Hallo Zuckerschnecken!
Dieses Törtchen gab es zum Geburtstag meines Freundes. Er hat sich zum Abschluss des Sommers noch etwas fruchtiges gewünscht - diesen Wunsch habe ich ihm natürlich gerne erfüllt.
Geworden ist es also ein Mandelbiskuit mit einer Pfirsich-Buttercreme, getränkt mit Pfirsichsaft und dekoriert mit Pfirsichen. Mein Freund war begeistert und allen hat die Torte gut geschmeckt. Ich habe allerdings wieder viel zu viel gebacken, so haben unsere neuen Nachbarn direkt einmal probieren dürfen. Die haben sich gefreut ;)

Wenn ihr dieses leckere Törtchen nachbacken wollt, kommt hier euer Rezept. Das Törtchen könnt ihr auch mit Pfirsichen aus der Dose backen, so holt ihr euch den Sommer immer nach Hause.
Pfirsich-Mandel-Torte
Ihr braucht für ein 22cm Törtchen:
für den Mandelbiskuit:
- 5 Eier
- 1,5 Prisen Salz
- 150 g Zucker
- 180 g gemahlene Mandeln
- 30 g Speisestärke
- 45 g Mehl
- 3/4 Tl Backpulver
für die Pfirsichbuttercreme:
- 600 ml Pfirsichpüree (entspricht etwa 600 g frischen oder Dosen Pfirsich)
- 60 g Speisestärke
- 60 g Puderzucker
- 300 g Butter, weich
- evtl. Lebensmittelfarbe
- Pfirsichsaft zum tränken der Böden
- 2 Pfirsiche für die Dekoration
Zubereitung:
für den Biskuit:
- Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen und den Tortenring in Backpapier einschlagen.
- Nun die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen.
- Wenn der Eischnee schön steif ist, hebt vorsichtig das Eigelb unter.
- Anschließend siebt ihr das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver über die Eischnee-Masse. Gebt ebenso die Mandeln hinzu und hebt alles vorsichtig unter.
- Gebt den Teig in eure Form und streicht ihn glatt, backt ihn für ca. 40 - 45 Minuten.
für die Pfirsichbuttercreme:
- Püriert die Pfirsiche, bis sich in der Masse keine Stückchen mehr befinden. Ist sie sehr dickflüssig, gebt etwas Pfirsichsaft hinzu.
- Gebt die Speisestärke in eine kleine Schüssel und gebt etwa 4 - 6 EL Fruchtpüree hinzu, verrührt alles gut.
- Kocht das Pfirsichpüree auf, wenn es köchelt gebt ihr die Speisestärke-Mischung hinzu und verrührt, sich sich die Stärke gut aufgelöst hat. Lasst alles noch einmal erneut aufkochen, ihr merkt, wie die Masse direkt eindickt. Dabei immer schön rühren.
- Deckt den Pfirsichpudding mit Frischhaltefolie ab, legt diese direkt auf die Oberfläche des Puddings, damit er keine Haut bildet.
- Wenn der Pfirsichpudding abgekühlt ist (am besten über Nacht) könnt ihr die Butter mit dem Puderzucker cremig schlagen. Anschließend gebt ihr nach und nach den Pfirsichpudding hinzu und schlagt alles gut auf.
- Ihr könnt die Creme noch einfärben, um den Farbeffekt zu verstärken, ich habe hierfür gelb und rot von Wilton genommen.
eure Hannah
Ich kann es einfach nicht lassen. Ich will es auch gar nicht lassen. Denn Erdnussbutter und Schokolade, das ist fast die beste Kombination die es gibt. Süß & Salzig. Zwei tolle Farben. Einfach lecker.
Diese Erdnussbutter-Schokoladen-Torte ist für den Geburtstag meiner Mama entstanden, sie hat sich diese Torte gewünscht. Wir haben in ihren Geburtstag rein gefeiert und die Torte durfte ich ihr um Mitternacht übergeben. Alle waren begeistert und ganz schnell war auch die Torte weggefuttert. Schade drum - aber ich habe sie seitdem schon des öfteren erneut backen dürfen!
Für die Dekoration habe ich Reeses Peanut Butter Cups und Reeses Peanut Butter Chips im Internet bestellt. Die Peanut Butter Cups kennen bestimmt schon viele von euch, leider sind sie in Deutschland immer noch schwer erhältlich. Die Peanut Butter Chips sind ein MUSS für jeden Erdnussbutter-Liebhaber, denn sie lassen sich in Cookies verarbeiten wie Schoko-Drops oder ihr könnt sie schmelzen wie Schokolade, so habe ich zum Beispiel die Schoko-Erdnuss-Splitter oben auf der Torte hergestellt.
Die Torte ist wirklich einfach zu backen und auch für die Erdnussbutter-Creme müsst ihr kein Küchen-Genie sein, diese Torte macht einfach die wunderbare Kombination so unglaublich lecker! Auf dem Foto seht ihr übrigens den Kuchen mit zwei statt drei Lagen, wollte ich mal ausprobieren. Mit drei Lagen passt aber mehr Erdnussbutter-Creme dazwischen - viiiiiel besser!
Erdnussbutter-Schokoladen-Torte
für ein 20 cm Törtchen

Zutaten:
für den Schokoladenkuchen:
- 300 g Mehl
- 600 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 115 g Kakaopulver
- 1 EL Natron
- 1,5 TL Backpulver
- 1,5 TL Salz
- 3 Eier
- 360 ml Buttermilch
- 360 ml starker Kaffee
- 180 ml geschmacksneutrales Öl
für die Erdnussbutter-Creme:
- 450 g Erdnussbutter
- 250 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g Butter, weich
- 175 g Frischkäse (Philadelphia)
für die Deko:
- 150 g Zartbitter-Schokolade
- Reeses Peanut Butter Cups
für die Bruchschokolade:
- 100 g Zartbitter-Schokolade
- 75 g Reeses Peanut Butter Chips
- 20 g Palmin Soft
Zubereitung:

- Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor. Legt eine 20 cm Backform mit Backpapier aus.
- Vermischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz) gut miteinander.
- In einer anderen Schüssel vermischt ihr die Eier mit der Buttermilch, dem Kaffee sowie dem Öl und schlagt alles kurz auf, bis sich die Zutaten gut vermengt haben.
- Gebt nun die trockenen Zutaten zu den feuchten und mixxt alles 2 Minuten lang gut durch. Nicht wundern, der Teig ist sehr dünn.
- Aus dem Teig werden nun nacheinander drei Böden gebacken. Gebt jeweils 1/3 des Teiges in eure 20 cm Form und backt jeden Boden etwa 20 - 25 Minuten lang (Stäbchenprobe nicht vergessen).
- Für die Erdnussbutter-Creme schlagt ihr die Butter mit dem Vanillezucker cremig auf. Gebt die Erdnussbutter hinzu und rührt diese ebenfalls gründlich unter. Anschließend siebt ihr den Puderzucker und gebt diesen ebenfalls zur Erdnussbutter-Creme. Zum Schluss gebt ihr den Frischkäse hinzu und rührt diesen ebenfalls unter, bis alles gut vermischt ist.
- Nun könnt ihr die drei Böden stapeln und zwischen die Böden eine Schicht Erdnussbutter-Creme geben. Ist die Torte fertig gestapelt, ummantelt ihr sie mit dem Rest Erdnussbutter-Creme.
für die Deko:
- Für die Bruchschokolade habe ich Zartbitter-Schokolade sowie Reeses Peanut Butter Chips mit Palmin getrennt im Wasserbad geschmolzen und anschließend die Schokolade auf ein Backpapier gegeben. Anschließend habe ich die geschmolzenen Peanut Butter Chips in Klecksen auf die noch flüssige Zartbitter-Schokolade gegeben und mit einem Schaschlikspieß vermischt. Ein paar Stunden trocknen lassen und dann in Stücke brechen.
- Für die verlaufene Schokolade habe ich ebenfalls Zartbitter-Schokolade geschmolzen und diese anschließend über die gekühlte Torte gegeben. Vorsichtig in Richtung der Ränder streichen und die Schokolade härtet durch den kalten Untergrund schnell aus.
eure Hannah
Frohe Ostern meine Zuckerschnuten!
Passend zum Fest habe ich für euch ein Rezept für Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes. Ich habe dieses Rezept in den letzten 2 Wochen drei mal gebacken - die Cupcakes waren schneller weg, als ich schauen konnte. Meine Familie hat sie verschlungen! Naja, ich war auch nicht ganz untätig.
Sie schmecken super leicht und sind total saftig. Zudem schmecken sie durch die Möhren und Walnüsse sehr aromatisch und haben ein wunderbares Mundgefühl. Ihr könnt sie sogar als gesund verkaufen! Wobei, man soll sich ja ruhig auch mal etwas gönnen.
Die Zubereitung der Cupcakes ist wirklich einfach und trotz der Raspelei mit den Karotten ist der Teig wirklich schnell hergestellt und abgebacken.
Ich bin auf die Idee gekommen, da ich Karotten-Kuchen einfach sehr lecker und aromatisch finde. In der Cake & Bake gibt es aktuell auch einen wunderbaren Carrot-Cheesecake von mir für Ostern. In diesem sind auch Karotten und Nüsse im Teig, und zudem eine Prise Zimt. Der Zimt hebt das Nuss-Aroma wunderbar hervor.
Als Topping gibt es dazu eine Karamell-Buttercreme mit Karamell-Spritzern oben auf. Ich habe mehrere Versuche für meine erstes Karamellsoße gebraucht, aber ich kann euch nun genau sagen, woran es bei mir lag. Ich musste trotz der geringen Menge Zucker den größten Topf nehmen, den ich habe (ein riesiger Suppen-Topf) damit die Zuckerschicht am Boden so dünn wie möglich ist. Nehmt ihr einen zu kleinen Topf, ist die Zuckerschicht dicker. Dadurch wird der Zucker unten zu schnell zu Karamell und wird zu bitter, wobei der Zucker oben noch lange nicht geschmolzen ist. Meinen Herd habe ich auch nur auf Stufe 1 von 9 statt auf mittlere Hitze gestellt.
Karotten-Walnuss-Karamell-Cupcakes
für 12 - 14 Cupcakes

Zutaten:
für die Cupcakes:
- 200 g Zucker
- 120 g Mehl
- 1 Tl. Natron
- 1/2 Tl. Salz
- 1,5 Tl. Zimt
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 180 ml Öl
- 2 Eier
- 130 g geriebene Möhren
- 70 g gehackte Walnüsse
- 115 g geriebener Apfel
für das Topping:
- 120 g Butter, weich
- 200 g Puderzucker
- 224 g Frischkäse (Philadelphia)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/4 Tl. Salz
- 60 ml Karamell-Soße
- 70 g gehackte Walnüsse
für die Karamellsoße:
- 200 g Zucker
- 80 g Butter
- 120 ml Sahne
- 1/4 Tl. Salz
Zubereitung:
für die Cupcakes:
- Heizt den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vor und bestückt eure Muffinform mit Papier-Förmchen.
- Mischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Natron, Salz, Zimt, Vanille) zusammen.
- Gebt das Öl und die Eier hinzu und schlagt alles mit dem Mixer auf, bis es gut verbunden ist.
- Nun gebt ihr die geriebenen Möhren sowie Äpfel und die gehackten Nüsse hinzu und hebt diese unter.
- Füllt die Förmchen zu 3/4 mit Teig und backt sie für etwa 15 Minuten (Stäbchenprobe!). Lasst die Cupcakes anschließend abkühlen.
für die Karamellsoße:
- Gebt den Zucker in einen möglichst großen Topf. Erhitzt den Zucker auf niedriger Stufe bis der Zucker beginnt zu karamellisieren. Nun schwenkt ihr den Topf ab und an, bis der ganze Zucker karamellisiert ist. Rührt nicht mit einem Löffel um, an dem würde einfach alles kleben bleiben.
- Wenn alles karamellisiert ist, nicht mehr lange warten! Sonst wird eure Soße bitter. Rührt die Butter unter und nehmt den Topf anschließend von der Flamme.
- Gießt die Sahne hinzu, verrührt alles gut. Zum Schluss gebt ihr noch die Prise Salz zu eurer Karamell-Soße. Nun lasst sie abkühlen.
für das Topping:
- Schlagt die Butter in einer Rührschüssel mit Zucker, Salz und Vanillezucker auf, bis sie hell und cremig ist.
- Gebt nun den Frischkäse hinzu und schlagt alles weiter auf.
- Zum Schluss gebt ihr noch die Karamellsoße hinzu und rührt sie gut unter die Creme.
- Stellt die nun kurz kalt, bevor ihr sie auf die Cupcakes spritzt.
- Verziert die Cupcakes mit Walnuss-Stücken und Karamellsoße.
eure Hannah
Bereit für ein bisschen Sonne und leuchtendes gelb?
Dann nicht's wie weiter gelesen!
Dies ist mein erstes Törtchen, das mit Buttercreme eingestrichen und nicht mit Fondant eingedeckt ist. Es ist ein Geburtstagstörtchen für meinen Schwiegerpapa gewesen. Er liebt den Geschmack von Zitronen. Also sollte eine richtige kleine Zitronenbombe her und das Ergebnis seht ihr hier.
Das Törtchen sollte einmal ohne Fondant sein, ich wollte den Ombre-Look auch einmal ausprobieren zudem wird Fondant hier nicht so sehr geliebt, wenn es um den Geschmack geht.
Außerdem konnte ich endlich meine tolle Tortenplatte von Driftwood & Stones verwenden, ich liebe sie!
Zu Beginn war ich mir recht unsicher, was es für ein Törtchen werden sollte - da habe ich meine Schwiegermama zu Rat gezogen und sie gab mir den Zitronen-Tip. Also konnte die Planung des durch und durch gelben Törtchen los gehen. Als Boden habe ich meinen Zitronenkuchen gebacken, allerdings in einer geringeren Menge (schreibe ich euch unten hin). Ich habe den Kuchen in drei einzelnen Böden gebacken und diese mit den Wilton Gelfarben unterschiedlich stark gelb gefärbt.
Als Füllung zwischen den Boden dient eine schöne, dicke Schicht Lemon Curd die die Böden saftig hält. Außen ist die Torte eingestreichen mit einer Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme, diese hat mir besonders gut gefallen da sie durch das Lemon Curd und den Frischkäse nicht zu mächtig ist. Diese habe ich ebenfalls im Ombre-Look eingefärbt.
Dieses Törtchen durfte ich per Bus an sein Ziel bringen, das war schon ganz lustig, wie die Leute geschaut haben! Das Törtchen kam allerdings super an - bei den Leuten im Bus, die ganz begeistert waren und nachfragten was das ist und wie das geht und (was natürlich wichtiger ist) bei meinen Schwiegereltern.
Viel übrig geblieben ist nicht - und darum hier für euch das Rezept für den Triple Lemon Cake (ihr braucht eine andere Größe? Dann schaut mal hier!).

Triple Lemon Cake
Zutaten für ein 20 cm Törtchen:
für den Boden:
- 260 g Butter, weich
- 260 g Zucker
- 260 g Mehl
- 5 Eier
- 1 Vanillezucker
- 1 Backpulver
- 75 ml Zitronensaft
- 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
für die Füllung:
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
- 225 g Butter, weich
- 115 g Frischkäse (Philadelphia)
- 120 g Lemon-Curd
- 400 - 500 g Puderzucker
- 1 Päckchen Zitronenabrieb/Schale einer Bio-Zitrone
Zubereitung:
für den Boden:
- Heizt euren Ofen auf 170°C Ober/Unterhitze vor.
- Schlagt in einer Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig.
- Arbeitet anschließend die weiche Butter unter.
- Mischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Zitronenabrieb. Gebt die Mehl-Mischung abwechselnd mit dem Zitronensaft zum Teig und arbeitet alles gut ein.
- Teilt den Teig in drei Portionen, ich habe eine Portion in der original Farbe gelassen und zwei mit dem Gelb der Wilton Icing Colors unterschiedlich stark eingefärbt.
- Gebt euren Teig anschließend in die Form und backt ihn etwa 20 Minuten aus (Stäbchenprobe!). Lasst die Böden anschließend gut auskühlen.
für die Füllung:
- Bereitet einmal das Lemon-Curd zu, das Rezept findet ihr hier. Alternativ könnt ihr auch Lemon Curd kaufen. Wenn ihr es selber zubereitet, macht dies am Vortag, damit das Lemon-Curd abkühlen und fest werden kann.
für die Lemon-Curd-Frischkäse-Buttercreme:
- Schlagt die Butter in einer Schüssel auf, bis sie hell und cremig ist.
- Gebt den Frischkäse, die Zitronenschale sowie das Lemon-Curd hinzu und schlagt es weiter auf, bis die Masse homogenist.
- Nun gebt ihr den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu. Schlagt die Buttercreme nun für zwei Minuten auf hoher Stufe auf.
- Eure Buttercreme ist nun fertig, auch hier habe ich die Buttercreme in drei Portionen geteilt und 2 davon mit den Wilton Colors eingefärbt und eine in der natürlichen Farbe belassen. Den natürlichen Farbton erkennt ihr an der hellsten Buttercreme-Schicht.
Anschließend habe ich die Böden gestapelt und mit Lemon-Curd bestrichen. Mein dunkelster Boden ist unten, der hellste oben - wie auch bei der Buttercreme außen. Ich habe die Torte mit Lemon-Curd im Kühlschrank einige Stunden anziehen lassen und sie dann mit der Buttercreme eingestrichen.
eure Hannah
Leckere Fruchtbuttercreme! Und urteilt nicht so schnell, so sehr nach Butter schmeckt sie garnicht. Gebt ihr eine Chance, immerhin ist weniger als die Hälfte Butter. Ich mag die Fruchtbuttercreme, da sie ein wenig rustikal ist aber doch fruchtig und wirklich einfach zuzubereiten. Sie wird auch wirklich fest, so dass ihr keine Gelatine benötigt.
Ihr könnt für die Fruchtbuttercreme frische oder tiefkühl Früchte nutzen, das ist ganz euch überlassen - und der saisonalen Verfügbarkeit.
Ihr könnt auch jede Frucht benutzen, die euch lieb ist. Ich habe übrigens auch die Fruchtbuttercreme schon mit Keksstückchen verfeinert - lecker! Passender Alkohol zu euren Früchten unterstreicht deren Geschmack übrigens nochmal, das würde ich aufjedenfall nutzen wenn keine Kinder dabei sind.
Ihr braucht für eine 26er Torte:
- 600 ml Fruchtpüree
- 60 g Speisestärke
- 60 g Puderzucker
- 300 g weiche Butter
So geht's:
- Püriert die Früchte und gebt, wenn das Fruchtpüree noch sehr dickflüssig ist, etwas Fruchtsaft dazu. Optional könnt ihr das Fruchtpüree auch durch ein feines Sieb streichen, um Kerne zu entfernen.
- Nehmt etwa 4 EL Fruchtpüree ab und rührt es mit der Stärke glatt. Gebt das Fruchtpüree zur Stärke und nicht andersherum - dann vermeidet ihr Klümpchen.
- Kocht das Fruchtpüree auf dem Herd auf. Wenn es kocht, nehmt es von der Platte und rührt die Stärke-Mischung unter.
- Die Masse wird sofort etwas fester. Trotzdem muss sie nun unter rühren noch einmal aufgekocht werden, damit der Stärke-Geschmack verschwindet.
- Bedeckt nun die Oberfläche des Fruchtpuddings mit Frischhaltefolie und lasst ihn abkühlen, am besten über Nacht.
- Ich stelle den Pudding immer mit der Butter in meinen Küchenschrank, damit die Butter Zimmertemperatur hat. Das ist wichtig, denn haben beide Massen eine unterschiedliche Temperatur, gerinnt die Fruchtbuttercreme.
- Nun schlagt ihr die Butter mit dem Puderzucker auf, bis sie cremig ist. Gebt anschließend Esslöffel für Esslöffel des Fruchtpuddings zur Butter. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun noch 1-2 EL Alkohol hinzu geben, dieser verstärkt den Geschmack der Früchte.
eure Hannah
Oh wie ich mich freue, euch mein Tussi-Törtchen zeigen zu können!
Sowas in der Art habe ich bisher noch nicht gemacht, es ergab sich einfach noch kein Anlass. Und die Fotos sind besser als die Male zuvor :D Ich hoffe, das ist in Zukunft immer so... Zudem habe ich hier den Fondant der Firma RBV Birkmann getestet (der rosa Fondant ist von Birkmann - der in schwarz ist ein anderer...).
Das Tussi-Törtchen ist für die liebe Jil zu ihrem 18. Geburtstag, ich hoffe sie hat sich gefreut. Herzlichen Glückwunsch Jil!
Die Deko habe ich bereits vorher aus Modellierfondant hergestellt, das hat mir richtig Spaß gemacht. Auch das Zebra-Muster durfte ich nun das erste mal ausprobieren, das ging super easy - wäre da nicht dieser grausame, schwarze Fondant gewesen... ihr erkennt sicher auf dem Foto, das er immer gerissen ist.
Innen befindet sich ein Wunderkuchen mit Waldbeer-Buttermilch gefüllt mit Waldbeer-Buttercreme und Zartbitter-Ganache. Mit Buttermilch arbeite ich total gerne, sie bringt einen tollen Geschmack in den Kuchen - eine Premiere war für mich übrigens die Waldbeer-Buttercreme. Und weil sie so lecker und garnicht so mächtig war, hier das Rezept.
Ihr braucht für eine 26er Torte:
- 600 ml Fruchtpüree (hier TK-Beerenmix)
- 60 g Speisestärke
- 60 g Puderzucker
- 300 g weiche Butter
So geht's:
- Püriert die Früchte und gebt, wenn das Fruchtpüree noch sehr dickflüssig ist, etwas Fruchtsaft dazu. Optional könnt ihr das Fruchtpüree auch durch ein feines Sieb streichen, um Kerne zu entfernen.
- Nehmt etwa 4 EL Fruchtpüree ab und rührt es mit der Stärke glatt. Gebt das Fruchtpüree zur Stärke und nicht andersherum - dann vermeidet ihr Klümpchen.
- Kocht das Fruchtpüree auf dem Herd auf. Wenn es kocht, nehmt es von der Platte und rührt die Stärke-Mischung unter.
- Die Masse wird sofort etwas fester. Trotzdem muss sie nun unter rühren noch einmal aufgekocht werden, damit der Stärke-Geschmack verschwindet.
- Bedeckt nun die Oberfläche des Fruchtpuddings mit Frischhaltefolie und lasst ihn abkühlen, am besten über Nacht.
- Ich stelle den Pudding immer mit der Butter in meinen Küchenschrank, damit die Butter Zimmertemperatur hat. Das ist wichtig, denn haben beide Massen eine unterschiedliche Temperatur, gerinnt die Fruchtbuttercreme.
- Nun schlagt ihr die Butter mit dem Puderzucker auf, bis sie cremig ist. Gebt anschließend Esslöffel für Esslöffel des Fruchtpuddings zur Butter. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun noch 1-2 EL Alkohol hinzu geben, dieser verstärkt den Geschmack der Früchte.
eure Hannah
Eine Alternative zur Ganache ist die Amerikanische Buttercreme. Sie ist, genau wie Ganache, fondanttauglich. Das heißt, ihr könnt sie als Unterlage für euren Fondant auf Torten, Cupcakes etc. nutzen. Buttercreme lässt sich gut einfärben.
Ihr braucht:
- 320 g Palmin (Palmfett) oder Butter
- 100 ml lauwarme Milch
- 3 EL Schlagcremepulver/Puddingpulver
- 900 g gesiebter Puderzucker
So geht's:
- Gebt das Palmin/die Butter, das Schlagcremepulver/Puddingpulver und die Milch in eine Rührschüssel und schlagt alles mindestens 3 Minuten auf.
- Dann nach und nach den Puderzucker zugeben.
- Alles mindestens 5 Minuten aufschlagen, je länger ihr die Creme aufschlagt, desto cremiger wird sie.
eure Hannah