.


Ja, ich gebe zu, es klingt ein wenig... komisch? ungewohnt? Wie auch immer! Ihr wollt sicher wissen, wie ich auf diese komische Idee gekommen bin. Ich liiiiebe Käsekuchen. Es gibt nichts besseres, so locker fluffig und zart cremig. Aber wir waren zu Ostern bei meiner allerliebsten Back-Lehrerin eingeladen: meiner lieben Oma. Oma ist total gerne Donauwelle. Naja Oma isst (fast) jeden Kuchen gerne, aber Donauwellen besonders. 
Bei uns in der Familie sind sie auch ein Muss, wenn wir die Schwägerin meiner Oma besuchen. 
Ich wollte aber auch etwas neues ausprobieren und da ich bereits öfter von "Brownie-Bottom-Cheesecakes" gelesen habe und selber für die Cake & Bake Heaven einen Karotten-Cheesecake backen durfte, wollte ich dies auch mal mit einem anderen Klassiker als Boden ausprobieren. Gesagt - getan. 


Kurzerhand habe ich mit meiner Planung begonnen und bei der Lieblings-Oma das hoch gelobte Donauwellen-Rezept erfragt. Die Angaben, die sie zur Formgröße machen konnte, haben mich nicht zufrieden gestellt und so musste ich etwas rumprobieren.
Beim ersten Mal habe ich die normale Teigmenge aus dem Rezept für eine 20er Form genommen (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!). Das war definitiv zuviel Donauwellen-Teig und viel zu wenig Cheesecake. Dann hat meine Mama spontan einen zweiten gebacken, da sie den ersten Kuchen zu trocken fand. Sie hat versucht, die Käsemasse auf den leicht vorgebackenen Boden zu geben. Lecker war es aber optisch sah es eher aus, wie ein Vulkan. 
Letztendlich hat es dann mit der Hälfte des Rezeptes gut funktioniert. Die Cheesecakemasse durfte mehr werden und die Donauwelle wird vorgebacken und anschließend im Wasserbad mit dem Cheesecake quasi "überbacken".


Lange Rede, kurzer Sinn - vom Endergebnis waren alle beeindruckt. Vorher durfte ich mir Dinge anhören wie: "Ih! Und das soll schmecken?!" - "Hannah, du bist ja total verrückt!" oder "Kind, die gute alte Donauwelle von Tante Fia!"
Ja und was soll ich sagen, dann war auch meine Oma und der ganze Rest der Familie begeistert, wie lecker der Donauwellen-Boden mit einer Cheesecake-Schicht und Schoko-Topping schmecken kann!


Donauwellen-Cheesecake
für eine 20er oder 18er Springform

Zutaten:
für den Donauwellen-Boden:
  • 65 g Butter, weich
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier 
  • 3 EL Milch
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 Glas Kirschen
für den Cheesecake:
  • 500 g Frischkäse
  • 150 g Schmand
  • 3 Eier
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Mehl
für die Schokoladen-Glasur:
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre
  • optional: 15 g Kokosfett

Zubereitung:

für den Donauwellen-Boden:

  1. Heizt zu Beginn den Ofen auf 160°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine Springform oder einen Tortenring mit Backpapier aus. Gießt etwa 1/2 Glas Kirschen ab.
  2. Gebt die weiche Butter mit dem Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles hell cremig auf.
  3. Nun gebt ihr die Eier hinzu und schlagt diese auf niedriger Stufe unter die Masse. 
  4. Schüttet die Milch hinzu und verarbeitet alles zu einer glatten Masse. Anschließend gebt ihr das Mehl sowie das Backpulver hinzu und schlagt alles zu einem glatten Teig auf.
  5. Füllt nun die Hälfte eures Teigs in dir Form. In die andere Hälfte rührt ihr nun den Kakao ein. Gebt den dunklen Teig oben auf den hellen. Nun gebt ihr die Kirschen auf den Teig, verteilt sie schön gleichmäßig, eventuell braucht ihr nicht alle.
  6. Backt den Boden nun für etwa 35 - 40 Minuten, oder bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Lasst den Kuchen in der Form abkühlen.
für den Cheesecake:
  1. Weiter geht's mit der Verarbeitung, wenn der Donauwellen-Boden abgekühlt ist. Zuerst packt ihr die Form mit dem Donauwellen-Kuchen rundherum gut in Alufolie ein, so dass die Form auch wasserdicht ist. Hierfür schlagt ihr mindestens 2 Stücke Alufolie um die Form und drückt diese gut fest. Anschließend stellt ihr die Form in ein tiefes Backblech, eine große Auflaufform oder in ein anderes Gefäß, das ofenfest ist und groß genug, damit die Form darin eben steht. Dieses Gefäß wird später mit Wasser gefüllt. Heizt den Ofen erneut auf 160°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Nun geht es an's Zubereiten des Cheesecakes. Hierfür gebt ihr den Frischkäse mit Schmand und Zucker in eine Rührschüssel und schlagt alles auf.
  3. Gebt nach und nach die Eier hinzu und hebt zum Schluss das Mehl unter. Die Cheesecake-Masse gebt ihr nun auf euren Donauwellen-Boden.
  4. Füllt die ofenfeste Form in der euer Kuchen steht nun mit Wasser, bis das Wasser ca. bis zur Hälfte der Kuchenform reicht. 
  5. Nun ab damit in den Ofen für ca. 45 Minuten. Die Mitte darf noch ein wenig wackelig sein. Nehmt die Form vorsichtig aus dem Wasserbad und lasst den Kuchen abkühlen.
für die Schokoladen-Glasur:
  1. Abschließend, wenn euer Donauwellen-Cheesecake abgekühlt ist, schmelzt ihr die Kuvertüre (gegebenenfalls mit Kokosfett) im Wasserbad.
  2. Gebt diese über den Donauwellen-Cheesecake und lasst die Kuvertüre kurz anziehen. Zieht mit einer Gabel das typische Wellen-Muster in die Kuvertüre.
  3. Nun den Kuchen bis zum Verzehr kalt stellen - und einfach nur genießen!

eure Hannah

Mini Oreo New York Cheesecakes

Was wär' gäb' ich einen Oreo einem Vampir in einer Horrorshow? Hätt' er wirklich Lust auf mich, oder doch nur Durst auf Milch?

Ihr kennt sicher die aktuelle Oreo Werbung. Mir geht dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf... ganz schlimm. Ich fange sogar auf der Arbeit an, es zu singen und die Kinder stimmen mit ein!
Bei mir ist die Werbung also ein voller Erfolg, ein richtiger Ohrwurm. 


Nun hat sich mein Schwesterherz aus Köln zu einem Besuch angemeldet, da hab ich mich riesig gefreut. Wir haben beide viel zu tun und sehen uns meistens, wenn wir bei meinen Eltern sind aufgrund von Geburtstagen etc. Als sie mir erzählte, dass sie vorbei kommen möchte, lief die Oreo Werbung im TV. Prompt kam mir die Idee, etwas mit Oreos zu backen. Schwesterherz gefragt und sie war begeistert. Sie kennt aus Amerika auch die ganzen anderen verrückten Oreo Sorten, die es hier leide (noch?) nicht gibt.


Ihr habt ihr übrigens viele meiner Einfälle zu verdanken. Ich mag die amerikanische Küche, sie ist sehr experimentierfreudig und anders, nicht so traditionell wie unsere. Als sie ein Jahr dort war, hat sie immer wieder erzählt was es so gibt und mir dortige Food-Blogs gezeigt... Dabei kommt man immer wieder in's schwärmen. Leider gibt es sooo viele Dinge hier nur über das Internet zu kaufen - diese sind dann aber auch sehr teuer...

Trotzdem konnte ich dank Lisa viele Ideen und Anregungen sammeln, meine "To-Bake"-Liste ist laaaang ;)
Nun aber zurück zu den Mini Oreo New York Cheesecakes. Der Oreo bildet hier den Boden, gekrönt von einem leckeren, aromatischen New York Cheesecake. Ich liebe dieses kleine Format, es ist perfekt für Partys oder Feiern. Zudem macht es nicht wirklich mehr Arbeit als eine normal große Torte, aber bei dieser kann man den tollen Effekt des Bodens nicht erzielen, da es so einen riesigen Oreo einfach nicht gibt (außer vielleicht in Amerika?).

Wir haben sie geliebt und schnell verputzt. Also beschützt sie gut vor Naschkatzen.

Mini Oreo New York Cheesecakes
18 Stück

Zutaten:
  • 18 Oreos
  • 450 g Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 115 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 115 g Schmand
  • eine Prise Salz

Zubereitung:
  1. Heizt den Ofen auf 150°C Ober/Unterhitze vor. Bereitet eure Muffin-Form vor in dem ihr in jede Mulde ein Papierförmchen legt. Gebt in jedes Förmchen je einen Oreo Keks als Boden.
  2. Schlagt den Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine cremig auf.
  3. Gebt ein Ei hinzu und vermengt es, bis sich das Ei gut mit der Masse verbunden hat. Dann gebt das andere Ei dazu.
  4. Zum Schluss gebt den Schmand sowie die Prise Salz hinzu und schlagt alles erneut auf.
  5. Füllt nun jedes Förmchen bis oben hin mit der Cheesecake-Creme.
  6. Backt die Mini Cheesecakes nun für 25 - 30 Minuten. Sie sollten in der Mitte nicht mehr all zu sehr wackeln aber noch nicht braun sein.
  7. Lasst sie abkühlen und serviert sie am besten kalt aus dem Kühlschrank. Lecker!
eure Hannah

immer eine Sünde wert - Käsekuchen

Ich liebe Käsekuchen. In allen Varianten. Sie sind so wandelbar und vielfältig, ob als Muffin, Torte, Kuchen, Blechkuchen oder mit anderen Zutaten wie Schokolade, Rosinen, Nüssen oder auch als verrückter amerikanischer Käsekuchen mit leicht salziger Note (schaut mal hier)... sie schmecken immer super lecker!


Zudem erinnern mich Käsekuchen an die Zeit bei Oma, irgendjemand in der Familie hat immer einen Käsekuchen gebacken, er durfte nie fehlen.
Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich vom Bassermann Verlag das Backbuch "Heiß geliebte Käsekuchen" von Tanja Dostal zugeschickt bekommen habe!
Ich habe das Buch sofort verschlungen, ich liebe den Duft von neuen Büchern!
Das Buch ist in drei Rezeptkategorien unterteilt, Klassiker und Lieblinge, Allerlei Variationen und Torten und Törtchen. Ich möchte hier behaupten, es ist für jeden etwas dabei! Ob Käsekuchen aus dem Glas, no-bake Kuchen, kleine Törtchen oder Omas Rezept - und passend für den Herbst sogar ein Käsekuchen mit Kürbis!

Direkt positiv aufgefallen ist mir, dass das Buch zu Beginn erklärt, welche Milchprodukte sich für einen Käsekuchen eignen, wie diese hergestellt werden und welche Eigenschaften sie eurem Kuchen geben. Auf der nächsten Seite befindet sich eine Sammlung an Tipps, wie euch euer Käsekuchen perfekt gelingt.
Ganz hinten befindet sich übrigens noch ein Register in dem alle Rezepte alphabetisch sortiert sind, so findet ihr ganz schnell, was ihr sucht! Im Buch befinden sich über 40 Rezepte, jedes einzelne mit tollen Bildern die Lust aufs ausprobieren und backen machen.

Heute habe ich mir zum Kaffee eine der Torten ausgesucht. Ich sage euch, leicht war das nicht, die sehen alle so lecker aus! Ich habe mich aber dann für die Käsetorte mit Nussdecke entschieden.

Dafür braucht ihr (26er Form):
für den Teig:
  • 150 g Mehl
  • 30 g Kakaopulver
  • 1 Tl Backpulver
  • 70 g Zucker
  • 2 Eigelbe
  • 2 El Milch
  • 100 g kalte Butter
für die Käsecreme:
  • 150 g Pflaumenmus
  • 1 El Zwetschgenwasser (habe ich weg gelassen!)
  • 750 g abgetropfter Magerquark
  • 125 g Schmand
  • 3 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
für die Nussdecke:
  • 200 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 El Honig
  • 250 g gehackte Haselnüsse (ich hatte 200 g Haselnüsse, 50 g Mandeln)
  • 2 El Milch

So geht's:
  1. Für die Nussdecke Butter, Zucker und Honig in einem Topf aufkochen lassen. Topf von der Flamme nehmen und die Nüsse hinzugeben. Zum Schluss die Milch unterrühren.
  2. Alles vollständig abkühlen lassen.
  3. Für den Boden Mehl, Kakao und Backpulver sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. Zucker, Eigelbe und Milch in die Mitte geben und mit etwas Mehl vom Rand zu einem Brei vermengen.
  4. Nun die kalte Butter in kleinen Stücken darauf verteilen und alles von der Mitte aus zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  5. Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  6. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  7. Nach 30 Minuten den Teig aus der Kühlung nehmen und ausrollen. Den Teig groß ausrollen, auf den Boden der Form legen und einen Rand hoch ziehen. Den Boden mit der Gabel einstechen.
  8. Nun das Pflaumenmus mit Zwetschgenwasser verrühren (wenn ihr dieses verwendet) und auf den Boden geben.
  9. Dann für die Quarkcreme den Quark mit Schmand, Eigelben, Zucker und Butter verquirlen. Auf den Boden geben und glatt streichen.
  10. Die abgekühlte Nussmasse auf die Quarkcreme streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Im Ofen mit leicht geöffneter Tür auskühlen lassen.

Mein Fazit
- zum Rezept:
Oh nein... bei Torten geht mir nie was schief aber was heute los wahr... Der Kuchen war 1,5 Stunden im Ofen und war immernoch total wabbelig... der Boden ist nicht durch sondern sehr matschig und oben drauf ist er "leicht" gebräunt - obwohl ich ihn irgendwann mit Alufolie abgedeckt habe. Habe ich mich geärgert! Aber das kann jedem mal passieren. Habe auch zuerst mit Ober/Unterhitze gebacken, glaube das war mit ein Fehler, stand zwar im Rezept aber ok ;) Kaum zu glauben aber wahr: geschmeckt hat er trotzdem super! Ich werde den Kuchen aufjedenfall nochmal testen.
- zum Buch:
Das Buch lohnt sich! Die Tipps und Infos zu Beginn sind sehr hilfreich und die Bilder machen wirklich Lust auf mehr. Jeder wird in diesem Buch fündig da die Bandbreite der Rezepte enorm ist, ob Omas Käsekuchen oder tolle Cake-Pops, alles ist dabei. Zudem werden viele Zutaten genutzt, die man immer zuhause hat. Also auch ein Buch für Spontanbäcker!

eure Hannah

Salty-Cheesecake

Salty-Cheesecake... klingt komisch?
Dachte ich auch erst. Aus dem Grund lasse ich immer erst alle probieren und verrate dann, was drin ist. Und siehe da, alle sind begeistert! Mir gefällt dieser Kuchen so gut, da er nicht so süß ist. Die Kombi aus salzigem und knusprigen Boden und Topping und der tollen Käsecreme mit dem Karamell... Einfach ein Traum!

Ihr braucht für eine 26er Form:

für den Boden
  • 150 g Hobbit-Kekse oder Vollkorn Butterkekse
  • 50 g Kartoffelchips (Original oder Paprika)
  • 50 g Salz-Brezeln
  • 2 EL Kaffeepulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 75 g geschmolzene Butter
für die Creme
  • 600 g Frischkäse
  • 200 g Créme Fraîche
  • 100 g Zucker
  • Schale einer 1/2 Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • So sieht die gekochte Kondensmilch aus
  • 4 Eier
für die Karamellcreme
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

So wird's gemacht:
  1. Schmeißt den Ofen an ;) 150°C bei Ober/Unterhitze.
  2. Startet mit der Dose Kondensmilch. Gebt sie in einen Topf und lasst die Dose 1,5 - 2 Stunden kochen. Schaut, dass sie immer mit Wasser bedeckt ist! NICHT öffnen, wenn die Dose noch heiß ist, das versaut euch sonst die ganze Küche.
  3. Fettet eure Springform ein und schlagt den Boden sowie die Ränder mit Alufolie ein, damit sie nachher wirklich dicht ist.
  4. Zerkleinert die Hobbits, Chips sowie Salz-Brezeln und gebt das Kaffeepulver sowie das Meersalz hinzu. Nehmt etwa 1/4 der Masse und stellt sie zur Seite.
  5. Nun gebt die geschmolzene Butter hinzu und gebt alles auf den Boden der Springform. Drückt es mit einem Löffel gut fest. Nun ab damit in den Kühlschrank für ca. 20 Minuten.
  6. Frischkäse, Créme Fraîche, Zucker, Zitronenschale und Vanillezucker verrühren. Die Eier erst am Schluss unterheben.
  7. Jetzt füllt ihr die Masse in die Springform.
  8. Nehmt nun ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform und füllt diese einige Zentimeter mit Wasser und stellt die Springform hinein. Das Wasser bewirkt, dass der Kuchen wunderbar fluffig und cremig wird.
  9. Alles nun 60 Minuten backen, den Ofen nicht öffnen! Wenn der Kuchen in der Mitte noch ein wenig wackelig ist, ist er perfekt. 

Natürlich könnt ihr auch die Zutaten für den Boden durch z.B. Butterkekse, Vollkornkekse etc. ersetzen.
Stellt den Kuchen am besten über Nacht kühl. Am nächsten Tag streicht ihr ihn dann mit der gekochten Kondensmilch ein und gebt die restlichen Krümel oben auf :)

eure Hannah