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Müsli-Stangen


Vor ein paar Jahren war ich mal in einer Kur. Warum ich euch das erzähle? Dort gab es jeden Donnerstag unter anderem eine Müsli-Stange vom örtlichen Bäcker zum Frühstück. In unserer Gruppe waren die Müsli-Stangen immer heiß begehrt und als ich letztens mit einer guten Freundin, die ich dort kennen gelernt habe, in's Gespräch kam, haben wir auch über die Müsli-Stangen geredet und vor allem geschwärmt!


Seitdem gehen sie mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ich habe schließlich meine Koch- und Backbücher, das Internet, den Rezepte-Fundus meiner Oma und meiner Mutter durchsucht... und nichts so richtig gefunden, mit dem ich zufrieden war.


Irgendwann bin ich dann zufällig auf die Seite von Kölln gestoßen und habe dort ein Rezept gefunden, welches ich ein wenig verändert habe. Ich habe noch ein wenig Quark hinzugefügt, zudem werden die Müsli-Stangen dort im Müsli gewälzt. Dieses enthält Rosinen die im Ofen auf der Oberseite der Stangen verbrennen und dann sehr bitter schmecken, daher wälze ich meine Stangen nur in Haferflocken.


Diese Müsli-Stangen eignen sich hervorragend für ein gemütliches Frühstück im Bett. Durch das Müsli und die Haferflocken liefern sie euch Energie und machen satt. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich sie mit einem süßen oder herzhaften Belag lieber mag. Mit beidem harmonieren die Stangen einfach wunderbar. Nachdem ich die Fotos gemacht habe, habe ich sie aber mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von meiner Mutti gegessen. Zudem ist es Hefeteig... und ich liiiiieeebeeee Hefeteig! So schön fluffig, locker und saftig. Wie ich finde ein Gedicht.


Hier habe ich nun das Rezept für euch. Es ist wirklich einfach und die Zutaten hat man meist zu Hause.

Müsli-Stangen
(ca. 10 Stück)

Zutaten:
  • 150 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Quark
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 235 g Früchtemüsli (ohne Zuckerzusatz)
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
zudem:
  • 3 EL Milch
  • Haferflocken

Zubereitung:
  1. Erwärmt die Milch bei niedriger Temperatur und löst die Butter darin auf.
  2. Gebt alle trockenen Zutaten (Mehl, Hefe, Müsli, Salz sowie Zucker) in eine Schüssel und vermischt sie kurz.
  3. Nun gebt ihr den Quark sowie das Ei oben auf die trockenen Zutaten und übergießt alles mit der warmen Milch.
  4. Jetzt gilt: Gründlich verkneten! Lasst den Teig nun 60 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen.
  5. Nach den 60 Minuten formt ihr aus dem Teig 10 Stangen. Diese bepinselt ihr nun mit Milch und rollt sie in den Haferflocken. Legt sie auf ein Blech und lasst sie erneut 30 Mintuten ruhen.
  6. Nun ab mit ihnen in den Ofen! Etwa 20 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze.

eure Hannah

Hefeteig

Hier zeige ich euch mein Grundrezept für einen Hefeteig.
Hefeteig ist sehr vielseitig. Er schmeckt süß und herzhaft, kann als großer Zopf oder kleine Teilchen gebacken werden und eignet sich ebenso als Boden für Obstkuchen.

Vorallem ist Hefeteig einfacher als sein Ruf oft behauptet. Hefeteige wurden übrigens schon vor über 4000 Jahren von den Ägyptern zum Herstellen von Brot verwendet!
Das Schöne und auch charakteristische am Hefeteig ist, dass er schön lange Fasern im Teig bildet, die die typische Struktur des Teiges geben. Zupft man ein Hefegebäck auseinander, reißt es immer in lange lockere Teigfasern.


Für einen Grundteig braucht ihr:
  • 1 kg Mehl
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180 g weiche Butter, in Flöckchen
  • 2 Würfel Hefe oder 2 Tütchen Trockenhefe
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 500 ml lauwarme Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • evtl. Hagelzucker, Mandelblättchen, Nüsse, Schokotropfen, Rosinen...

Und so geht's:
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zugeben und mit der lauwarmen Milch zu einem Vorteig ansetzen. Alles 15 Minuten gehen lassen.
  2. Nun Zucker, Vanillezucker, Butter und 3 Eier sowie eine Prise Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Ja, am besten geht das mit den Händen ;) Wenn er noch zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl dazu - er sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben.
  3. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.
  4. Nun den Teig zu einem Zopf oder Kranz flechten, zu Brötchen formen, als Boden für einen Obstkuchen ausrollen etc.
  5. Mit Eigelb bestreichen bei 160° Umluft ca. 30-40 Minuten backen.

Varianten:
Soll euer Hefegebäck herzhaft werden, könnt ihr den Zucker auf bis zu 50 g reduzieren und auch andere Gewürze hinzugeben.
Nach belieben könnt ihr euren Teig mit Hagelzucker, Mandelblättchen, Nüssen, Schokotropfen, Rosinen oder herzhaft mit Zwiebeln, Oliven, Speck etc. verfeinern. Da sind euch keine Grenzen gesetzt!

eure Hannah

Omas Hefezopf

Wie unglaublich lecker ein frischer, noch warmer Hefezopf mit Marmelade schmeckt...
Und noch tausend mal leckerer ist er, wenn er nach Omis Rezept gemacht ist ;)

Und das teile ich heute mit euch:
  • 1 kg Mehl
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180 g weiche Butter in Flöckchen
  • 2 Würfel frische Hefe oder 2 Tütchen Trockenhefe
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 500 ml lauwarme Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • eventuell Hagelzucker, Mandelblättchen


Und so geht's:
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zugeben und mit der lauwarmen Milch zu einem Vorteig ansetzen. Alles 15 Minuten gehen lassen.
  2. Nun Zucker, Vanillezucker, Butter und 3 Eier sowie eine Prise Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Ja, am besten geht das mit den Händen ;) Wenn er noch zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl dazu - er sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben.
  3. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.
  4. Nun den Teig in 3 (oder ich nehme immer 2) Teile aufteilen, ausdünnen und zu einem Zopf flechten.
  5. Mit Eigelb bestreichen und nach belieben mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen.
  6. Bei 160° Umluft ca. 30-40 Minuten backen.

eure Hannah