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Süß & Samtig bei Horror Tattoos {Video}

Hallo meine Zuckerschnecken!
Was habe ich lange gewartet, um euch den heutigen Beitrag zeigen zu können.
Ich war bei der Produktion der Serie Horror Tattoos - wir retten deine Haut in Duisburg! 


Wie es dazu kam?
Mein Freund war in der ersten Staffel im letzten Jahr bei dem Casting in Essen, denn er hatte ein richtig schlechtes Tattoos und wir dachten, wir versuchen unser Glück! Als wir die ganzen Menschenmassen sahen, war die Hoffnung so gut wie verflogen. Es war damals ein langer Tag und er kam immer und immer wieder eine Runde weiter, wir waren total aufgeregt!
Letztendlich hat er in der ersten Staffel ein wunderbares Cover-Up von Mick gewonnen und von da an hat sich für uns vieles verändert. Warum verändert? Das alte Tattoo war schlecht gestochen und seine Ex-Freundin trug das gleiche. Für uns beide war das nicht wirklich schön. Nun ziert ein wunderschöner japanischer Koi seinen Unterarm und die Erweiterung ist schon geplant.


Dieses Jahr wurde ein Casting für die zweite Staffel im Landschaftspark in Duisburg produziert. Mein Freund und ich waren hinter den Kulissen dabei und haben das Produktions-Team unterstützt. Total gefreut haben wir uns, da eine weitere Siegerin aus der Essener Sendung vom letzten Jahr dabei war und wir noch eine alte Bekannte dort treffen durften! Auf dem Foto seht ihr von links nach rechts: Vivi (Gewinnerin aus dem Vorjahr), Berti, Mick, mich, vor mir mein Freund Yves (ebenfalls Gewinner aus dem Vorjahr), Nancy, Randy und die liebste Kati.

Um mich für das wunderbare Cover-Up von meinem Freund zu bedanken, habe ich dem Horror-Tattoos Team rund um die liebe Produzentin Heike eine Torte gebacken. Die Füllung ist eine Fruchtbuttercreme aus Erdbeeren. Zudem habe ich Schoko-Bons unter die Fruchtbuttercreme gehoben, denn die liebt die Jury! Innen befindet sich außerdem ein Wunderkuchen mit Erdbeermilch. Die Torte ist eingedeckt mit weißem Fondant und die Farbkleckse sind aus eingefärbter Ganache aus weißer Schokolade. Und entschuldigt die Fotos, ich habe verpennt hier zu Hause gute zu machen...


Den Aufleger hat mit übrigens die liebe Ines von Fun Bakery gesponsert. Ihre Produkte sind meine erste Wahl, was essbare Fotos angeht, die Fondant-Aufleger haben einfach eine unglaublich gute Qualität, schmecken und Ines ist super fix im Versand! 

Hier im Video, gemacht von der lieben Heike, könnt ihr sehen, wie ich der Jury die Torte überreiche (und ihr seht meinen Freund mit seinem Cover-Up)!



Die Qualität ist nicht so bombe - war leider nur eine Handykamera, entschuldigt das bitte.

eure Hannah

Coca Cola light Torte

Hallo Schleckermäuler!
Heute zeige ich euch mein erstes Törtchen im neuen Jahr! Es ist für den Geburtstag der lieben Jacky. Jacky ist ein riesen Coca Cola Fan - aber eben Cola light! Zu ihrem Geburtstag durfte sie sich so auch über eine Coca Cola light Torte freuen, die ihre Freunde ihr geschenkt haben.

In der Torte versteckt sich ein Wunderkuchen. Diesen habe ich natürlich mit Coca Cola light gebacken ;)



Als Füllung gibt es eine Schoko-Creme auf Pudding-Basis mit Kirschen. Das, was ich davon genascht habe, war soooo lecker! Doof, dass ich jetzt von dem Törtchen nichts abbekomme.
Die Creme habe ich frei Schnauze zubereitet und ich muss sagen, lecker, lecker, lecker! Nicht so mächtig und trotzdem schokoladig. Yummie.
Da die Creme nicht Fondant tauglich ist, habe ich sie mit einem Kuchen-Ring vom Fondant isoliert, wie genau das geht, seht ihr hier. Ich fülle alle meine Torten so, ich finde, dass es optisch mehr her macht und die Torte sich so total leicht und eben mit Ganache einstreichen lässt.
Als Ganache habe ich übrigens, wie fast immer, Zartbitter benutzt.
Das Törtchen habe ich weiß eingedeckt und mit silberner Farbe von Rainbow Dust bepinselt. Das Logo habe ich aus Fondant-Strängen gelegt.



So genug bla bla - hier kommt das Rezept!


Coca Cola Wunderkuchen

Ich habe die normale Menge gemacht, die ihr auch in meinem Rezept findet. Als Flüssigkeit habe ich 200 ml Coca Cola light benutzt.

Schoko-Kirsch-Creme

Zutaten:
  • 250 g Mascarpone
  • 400 g Schokopudding
  • 75 g Kakaopulver
  • 75 g geschmolzene Schokolade, hier Zartbitter
  • 200 g Sahne
  • 1 Glas Kirschen
  • 1 Päckchen Gelatine, gemahlen

Zubereitung:
  1. Ich habe den Schokopudding am Vortag selber gekocht nach Packungsanweisung, ihr könnt aber auch gekauften nehmen.
  2. Gebt den Mascarpone mit dem Schokopudding in eine Rührschüssel und schlagt die Masse schön auf, bis sich alles gut vermischt hat. Gebt nun das Kakaopulver dazu und rührt es unter.
  3. Schmelzt nun die Schokolade über dem Wasserbad und rührt sie unter die Masse.
  4. Gießt die Kirschen in ein Sieb und fangt den Kirschsaft auf. Gebt zu der Gelatine 6 El des Kirschsafts und lasst sie 10 Minuten quellen.
  5. Schlagt anschließend die Sahne steif und hebt sie unter die Masse.
  6. Erhitzt die Gelatine, bis sie flüssig ist und gebt nach und nach einige Löffel der Schoko-Creme hinzu, um die Gelatine abzukühlen. Rührt nun die gesamte Gelatine Masse under die Creme.
  7. Gebt zum Schluss die Kirschen dazu und hebt sie vorsichtig unter. Nun könnt ihr die Torte damit füllen.

eure Hannah

Schiefes unter'm Weihnachtsbaum

Frohe Weihnachten ihr Naschkatzen 
Vorab: Entschuldigt bitte diesen ellen langen Beitrag! Aber ich habe versucht euch alles gut und verständlich zu erklären und alle Rezepte gut zu erläutern.
Wenn schon der Tannenbaum auf keine Fälle schief sein darf, dann aber die Weihnachtstorte!
Ich wollte schon lange eine Topsy Turvy Torte herstellen, hatte aber immer ein bisschen Bammel, ob das so klappt. Ich habe oft gelesen, dass man sie nicht füllen kann und dass das sowieso überhaupt nichts für Anfänger ist. Ich hatte riesigen Respekt vor dieser Torte und wollte sie füllen - immer hin habe ich dann auch gefüllte gefunden, was mich ein wenig bestärkt hat! Hier wurde aber immer Buttercreme oder Ganache genutzt, ja das wird auch richtig gut fest. Aber das wollte ich so gar nicht... vorallem mag das auch niemand aus meiner Familie. Also habe ich mir einfach selber zwei Füllungen überlegt, die super lecker schmecken und stabil sind!


Unten befindet sich eine Mischung aus meinen Lebkuchen-Cupcakes und dem Wunderkuchen mit einer Orangen-Marzipan-Füllung und Zartbitter-Ganache.

Oben gibt es Wunderkuchen mit Apfel-Cidre und einer Cranberry-Karamell-Füllung und ebenfalls Zartbitter-Ganache.


Ich wollte bei beiden Kuchen etwas weihnachtliches und winterliches, aber ich wollte nicht das typische wie Bratapfel, Kirschen mit Zimt... Und so hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich zufrieden mit der Kombination war.
Der Boden für die untere Torte, der Lebkuchen-Boden ist einfach super lecker, er ist saftig und sehr aromatisch aber trotzdem stabil genug für solch eine Torte. Die Füllung habe ich aus Orangensaft und Marzipan hergestellt, das ist einfach ein Klassiker, der untrennbar mit Weihnachten verbunden ist. Die Kombination der unteren Torte... unglaublich lecker! Und natürlich könnt ihr so auch eine normale Torte backen, die nicht Topsy Turvy wird! Zartbitter-Ganache verwende ich mittlerweile ausschließlich bei Torten, es sei denn, es ist anders gewünscht. Alles andere finde ich einfach viel zu süß.
Für das Design habe ich mir ein typisches verschneites Dörfchen gewünscht und die Häuser aus Rollfondant bereits einige Tage vorher vorbereitet. Diese habe ich noch nach dem ankleben an den Fondant mit Royal Icing verziert.


Für die obere Etage habe ich etwas im Internet gestöbert, dort habe ich Apfel-Cidre Cupcakes mit Cranberry-Topping gefunden. Das war meine Grundlagen.
Übrigens hier ein kleiner Exkurs, Cranberrys sind nicht Preiselbeeren! Cranberrys wurden und werden in Deutschland oft noch als Kulturpreiselbeeren verkauft, sind mit diesen aber nicht einmal verwandt. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass Cranberrys im Vergleich zu Preiselbeeren sehr herb und sauer schmecken!
Aber wieder zurück: Für die Torte habe ich dann einen Wunderkuchen mit Cidre gebacken sowie getränkt und die Böden mit angedickten Cranberrys sowie einer Schicht Karamell bestrichen.
Hier wollte ich es optisch etwas einfacher und klarer halten, daher gibt es lediglich rote Streifen sowie eine Abgrenzung zur Oberseite. Die Seiten sind als kleiner Hingucker mit echten Zuckerstangen dekoriert.

Hier das Rezept für die untere Etage:
Lebkuchen-Torte mit Orangen-Marzipan-Füllung


Lebkuchen-Boden
(Für eine 26er Form. Diesen habe ich 3x gebacken.)

Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 150 g Zuckerrübensirup (Grafschafter)
  • 150 ml geschmacksneutrales Öl
  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 15 g Lebkuchen-Gewürz
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1/2 EL Natron

So geht's:
  1. Heizt den Backofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig auf, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Setzt das Wasser auf und bringt es zum kochen. 
  4. Gebt den Zuckerrübensirup sowie das Öl zum Teig und vermengt es gut.
  5. Gebt das Mehl mit dem Lebkuchengewürz zum Teig und hebt es kurz unter. Nehmt das Wasser von der Flamme und vermischt es mit dem Natron. Gebt alles zum Teig und vermengt es kurz, bis die Masse homogen ist.
  6. Nun gebt alles in eine Springform und backt den Kuchen etwa 50 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Orangen-Marzipan-Füllung

Ihr braucht:
  • 600 ml Orangensaft
  • 400 g Marzipan
  • 1 Tütchen gemahlene Gelatine

So geht's:
  1. Gebt den Orangensaft in einen Topf. Nehmt 6 EL ab und verrührt diese in einem anderen Topf mit der gemahlenen Gelatine und lasst diese 10 Minuten quellen.
  2. Würfelt das Marzipan und gebt es zu dem Orangensaft. Erhitzt alles und geht mit einem Pürierstab durch die Masse, um sie zu homogenisieren. Schaltet die Platte ab.
  3. Wärmt die Gelatine auf niedrigster Stufe auf, bis sie wieder flüssig wird. Gebt dann nach und nach ca. 6 Esslöffel der Orangen-Marzipan-Masse zur Gelatine um die Temperatur anzugleichen. Nun gebt ihr die Gelatine-Masse in den Topf mit der Orangen-Marzipan-Masse. Rührt alles glatt und lasst die Mischung über Nacht abkühlen. Wenn sie Zimmertemperatur hat, könnt ihr sie auch in den Kühlschrank stellen.

Und hier nun der obere Teil:
Apfel-Cidre Torte mit Cranberry-Karamell-Füllung


Apfel-Cidre Boden 
(Für einen 26er Boden. Hier habe ich den Teig in zwei 20er Formen gebacken.)


Ihr braucht:
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml geschmacksneutrales Öl
  • 200 ml Cidre
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

So geht's:
  1. Heizt den Ofen auf 165°C Ober/Unterhitze vor.
  2. Gebt die Eier mit Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel und schlagt alles schaumig, bis die Masse fast weiß ist (ca. 10 - 15 Minuten).
  3. Gebt das Öl sowie den Cidre zu der Eier-Masse und verrührt alles, bis es gut verteilt ist.
  4. Siebt nun das Mehl mit Backpulver zur Masse und hebt es unter bis die Masse homogen ist. Gebt alles in zwei 20er Tortenringe und backt den Boden ca. 40-45 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Cranberry-Karamell-Füllung

Ihr braucht:

  • 2 Gläser Cranberrys (je ca. 380 g Füllgewicht)
  • 45 g Speisestärke
  • Bonne Maman Karamell oder eine Dose gekochte, gezuckerte Kondensmilch (Dulce de Leche)

So geht's:
  1. Wiegt in einer Schüssel 45 g Speisestärke ab. Nehmt nun 6 El Flüssigkeit von den Cranberrys ab und gebt diese zur Stärke. Gebt ihr die Flüssigkeit zur Stärke, entstehen keine Klümpchen. Verrührt alles gut, bis sich die Stärke mit dem Saft verbunden hat.
  2. Kocht die restlichen Cranberrys mit dem Saft auf. Wenn es kocht, gebt die Speisestärke-Saft-Mischung hinzu und verrührt alles gut. Lasst es erneut aufkochen und stellt es dann beiseite zum abkühlen.
  3. Streicht auf die Böden eine Schicht der angedickten Cranberrys, streicht auf die Unterseite des nächsten Bodens eine Schicht Karamell, sodass das Karamell auf den Cranberrys liegt.

Zusammenbau
Schräg gestapelte untere Torte.
  • Schneidet drei der zwei Lebkuchen-Böden in der Mitte durch. Den dritten Boden schneidet ihr schräg, ihr setzt also an einer Seite oben an und kommt unten wieder aus (siehe Abbildung 1 hier an der Seite).
  • Bestreicht die gerade geschnittenen Böden mit Creme und setzt alle vier aufeinander. Bestreicht den letzten geraden Boden ebenfalls mit Creme und setzt den ersten schrägen Boden auf. 
  • Bestreicht diesen ebenfalls mit Creme und setzt den zweiten schrägen Boden so auf, dass die dicken Seiten der beiden schrägen Böden übereinander liegen (siehe Abbildung 2). 
  • So verfahrt ihr auch mit der kleineren Torte, nur das ihr hier statt sechs vier Böden habt. Das heißt ihr teilt einen der Kuchen waagerecht in der Mitte und den anderen ebenfalls schräg wie in der Skizze und füllt die Böden. Dann stellt ihr beide Torten, am besten über Nacht, zum kühlen in den Kühlschrank. 
  • Ist die Torte gut durchgekühlt, braucht ihr ein Cake-Board oder eine Tortenpappe, mit einmal 15 cm Durchmesser und einmal 20 cm. 
  • Setzt das kleine Cake-Board auf die Oberseite eurer kleinen Torte und dreht sie um. 
  • Nun schnitzt ihr vorsichtig, Stück für Stück, schräg von oben nach unten bis ihr die Ränder des unteren Cake-Board erkennen könnt. So wird die Torte unten schmaler als oben. Aus den Resten könnt ihr perfekt Cake-Pops oder Pralinen machen. Jetzt könnt ihr die Torte mit einer Schicht Ganache einstreichen und gut durchkühlen. 
  • Ebenso verfahrt ihr nun mit der großen Torte. Setzt das 20 cm Cake-Board mittig oben auf eure Torte und stürzt sie. Schneidet auch hier vorsichtig schräg von oben nach unten, bis ihr das Cake-Board sehen könnt. Streicht die Torte ebenfalls mit Ganache ein und kühlt sie. 
  • Streicht die kleine Torte mit einer zweiten Schicht Ganache ein und kühlt sie erneut. Nehmt die große Torte aus der Kühlung, ihr müsst nun eine gerade Standfläche für die obere Torte schaffen. Dafür legt ihr ein 15 cm Cake-Board auf die Oberseite der Torte und ritzt mit einem Messer vorsichtig die Umrisse des Cake-Boards in die Ganache. Schneidet nun eine waagerechte Fläche in die Torte (siehe Bilder unten). Bestreicht die Torte und die Standfläche erneut mit einer Schicht Ganache und kühlt sie. 
  • Nun könnt ihr die Torten einzeln mit Fondant überziehen und dekorieren. Ich für meinen Teil habe hier eine Marke benutzt, die ich vorher nicht hatte und sie ist mir dauernd gerissen... darum sieht das auch ein wenig, nun ja.. grausam aus. Aber daraus lernt man ja bekanntlich!
  • Bevor ihr die Torten aufeinander setzt, steckt in die untere Torte etwa 7 Cocktail-Strohhalme, die so lang sind wie die Torte hoch, diese stützen nun die Torte in sich und die obere Torte.
Da war die Torte schon wieder zum Essen auseinander gebaut,
 aber ihr könnt die Strohhalme erkennen!

Törtchen nach dem einstreichen und vor dem sauber abziehen.
Hier seht ihr auch die Plattform, die ich eingeschnitzt habe.













eure Hannah

May the force be with you - Schwarzwälder Kirschtorte

Dö dö dö dödödö dödödö... Ich bin dein Vater!

Oder ähm... naja eher dein Bäcker ;)


Ich durfte eine Star Wars Torte für ein Geburtstags"kind" backen, welches ein großer Star Wars Fan ist. Für innen war etwas typisch deutsches gewünscht, eine Schwarzwälder Kirschtorte ohne Alkohol. Eingestrichen ist die Torte mit einer Zartbitter-Ganache.
Vorbereitet habe ich die Torte schon etwa eine Woche vorher - zumindest die Laserschwerter, den Todesstern sowie das Logo und die ganzen Sternchen. Das geht mit Fondant super. Die fertigen Teile habe ich auf einem Teller gelagert und diesen in Frischhaltefolie eingepackt - gut, dass das geht, sonst hätte ich wirklich Stress am Wochenende gehabt!

Und zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe bisher erst 3 Star Wars Filme gesehen (mein Freund gibt sich Mühe das zu ändern).

Wenn ihr aber diese tolle Schwarzwälder-Kirschtorte nachbacken wollt, braucht ihr für eine 26er Torte:
für den Schoko-Biskuit:

  • 7 Eier
  • 240 g Zucker 
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g zerlassene Butter
für die Füllung:
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 45 g Speisestärke
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 Prise Zimt
  • 60 g Zucker
  • 600 ml kalte Sahne
  • 65 g Zucker
  • 1 Päckchen Sofort-Gelatine (oder gemahlene Gelatine, dann nach Packungsanweisung)

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit Salz und Zucker lange schaumig schlagen (ca. 15 Minuten). 
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Stärke sieben und vorsichtig mit der zerlassenen Butter unter die Masse heben. 
  4. Alles in eine 26er Form geben und ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
  5. Den Boden auskühlen lassen und einen Ring von etwa 1 cm Breite abstechen und vorsichtig zur Seite legen, aus dem Rest drei Böden schneiden (siehe auch Torten fondanttauglich füllen).
  6. Die Böden mit insgesamt 100 ml Kirschsaft tränken.
  7. Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Diesen in einen Topf geben und Stärke sowie Zimt und Zucker zugeben und alles aufkochen lassen, bis es eingedickt ist.
  8. Dann die Kirschen dazu geben und alles abkühlen lassen.
  9. Den untersten Boden in einen Tortenring setzen und den Kuchenring wie einen Rand in den Tortenring setzen (mehr Infos hier).
  10. Die eingedickten Kirschen auf dem Boden verteilen und kalt stellen. 
  11. In der Zwischenzeit die Sahne mit 65 g Zucker steif schlagen. Kurz vor Ende die Sofort-Gelatine zugeben, diese ist in Pulver-Form und muss nicht vorher eingeweicht werden.
  12. Nun etwas Sahne auf den Kirschen verteilen und den 2. Boden auflegen (wenn ihr fondanttauglich füllt, müsst ihr den 2. Boden ein wenig kleiner schneiden). 
  13. Die restliche Sahne darauf verteilen und den 3. Boden oben auf legen. Alles über nacht in den Kühlschrank stellen.

Nun könnt ihr die Torte mit Ganache einstreichen oder wenn ihr sie ganz traditionell als Schwarzwälder-Kirschtorte präsentieren möchtet, kleidet ihr sie nun mit Sahne, Kirschen, Raspelschokolade etc. aus. Dann müsst ihr natürlich nicht fondanttauglich füllen sondern könnt ganz einfach drei Böden schneiden.

May the force be with you!



eure Hannah

Rocher-Wickeltorte

Dieses Wochenende hatte ich allerhand zu backen - eine kleine vegane Torte als Geschenk für eine Hochzeit, eine Torte für einen 97. Geburtstag, eine Star Wars Torte und diese Rocher-Wickeltorte. Ganz schön stressig!

Heute zeige ich euch als erstes die Rocher-Wickeltorte. Sie war für meine Oma zum Geburtstag, sie hat sich total gefreut. Viel Arbeit aber sooooo lecker! Und für alle, die kein Fondant mögen - heute mal ohne :)

Die Torte besteht aus einem Boden, einem Deckel und der Kapsel (das Gewickelte also) mit Creme in der Mitte.

Ihr braucht (für eine 24er Torte):
für den Boden:

  • 4 Eier
  • 125 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 cl Rum oder Rum-Aroma
  • 100g geschmolzene Schokolade
  • zum tränken Rum, Schoko-Milch, Müllermilch-Nuss, Kaffee...
für die Kapsel:
  • 8 Eier
  • 250 g Zucker
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 cl Rum oder Rumaroma
  • 50 g Puddingpulver Karamell
für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 125 g Nuss-Nougat
  • 150 g Zartbitter-Schokolade
  • 100 g geröstete Haselnüsse/Krokant
für außen (Ganache):
  • 200 g Sahne
  • 400 g Zartbitter Kuvertüre
  • 200 g Kuvertüre nach Wahl für den Verlauf
  • 12 Rocher

So wird's gemacht:
für den Boden:
  1. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und beiseite stellen.
  3. Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Rum lange schaumig schlagen, bis die Masse ganz hell ist und sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.
  4. Mehl sieben und zusammen mit der Schokolade zugeben, alles kurz (!) vermengen, bis die Masse homogen ist.
  5. Alles in eine 24er Springform geben und für ca. 30 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen!
für die Kapsel:
  1. Auch hier den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker und Rum lange schaumig schlagen.
  3. Mehl mit Puddingpulver sieben und zum Teig geben, ebenfalls unterheben bis die Masse homogen ist.
  4. Masse dünn auf 2 (evtl. mehr) Backbleche verteilen und je etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen direkt einrollen und in ein Geschirrtuch packen.
für die Creme:
  1. Nuss Nougat und Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
  2. Sahne steif schlagen. In einer anderen Schüssel Mascarpone mit Haselnüssen kurz aufschlagen und die Sahne zugeben, alles kurz vermengen. Anschließend die Nougat-Schoko-Masse dazugeben und gut vermengen. 
für die Ganache:
  1. Kuvertüre grob hacken.
  2. Sahne aufkochen lassen, von der Flamme nehmen und die Schokolade zugeben.
  3. Etwa 5 Minuten stehen lassen, dann verrühren bis die Masse homogen ist.
  4. Wenn die Torte fertig ist, die andere Kuvertüre (ich hatte weiße) im Wasserbald schmelzen und kalt rühren. Mittig auf die Torte geben und mit einer Palette oder ähnlichem vorsichtig von der Mitte aus in Richtung Rand streichen.
Zusammenbau:
  1. Den Schokoboden einmal durchschneiden, beide Hälften mit gewünschter Flüssigkeit tränken.
  2. Einen Boden bereit legen und dünn mit der Creme bestreichen.
  3. Die Teigplatten auseinander rollen und in ca. 5 cm breite Streifel schneiden. Dünn mit der Creme bestreichen und wie eine Roulade aufrollen. Den nächsten Streifen nehmen, mit Creme bestreichen und um die erste Roulade wickeln.
  4. Ab einer gewissen Größe der Roulade diese auf den Schokoboden stellen und die Teig-Streifen drum herum legen.
  5. So verfahren bis der Boden komplett bedeckt ist oder die Teigplatten aufgebraucht sind.
  6. Die restliche Creme oben auf der Torte verteilen und den zweiten Schokoboden auflegen. Alles ein paar Stunden kühl stellen.
  7. Dann die Torte mit 2 Schichten Ganache einstreichen, bis die Oberfläche schön glatt ist. Diese im Kühlschrank aushärten lassen.
  8. Nun die andersfarbige Kuvertüre wie oben beschrieben im Wasserbad schmelzen und kaltrühren. Über die Torte geben und sanft in Richtung Rand streichen.
  9. Zum Schluss die Rocher auf die noch leicht flüssige Kuvertüre setzen, alles durchkühlen lassen


     
    eure Hannah

Ganache

Wenn ihr eine Torte mit Fondant überziehen wollt, muss zwischen die Torte, die Füllung und den Fondant eine Buttercreme oder eine Ganache. Das muss sein, da bei direktem Kontakt mit Teig oder Füllung (oder anderen Cremes) der Fondant Flüssigkeit zieht und sich dann auflöst.

Ihr könnt eure Torte aber auch mit Ganache füllen.

Zum Füllen braucht ihr folgende Mischverhältnisse:
weiße Schokolade 400g auf 200g Sahne
Vollmilch 300g auf 200g Sahne
Zartbitter 200g auf 200g Sahne

Zum Einstreichen eurer Torte braucht ihr:
weiße Schokolade 600g auf 200g Sahne
Vollmilch 500g auf 200g Sahne
Zartbitter 400g auf 200g Sahne

Wenn ihr Kinderschokolade, Yoghurette, After Eight, gefüllte Schokoladen etc. nehmen möchtet, nehmt immer die Verhältnisse wie bei weißer Schokolade!

Und so bereitet ihr eure Ganache zu:
  1. Hackt eure Schokolade/Kuvertüre klein.
  2. Gebt die Sahne in einen Topf und kocht sie auf.
  3. Dann gebt ihr die gehackte Schokolade hinzu und nehmt den Topf von der Flamme.
  4. Alles ca. 5 Minuten stehen lassen und dann verrühren.
  5. Wenn die Masse noch nicht homogen ist, geht einmal mit dem Pürierstab durch.
  6. Ich lasse die Ganache bei Zimmertemperatur 2-4 Stunden stehen, sie setzt sich und wird fester. So verwende ich sie meist, sie ist nicht zu hart aber auch nicht so flüssig, dass sie direkt runterläuft. Bitte nicht in den Kühlschrank, denn dann könnt ihr euch damit ein Loch in den Kopf schlagen ;) 
Wenn ihr sie zum Füllen benutzt, schlagt sie vorher mit dem Mixer noch einmal auf.
Wenn eure Ganache euch doch mal zu fest ist, gebt sie kurz in die Mikrowelle.
Mit welcher Konsistenz ihr am besten arbeiten könnt, müsst ihr selber herausfinden.


Ihr könnt im übrigen auch Nutella nehmen, um eure Torte einzustreichen ;)

Ich komme mit einer dieser Portionen super hin bei einer Torte, meist bleibt etwas über - das könnt ihr einfach einfrieren. 

eure Hannah